Am 18. November 2025 landete Marvel’s Deadpool VR exklusiv auf Meta Quest 3 und 3 S. Der schwertschwingende Söldner unterschreibt bei Mojo – dem exzentrischen Mega‑Produzenten des multiversalen Streamings – und muss nun für dessen Reality‑Show Villains entführen.
- Deadpool goes Digital
- Chimichangas & Katana‑Kabarett
- Brot und Spiele für die Galaxis
- Blutig, albern, unvermeidlich
Die Schlacht gegen Mephisto, Lady Deathstrike und Omega Red verpackt Twisted Pixel in eine Mischung aus Parkour, Hack‑and‑Slash und schrägem Humor. Neil Patrick Harris leiht Deadpool seine Stimme, John Leguizamo spricht den schleimigen Mojo.
Deadpool goes Digital
Die Macher von ’Splosion Man und LocoCycle bringen den Söldner mit der großen Klappe in die virtuelle Realität. In Marvel’s Deadpool VR wird Wade Wilson vom Mogul Mojo verpflichtet, eine Live‑Reality‑Show mit Top‑Quoten abzuliefern. Dazu entführt er Fan‑Lieblinge wie Mephisto und Ultimo in ein interdimensionales Sendeformat.
Der Spieler schlüpft in die erste Person und kämpft mit Schwertern, Pistolen, Granaten und dem „Mojo‑nir“-Hammer in Arena‑Schlachten für ein blutrünstiges Publikum. Parkour‑Moves wie Wallruns, Doppelsprünge und eine Enterhakenmechanik machen den Bewegungsfluss spektakulär.
Auf einen Blick
Veröffentlichungsdatum: 18. November 2025 (Meta Quest 3/3 S)
Entwickler: Twisted Pixel, Publisher: Oculus Studios
Story: Deadpool tritt Mojos Streaming‑Reality‑Show bei und entführt bekannte Marvel‑Schurken
Gameplay: Hack‑and‑Slash aus der Ego‑Perspektive, Parkour, kreativer Waffenmix
Sprecher: Neil Patrick Harris (Deadpool), John Leguizamo (Mojo)
Chimichangas & Katana‑Kabarett
Twisted Pixel setzt auf einen Mix aus frei kombinierbaren Waffen und taktischen Gadgets. Spieler können Feinde mit abgetrennten Gliedmaßen verprügeln, Gegner mit geworfenen Schwertern an den Boden nageln oder via Grapple‑Hook in die Luft ziehen.
Je wilder die Kombinationen, desto höher steigt der Quotenzähler – wer das Publikum unterhält, verdient Ingame‑Währung für zusätzliche Waffen.
Gastauftritte von Nova oder Ghost Rider sorgen für Marvel‑Fanservice. Zwar gibt es gelegentliche Performance‑Ruckler, doch der Flow der Kämpfe bleibt dank Boomerang‑Katanas, Big‑Money‑Time‑Modus und witzigen Dialogen frisch.
Brot und Spiele für die Galaxis
Wades Meta‑Humor durchbricht die vierte Wand. Er kommentiert Klischees von VR‑Spielen wie Half-Life: Alyx, macht sich über fetch‑Quests lustig und parodiert Popkultur. Neil Patrick Harris trifft den Ton zwischen Ryan Reynolds‑Impression und eigener Interpretation, während John Leguizamo als Mojo zähnefletschend über Verträge schwadroniert.
Das Story‑Gerüst – Deadpool muss Verträge erfüllen, sonst endet seine Show – dient als Aufhänger für Arena‑Schlachten und skurrile Bosskämpfe. Zwischen Levels fährt Wade in einem Auto durchs Multiversum oder hängt in Mojos Studio ab.
Die Mischung aus roher Gewalt, sarkastischen Kommentaren und referenzlastigem Humor funktioniert überraschend gut.
Blutig, albern, unvermeidlich
Deadpool VR überzieht seine Prämisse mit grellen Farben und exzessiver Gewalt, doch dank der guten Sprecherleistung und der flüssigen Kampfmechanik bleibt die VR‑Tour angenehm chaotisch. Der Titel nutzt die Controller‑Features des Quest 3 – Haptik und Handtracking – clever aus.
Wer VR‑Übelkeit verkraftet und ein Fable für Meta‑Humor hat, darf sich auf ein kurzweiliges Abenteuer freuen. Ein virtuelles Blutbad und somit ein echtes „Merc with a Mouth“-Erlebnis.
Veröffentlicht: 19. November 2025 11:08 Uhr