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Erster Blick auf den Zelda-Realfilm zeigt Link und Prinzessin

Nintendo und Sony Pictures überraschten am 17. November 2025 mit den ersten offiziellen Bildern ihrer Realverfilmung von The Legend of Zelda. Die Fotos zeigen Benjamin Evan Ainsworth als grün gewandeten Link und Bo Bragason als Prinzessin Zelda, die erstmals einen Bogen trägt.

Inhaltsverzeichnis
  1. Hyrule auf der Leinwand
  2. Erste Bilder aus Hyrule
  3. Cast und Set-Geheimnisse
  4. Fan-Theorien zur Zeitlinie

Regisseur Wes Ball (Maze Runner) inszeniert die Adaption, produziert wird sie von Shigeru Miyamoto. Gedreht wird in Neuseeland, der Film soll am 7. Mai 2027 in die Kinos kommen. Fans analysieren bereits jedes Detail und spekulieren über die Zeitlinie der Handlung.

Hyrule auf der Leinwand

Die legendäre Spieleserie feiert im Kino eine Premiere. Nintendo war nach dem Flop des Super‑Mario‑Realfilms von 1993 jahrelang skeptisch gegenüber Live‑Action‑Adaptionen. Dennoch erzielte der animierte Super‑Mario‑Film 2023 über 1,3 Milliarden Dollar; nun wagt das Unternehmen gemeinsam mit Sony den nächsten Schritt.

Wes Ball führt Regie nach einem Drehbuch von Derek Connolly und T.S. Nowlin. Shigeru Miyamoto produziert selbst und betont, er arbeite „schon viele Jahre“ an dem Projekt. Neben den Hauptdarstellern wurde im November auch Dichen Lachman (bekannt aus Severance) als Impa besetzt.

Die Drehorte liegen in Neuseeland – das erinnert nicht zufällig an Peter Jacksons Der Herr der Ringe und verspricht epische Landschaften.

Auf einen Blick

  • Erste offizielle Fotos erschienen am 17. November 2025
  • Link trägt ein klassisches grünes Gewand; Zelda ist mit Bogen zu sehen
  • Regie: Wes Ball; Drehbuch: Derek Connolly & T.S. Nowlin
  • Release: 7. Mai 2027 im Kino

Erste Bilder aus Hyrule

Die veröffentlichten Aufnahmen lassen Fans jubeln. Ein Bild zeigt Link und Zelda vor einem sattgrünen Hügelland, das deutlich an Hyrule erinnert.

Auffällig: Link trägt seine klassische grüne Tunika, statt der blauen Kleidung aus Breath of the Wild. Zelda hingegen trägt Blau und hält einen Bogen – ein Hinweis darauf, dass sie in der Handlung selbst zur Heldin wird.

Weitere Nahaufnahmen zeigen ihre spitzen Ohren, detaillierte Kostüme und realistische Waffen. Die Fotos unterstreichen den Anspruch der Produktion, dem Quellmaterial treu zu bleiben und gleichzeitig ein eigenständiges Abenteuer zu erzählen.

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Cast und Set-Geheimnisse

Bo Bragason, bekannt aus der BBC‑Serie Three Girls, verkörpert die Prinzessin. Benjamin Evan Ainsworth lieh dem Titelcharakter der Disney‑Realverfilmung Pinocchio seine Stimme und ist nun erstmals in einer großen Actionrolle zu sehen.

Dichen Lachman als Impa deutet an, dass das Reich der Sheikah eine Rolle spielt; die Besetzung von Ganon ist noch nicht bekannt. Bragason wurde bereits im Juli 2025 gecastet, Ainsworth folgte kurz darauf. Wes Ball erklärte in Interviews, er wolle die Welt „geerdeter“ und realistischer umsetzen als seine frühere Vision eines reinen Motion‑Capture‑Films.

Die Dreharbeiten in Neuseeland begannen im Spätherbst. Fotos vom Set zeigen Hyrule‑typische Landschaften: weite Wiesen, uralte Bäume und mystische Ruinen. Ball nannte das Land die „perfekte Leinwand“ für die Heldenreise.

Weil Ainsworth noch minderjährig ist, dürften auch jüngere Link‑Fans auf ihre Kosten kommen. Gleichzeitig deutet der Bogen in Zeldas Händen auf eine aktivere Rolle hin – ein Bruch mit älteren Spielen, in denen sie oft gerettet werden musste.

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Fan-Theorien zur Zeitlinie

Die Community spekuliert nun eifrig, in welcher Zeitlinie der Film spielt. Wahrscheinlich wird das Drehbuch Elemente verschiedener Spiele vermischen, um ein eigenständiges Abenteuer zu schaffen.

Vieles hängt davon ab, ob Link spricht – ein oft diskutiertes Tabu. Fans hoffen auf Kurzauftritte von Figuren wie Epona oder den maskierten Sheik. In jedem Fall dürfte der Film eine Fantasysaga mit großen Bildern werden.


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Ben Touati
Gaming Nerd
Ben Touati schreibt über Games, Filme und die große, weite Welt der Popkultur – mit einem Blick, der zwischen analytischem Tiefgang und nerdiger Begeisterung pendelt. Sein Background in Linguistik verleiht ihm ein feines Gespür für Sprache, Struktur und die kleinen Nuancen, die große Geschichten tragen. Ob Aktuelles aus der Gaming-Welt, neue Trends oder Arnold Schwarzeneggers Englisch: Ben liefert Einordnungen mit Substanz – immer durchzogen von geekigen Referenzen, filmreifen Metaphern und dem leisen Verdacht, dass das alles irgendwie mit Buffy the Vampire Slayer und Watchmen zu tun hat.