Divinity: Original Sin 2 ist jetzt auf PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch 2 spielbar. Damit ist das Kapitel endgültig abgeschlossen, in dem dieses Rollenspiel als Klassiker alter Hardwaregenerationen geführt wurde. Wer es bis heute ignoriert hat, kann sich nicht mehr hinter Technik oder Plattformen verstecken.
- Ein Rollenspiel, das Verantwortung verlangt
- Kämpfe mit Konsequenzen
- Frisches vom Feed
- Die Definitive Edition auf Augenhöhe
- Was für ein Spiel ist Divinity: Original Sin 2
Ein Rollenspiel, das Verantwortung verlangt
Larian Studios hat mit Divinity: Original Sin 2 ein Spiel gebaut, das den Spielenden etwas zutraut. Entscheidungen sind kein Dialogschmuck, sondern Eingriffe in eine lebendige Welt. Gespräche haben Folgen. Allianzen brechen. Quests eskalieren oder versanden. Die Spielwelt reagiert und sie merkt sich, wer ihr gegenübertritt.
Die Geschichte führt in eine düstere Fantasy-Welt, in der der Divine tot ist und neue Machtansprüche wachsen. Herkunft, Rasse und Klasse sind keine kosmetische Auswahl, sondern prägen Dialoge, Konflikte und moralische Dilemmata. Wer hier spielt, trägt Verantwortung für jede Entscheidung.
Kämpfe mit Konsequenzen
Das rundenbasierte Kampfsystem gehört weiterhin zum Besten, was das Genre zu bieten hat. Jeder Zug zählt. Positionierung, Umgebung und Elementeffekte entscheiden über Sieg oder Niederlage. Feuer frisst sich durch Öl. Wasser leitet Strom. Höhenunterschiede werden zur taktischen Waffe.
Divinity: Original Sin 2 belohnt Planung und Kreativität. Es bestraft Gedankenlosigkeit. Genau darin liegt seine Stärke. Kämpfe wirken nicht wie Pflichtübungen, sondern wie Puzzles mit offenem Lösungsraum.
Frisches vom Feed
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Die Definitive Edition auf Augenhöhe
Die Definitive Edition bündelt sämtliche Überarbeitungen in einer Version, die technisch sauber auf aktuellen Konsolen läuft. Ladezeiten wurden verkürzt, die Performance stabilisiert und die Steuerung sinnvoll angepasst. Bestehende Besitzer erhalten das Upgrade kostenlos. Neue Spielende starten direkt mit der vollständigsten Fassung.
Besonders im Koop zeigt sich die Qualität des Designs. Bis zu vier Spielende teilen sich nicht nur Kämpfe, sondern auch Entscheidungen. Gespräche verlaufen unterschiedlich. Interessen kollidieren. Das Spiel lässt Konflikte zu und lebt davon.
Warum Divinity: Original Sin 2 erfolgreich ist
Während viele moderne Rollenspiele Freiheit versprechen und sie dann doch einschränken, liefert Larian genau das, was angekündigt wird. Entscheidungsfreiheit, Konsequenz und Vertrauen in die Spielenden. Auf neuer Hardware wirkt das nicht alt, sondern selbstbewusst.
Was für ein Spiel ist Divinity: Original Sin 2
Divinity: Original Sin 2 ist ein klassisches Computer-Rollenspiel nach alter Schule, gedacht für Spielende, die lesen, nachdenken und entscheiden wollen. Der Fokus liegt auf Story, Charakteren und Systemen, nicht auf Inszenierung oder Effekthascherei. Es gibt keine vorgegebene Hauptfigur, sondern mehrere spielbare Charaktere mit eigener Hintergrundgeschichte, eigener Haltung und eigenen Zielen. Alternativ lässt sich eine komplett eigene Figur erstellen, die sich in diese Welt einfügt.
Gespielt wird aus der isometrischen Perspektive. Gespräche laufen textbasiert mit vertonten Passagen und vielen Entscheidungsoptionen ab. Diese Entscheidungen beeinflussen nicht nur einzelne Dialoge, sondern komplette Questverläufe, Beziehungen zu Fraktionen und den Zustand der Spielwelt. Das Spiel merkt sich Handlungen und reagiert langfristig darauf.
Die Kämpfe sind rundenbasiert und stark taktisch geprägt. Positionierung, Umgebung und der gezielte Einsatz von Fähigkeiten entscheiden über den Ausgang. Elemente wie Feuer, Wasser, Gift oder Elektrizität greifen ineinander und lassen sich gezielt kombinieren. Wer unvorbereitet in einen Kampf geht, verliert. Wer plant und experimentiert, wird belohnt.
Divinity: Original Sin 2 kann vollständig allein gespielt werden oder im Koop mit bis zu vier Freunden. Dabei teilt sich die Gruppe nicht nur Kämpfe, sondern auch Entscheidungen. Gespräche können parallel geführt werden, Interessen auseinandergehen und Konflikte entstehen. Das Spiel zwingt niemanden zu Einigkeit und genau das macht seinen Reiz aus.



Veröffentlicht: 16. Dezember 2025 16:28 Uhr