Cooking Simulator 2
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Cooking Simulator 2 will mehr als nur Chaos

Kochen darf wieder eskalieren. Cooking Simulator 2 steht in den Startlöchern und will das bekannte Küchenchaos nicht einfach wiederholen, sondern spürbar erweitern. Nach über vier Millionen verkauften Exemplaren des Originals arbeitet Big Cheese Studio an einer Fortsetzung, die im Frühjahr für PC erscheinen soll. Schon vorher dürfen Spieler reinschnuppern. Ein eigenständiger Prologue ist für den Februar geplant und soll zeigen, wohin die Reise geht.

Inhaltsverzeichnis
  1. Co-op ist nur der Anfang
  2. Mehr Struktur im Küchenwahnsinn
  3. Gäste, Präsentation und Spielfluss
  4. Testen, anpassen, weiterdenken

Dabei bleibt es nicht bei neuen Rezepten oder hübscheren Tellern. Cooking Simulator 2 denkt das Spielsystem an vielen Stellen neu.

Co-op ist nur der Anfang

Der auffälligste Neuzugang ist der Koop-Modus, aber er steht nicht allein. Über 200 Zutaten, rund 80 Rezepte, zahlreiche Perks und unterschiedliche Kundengruppen bilden das Grundgerüst. Neu ist jedoch, wie diese Elemente zusammenspielen.

Mit Cooking Sense führt das Spiel ein System ein, das Geschmack und Geruch visuell übersetzt. Nicht realistisch im physikalischen Sinn, aber spielerisch nachvollziehbar. Entscheidungen in der Küche fühlen sich dadurch direkter an, Fehler werden schneller sichtbar und gutes Timing wird wichtiger.

Mehr Struktur im Küchenwahnsinn

Cooking Simulator 2: Better Together setzt stark auf Quality-of-Life-Verbesserungen. Das Blueprint-System wird ausgebaut und dient nicht nur als Hilfe, sondern als zentrales Werkzeug. Eigene Rezepte lassen sich speichern, Schritt für Schritt nachvollziehen und gemeinsam abarbeiten. Wer Ordnung will, bekommt sie. Wer Chaos bevorzugt, darf es weiterhin verursachen.

Auch das Bestellsystem wird intelligenter. Eine automatisierte Einkaufsliste analysiert das Menü, erkennt Engpässe und hilft dabei, den Überblick zu behalten. Das klingt unspektakulär, nimmt aber genau den Stress raus, der bisher oft mehr frustriert als unterhalten hat.

Gäste, Präsentation und Spielfluss

Die Gäste verhalten sich variabler, reagieren stärker auf Abläufe und Fehler. Gleichzeitig wird das Anrichten der Speisen erweitert. Vom schnellen Servieren bis hin zu aufwendiger Präsentation ist mehr Spielraum vorgesehen. Cooking Simulator 2 will nicht nur hektisch sein, sondern auch präzise, wenn man es zulässt.

Dass der PC-Release bewusst etwas später angesetzt wurde, ist kein Zufall. Big Cheese Studio spricht offen davon, ein besseres Zeitfenster nutzen zu wollen. Parallel laufen bereits Gespräche über Umsetzungen für weitere Plattformen.

Testen, anpassen, weiterdenken

Seit einiger Zeit läuft externes Testing mit Fokusgruppen und Q&A-Phasen. Feedback fließt direkt in die Entwicklung ein. Der Prologue im Februar ist dabei nicht nur Demo, sondern Teil dieser Strategie. Erst ausprobieren lassen, dann feinjustieren.

Parallel entwickelt das Studio das Franchise weiter in Richtung Virtual Reality. Cooking Simulator VR erhielt bereits ein umfassendes 4K-Upgrade auf Unreal-Engine-Basis und soll die Grundlage für kommende Projekte bilden.

Cooking Simulator war nie nur ein Gag-Spiel. Die Fortsetzung zeigt deutlich, dass das Team das Konzept ernst nimmt, ohne den Humor zu verlieren. Cooking Simulator 2 will kontrollierbarer sein, ohne brav zu werden. Und genau darin liegt seine Stärke.


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Linda Güster
Gaming & eSports Expertin
Ich bin Linda – und ich lebe Gaming in allen Farben (RGB natürlich). Für Escapist schreibe ich über alles, was mich packt: Indie-Games, Cozy-Perlen, Simulationen, (J)RPGs, Triple-A-Titel, Idle Games und Clicker, bei denen man „nur kurz“ was anklickt und drei Stunden später immer noch da sitzt. Mein Kalender besteht aus Releases und Event-Dates – Yu-Gi-Oh! Nationals, IEM Cologne, Gamescom – und dazwischen jongliere ich TikTok, mein Steam-Curator-Profil und eine 1.800-Spiele-Steam-Bibliothek, die ich garantiert nie komplett durchspiele. Stardew Valley hat mir 250 Stunden Schlaf geraubt, Dota 2 3.500 Stunden Lebenszeit, und ich würde beides sofort wieder tun. In MMORPGs kann ich stundenlang im Charakter-Designer oder ins Transmoggen versinken, bis jedes Detail sitzt. Kurz gesagt: Ich trage viele Hüte – aber mein Lieblingshut ist ein Gaming-Headset. ♥️