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Cities: Skylines 2 bekommt neues Team und eine letzte Chance

Cities: Skylines 2 steht sinnbildlich für ein Genre, das an seinen eigenen Ansprüchen gescheitert ist. Große Versprechen, ein schwieriger Launch und ein Vertrauensverlust, der bis heute nachwirkt. Paradox Interactive reagiert jetzt mit einem harten Schnitt und übergibt die Weiterentwicklung an ein neues internes Studio.

Inhaltsverzeichnis
  1. Ein Entwicklerwechsel als Zeichen des Wandels?
  2. Was Iceflake zuerst liefern soll
  3. Frisches vom Feed
  4. Altlasten aus dem Release
  5. Stimmen aus der Community
  6. Eine Rettung mit begrenztem Spielraum

Ein Entwicklerwechsel als Zeichen des Wandels?

Mit Iceflake Studios übernimmt ab Anfang 2026 ein finnisches Team die vollständige Verantwortung für Cities: Skylines 2. Der bisherige Entwickler Colossal Order gibt das Projekt ab. Diese Entscheidung wurde im Dev Diary Future of Cities: Skylines 2 Introducing Iceflake offiziell gemacht. Paradox Interactive kündigt darin an, künftig transparenter über geplante Updates und Features zu sprechen. Konkrete Inhalte wurden noch nicht genannt, lediglich der Rahmen für die kommenden Monate.

Der Entwicklerwechsel ist ein Eingeständnis, dass der bisherige Kurs nicht funktioniert hat. Paradox setzt damit sichtbar auf Stabilisierung statt auf Expansion.

Was Iceflake zuerst liefern soll

Laut offizieller Mitteilung konzentriert sich Iceflake aktuell auf bestehende Probleme. Im Fokus stehen Bugfixes, bessere Zugänglichkeit und kleinere Gameplay-Anpassungen. Die Updates sollen bewusst klein gehalten werden. Ein erster Patch ist für Februar 2026 geplant. Große Feature Sprünge oder inhaltliche Erweiterungen wurden nicht angekündigt.

Diese Priorisierung ist bemerkenswert, weil sie Erwartungen dämpft. Statt neuer Systeme oder DLC-Ankündigungen geht es zunächst um Grundlagen. Für ein Spiel, das seit seinem Release mit technischen Problemen kämpft, ist das ein notwendiger Schritt.


Frisches vom Feed


Altlasten aus dem Release

Cities: Skylines 2 erschien im Oktober 2023 für den PC und war von Beginn an technisch instabil. Performance Probleme, Bugs und fehlende Features prägten den Start. Mehrere im Vorfeld beworbene Inhalte waren zum Release nicht oder nur teilweise vorhanden. Geplante Erweiterungen verzögerten sich, was die Unzufriedenheit in der Community weiter verstärkte.

Besonders schwer wiegt der weiterhin ausstehende Konsolen-Release. Ursprünglich sollte die Konsolenversion zeitgleich mit der PC Fassung erscheinen. Kurz vor Veröffentlichung wurde dieser Plan wegen Optimierungsproblemen verworfen. Bis heute gibt es keinen Termin. Der Fokus liegt laut Bericht weiterhin ausschließlich auf der PC Version.

Stimmen aus der Community

In den Sozialen Medien  zeigt sich Skepsis. Mehrere Nutzer:innen zweifeln daran, ob ein Entwicklerwechsel ein Projekt dieser Größe noch retten kann. Kritisiert werden vor allem Performance, fehlender Mod Support und die Entscheidung gegen den Steam Workshop. Andere Stimmen verweisen darauf, dass auch der Vorgänger erst durch Mods und DLCs gewachsen sei. Es gibt aber auch Kommentare, die die Kritik für überzogen halten und auf hohe Spielzeiten verweisen.

Diese Spannbreite zeigt vor allem eines. Die Community ist nicht geschlossen verloren, aber sie ist vorsichtig geworden.

Eine Rettung mit begrenztem Spielraum

Paradox vermeidet große Versprechen. Das ist konsequent, aber auch riskant. Ohne klare Perspektive auf Mod Support, Konsolen-Release oder langfristige Inhalte bleibt offen, wie Cities: Skylines 2 wieder an Relevanz gewinnen soll.

Der Wechsel zu Iceflake Studios schafft Zeit und möglicherweise Vertrauen. Ob daraus mehr wird als ein stabil laufendes Fundament, hängt von Entscheidungen ab, die bisher nicht kommuniziert wurden. Für Cities: Skylines 2 beginnt kein Neustart, sondern eine Bewährungsphase mit klaren Grenzen.


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Author
Image of Aykut Özbey
Aykut Özbey
Esports & Gaming Journalist
Aykut Özbey ist freier Gaming- und Esport-Journalist. Nach fünf Jahren bei ProSiebenSat.1 und Auftritten im TV-Format „eFernsehen” auf ProSieben MAXX arbeitet er heute an eigenen Projekten. Mit „30 Minuten Zocken” macht er Games für Berufstätige und Studierende im Alltag greifbar. Seit August 2025 unterstützt er unsere Escapist Redaktion mit aktuellen Gaming-News.