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Battlefield verschiebt die REDSEC Elite Series 

Electronic Arts hat die Battlefield REDSEC Elite Series auf unbestimmte Zeit verschoben – ein Schritt, der die noch junge Esport-Ambition des Shooters direkt ausbremst. Laut EA führte ein technisches Problem, das die Integrität des Wettbewerbs beeinträchtigte, zur sofortigen Pause aller drei Regionen: Americas, EMEA und APAC.

Inhaltsverzeichnis
  1. Ein Turnierstart, der nie richtig ins Rollen kam
  2. Ein holpriger Auftakt für ein neues Esport-Kapitel
  3. Baustellen im Spiel und Baustellen im Esport

Ein Turnierstart, der nie richtig ins Rollen kam

Ursprünglich sollte die Elite Series Mitte Dezember laufen, mit Profispielern und Creators, die sich erstmals im Rahmen von REDSEC messen. Doch schon kurz nach Turnierbeginn meldeten Spieler In-Game-Probleme, und das Team hinter Battlefield zog die Reißleine. In einem Statement hieß es, man habe „nach gründlicher Prüfung“ die Entscheidung treffen müssen – ein Versuch, die Transparenz zu wahren, während die Szene spürbar frustriert reagiert.

Ein neues Datum gibt es nicht. Fans und Teams sollen erst im neuen Jahr erfahren, wann Battlefield zurück auf die Esport-Bühne kommt. Die Entwickler betonen trotzdem, dass sie an „einem kompetitiven Umfeld, das langfristig bestehen soll“ festhalten wollen.

Ein holpriger Auftakt für ein neues Esport-Kapitel

Battlefield wollte dieses Jahr mit einem ambitionierten Schritt in den Esport starten. Eine 1-Million-Dollar-Serie, aufgeteilt in die professionelle Elite Series und die offene Open Series. Doch beide Formate wurden nun verschoben – jeweils wegen technischer Probleme, die laut EA nicht ignoriert werden konnten.

Dass gerade die ersten Wochen eines neuen Esport-Produkts so viele Stolpersteine mit sich bringen, sorgt für Unruhe. Während einige Profis ihren Frust über die Verzögerung äußerten, lobten Creator die offene Kommunikation und die Entscheidung, die Competitive Integrity an erste Stelle zu setzen.

Baustellen im Spiel und Baustellen im Esport

Parallel zu den Turnieren kämpft Battlefield selbst mit Bugs, die seit dem Winter Offensive-Update 1.1.3.0 immer häufiger diskutiert werden. Für den Esport bedeutet das: Die Grundlagen müssen stimmen, bevor der Wettbewerb wieder starten kann.

Wann die REDSEC Elite Series zurückkehrt, hängt jetzt davon ab, wie schnell EA die Probleme in den Griff bekommt und wie groß das Vertrauen der Szene bleibt. Bis dahin wirkt der Neustart des Battlefield-Esports wie ein Projekt, das gerade erst lernen muss, auf eigenen Beinen zu stehen.


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Author
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Linda Güster
Gaming & eSports Expertin
Ich bin Linda – und ich lebe Gaming in allen Farben (RGB natürlich). Für Escapist schreibe ich über alles, was mich packt: Indie-Games, Cozy-Perlen, Simulationen, (J)RPGs, Triple-A-Titel, Idle Games und Clicker, bei denen man „nur kurz“ was anklickt und drei Stunden später immer noch da sitzt. Mein Kalender besteht aus Releases und Event-Dates – Yu-Gi-Oh! Nationals, IEM Cologne, Gamescom – und dazwischen jongliere ich TikTok, mein Steam-Curator-Profil und eine 1.800-Spiele-Steam-Bibliothek, die ich garantiert nie komplett durchspiele. Stardew Valley hat mir 250 Stunden Schlaf geraubt, Dota 2 3.500 Stunden Lebenszeit, und ich würde beides sofort wieder tun. In MMORPGs kann ich stundenlang im Charakter-Designer oder ins Transmoggen versinken, bis jedes Detail sitzt. Kurz gesagt: Ich trage viele Hüte – aber mein Lieblingshut ist ein Gaming-Headset. ♥️