Bildrechte: Battlefield Studios / EA

Battlefield 6: RedSec landet als kostenloses Battle‑Royale

Electronic Arts schaltet am 28. Oktober um 18 Uhr CEST den neuen „RedSec“-Modus für Battlefield 6 auf allen Plattformen frei. Der Modus ist separat von der Hauptkampagne, komplett kostenlos und funktioniert dank Cross‑Play auf PC, PlayStation 5 und Xbox. Spieler treten in Squads gegeneinander an, während ein tödlicher Feuerkreis das Schlachtfeld immer weiter einengt.

Inhaltsverzeichnis
  1. Willkommen im Ring aus Feuer
  2. Der Kampf um die Krone
  3. Im Feuer geboren

EA verspricht mit RedSec ein Warzone‑ähnliches Erlebnis, das Battle‑Royale‑Mechaniken auf die bekannte Frostbite‑Technik überträgt – ein Versuch, die Serie wieder an die Spitze der Shooter zu katapultieren.

Willkommen im Ring aus Feuer

In RedSec springen Teams von hochfliegenden Dropships in urbanes Terrain, plündern Ausrüstung und kämpfen bis zum letzten Soldaten. Ein züngelnder Feuerwall breitet sich am Rand der Karte aus und vernichtet jeden, der ihn berührt – ein Twist, der klassische Giftgas‑Zonen durch eine sofort tödliche Barriere ersetzt.

Laut EA dient der Modus als „Standalone-Erlebnis“ mit eigenem Fortschrittssystem und kosmetischen Freischaltungen. Besitzer des Hauptspiels können ihren bestehenden Soldaten importieren, Neulinge laden RedSec hingegen kostenlos herunter.

Auf einen Blick

  • Startzeit: 28. Oktober, 18 Uhr CEST (09 Uhr PDT)
  • Preis: kostenlos, unabhängig vom Kauf des Hauptspiels
  • Mechanik: Feuerkreis statt Gas, sofort tödlich bei Berührung
  • Cross‑Play: PC, PS5, Xbox Series X/S; separater Fortschritt
  • Veröffentlichung: Begleitet von einem Gameplay‑Trailer und Social‑Media‑Kampagne

Der Kampf um die Krone

In einem Interview zur Ankündigung erklärte Design‑Direktor Anika Larsson, RedSec werde „kompetitiver als Firestorm“ – der Battle‑Royale‑Vorstoß von 2019. Warzone‑ähnliche Rüstungsplatten erlauben eine zweite Chance, während wiederverwendbare Respawn‑Stationen Teamkameraden zurückholen.

Im Gegensatz zu Warzone gibt es jedoch keine Loadouts: Spieler müssen sich vollständig auf zufällig verteilte Waffen und Ausrüstung verlassen, was jede Partie unberechenbar macht. EA hebt außerdem hervor, dass RedSec technisch parallel zu Battlefield 6 entwickelt wurde und eigenständig Updates erhält. Balance‑Patches und saisonale Inhalte sollen regelmäßig folgen.

Der Release wird von einem Live‑Event begleitet: Influencer treten gegen Entwickler an, der offizielle YouTube‑Stream vermittelt Hintergründe und bietet erste Tipps zum Überleben. Innerhalb der Community wird lebhaft darüber diskutiert, ob RedSec Battlefield wieder frischen Wind verleiht oder nur ein weiteres Battle Royale im überfüllten Markt ist.

Fest steht: Der Fokus auf Feuerzonen und das Weglassen von Loadouts unterscheidet den Modus von Konkurrenten wie Warzone und Apex Legends und dürfte für hitzige Gefechte sorgen.

Im Feuer geboren

Battlefield‑Fans warten seit Jahren auf eine konkurrenzfähige Battle‑Royale‑Variante. RedSec versucht, aus alten Fehlern zu lernen und bringt gleichzeitig genug Eigenheiten mit, um Neugier zu wecken.

Ob der Flammenring dem Genre einheizt oder ob Spieler lieber zum nächsten Shooter weiterziehen, entscheidet sich in den nächsten Wochen. Eines ist sicher: Ausreden wie „der Sturm hat mich erwischt“ ziehen künftig nicht mehr – wer sich in RedSec verbrennt, hat schlichtweg die Hitze unterschätzt.


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Ben Touati
Gaming Nerd
Ben Touati schreibt über Games, Filme und die große, weite Welt der Popkultur – mit einem Blick, der zwischen analytischem Tiefgang und nerdiger Begeisterung pendelt. Sein Background in Linguistik verleiht ihm ein feines Gespür für Sprache, Struktur und die kleinen Nuancen, die große Geschichten tragen. Ob Aktuelles aus der Gaming-Welt, neue Trends oder Arnold Schwarzeneggers Englisch: Ben liefert Einordnungen mit Substanz – immer durchzogen von geekigen Referenzen, filmreifen Metaphern und dem leisen Verdacht, dass das alles irgendwie mit Buffy the Vampire Slayer und Watchmen zu tun hat.