Anthem#9
SHUEISHA GAMES

ANTHEM#9 verschiebt sich auf Februar

ANTHEM#9 hätte schon im Winter erscheinen sollen. Tut es jetzt nicht. Stattdessen rutscht das rundenbasierte Deckbuilding-Roguelite in den Februar – eine Entscheidung, die weniger nach Verzögerung klingt und mehr nach Haltung. SHUEISHA GAMES und Solo-Entwickler Koeda nehmen sich bewusst mehr Zeit, um ein Spiel zu veröffentlichen, das nicht nur fertig ist, sondern sitzt.

Inhaltsverzeichnis
  1. Mehr Feinarbeit statt schneller Release
  2. Beni und das Gefühl von Kontrolle
  3. Musik, die mehr sein will als Hintergrund
  4. Ein kleines Spiel mit klarer Linie

Die neue Release-Info kam im Rahmen des Best Indie Games Winter Showcase, begleitet von frischem Material zu Figuren und Stimmung. Kein großes Drama, kein Marketingsprech – eher das ruhige Signal, dass hier jemand weiß, was er noch besser machen will.

Mehr Feinarbeit statt schneller Release

Koeda spricht offen darüber, warum ANTHEM#9 später erscheint. Balance, Flow, Details. Genau die Dinge, die man in einem Roguelite erst dann wirklich spürt, wenn man mehrere Runs hinter sich hat. Wenn Entscheidungen Gewicht bekommen. Wenn Synergien nicht nur funktionieren, sondern Spaß machen.

ANTHEM#9 lebt von diesen Momenten. Von Zügen, die sich aufschaukeln. Von Mechaniken, die erst beim dritten, vierten Durchlauf ihre volle Tiefe zeigen. Dafür braucht es Zeit – und genau die nimmt sich das Spiel jetzt.

Beni und das Gefühl von Kontrolle

Mit dem neuen Showcase rückt auch Beni stärker in den Fokus. Eine Kämpferin, die sich nicht über Tempo definiert, sondern über Standhaftigkeit. Edelsteine werden geopfert, um Schilde aufzubauen, sich zu heilen, Buffs zu stapeln. Angriff und Verteidigung wachsen gemeinsam, Zug für Zug.

ANTHEM#9 macht dabei etwas sehr Bewusstes: Figuren sind nicht nur Avatare, sie sind Spielstile. Wer Beni spielt, entscheidet sich für Kontrolle, für Aufbau, für das gute Gefühl, einen Kampf nicht zu überleben, sondern zu dominieren.

Musik, die mehr sein will als Hintergrund

Ebenfalls angekündigt: Der Original-Soundtrack von ANTHEM#9 soll später separat auf Steam erscheinen. Noch ohne Termin, noch ohne Preis. Aber mit einer klaren Aussage. Die Musik ist Teil der Identität dieses Spiels, nicht bloß Untermalung.

Gerade in einem Deckbuilder, der zwischen Konzentration und Eskalation pendelt, trägt Sound enorm zum Rhythmus bei. Dass der OST seinen eigenen Raum bekommt, passt zu diesem Anspruch.

Ein kleines Spiel mit klarer Linie

ANTHEM#9 erscheint im Februar auf Steam zum Preis von 14,99 Dollar. Entwickelt von einer einzelnen Person, veröffentlicht von einem Publisher, der Indie-Projekten Zeit und Vertrauen gibt. Kein überladener Hype, kein künstlicher Druck.

Manchmal merkt man einem Spiel an, dass es nicht einfach erscheinen will, sondern genau so. ANTHEM#9 wirkt gerade auf dem besten Weg dorthin.


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Author
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Linda Güster
Gaming & eSports Expertin
Ich bin Linda – und ich lebe Gaming in allen Farben (RGB natürlich). Für Escapist schreibe ich über alles, was mich packt: Indie-Games, Cozy-Perlen, Simulationen, (J)RPGs, Triple-A-Titel, Idle Games und Clicker, bei denen man „nur kurz“ was anklickt und drei Stunden später immer noch da sitzt. Mein Kalender besteht aus Releases und Event-Dates – Yu-Gi-Oh! Nationals, IEM Cologne, Gamescom – und dazwischen jongliere ich TikTok, mein Steam-Curator-Profil und eine 1.800-Spiele-Steam-Bibliothek, die ich garantiert nie komplett durchspiele. Stardew Valley hat mir 250 Stunden Schlaf geraubt, Dota 2 3.500 Stunden Lebenszeit, und ich würde beides sofort wieder tun. In MMORPGs kann ich stundenlang im Charakter-Designer oder ins Transmoggen versinken, bis jedes Detail sitzt. Kurz gesagt: Ich trage viele Hüte – aber mein Lieblingshut ist ein Gaming-Headset. ♥️