ESO Werwolf

ESO zeigt Roadmap für 2026 – Bringt Seasons, Solo-Dungeons und eine neue Monetarisierung

2026 wird ein besonderes Jahr für The Elder Scrolls Online. Beim großen Vorstellunsevent verrieten die Entwickler, was alles für das MMORPG geplant ist. Und das kann sich sehen lassen. So soll es vier Saisons geben, die jeweils drei Monate andauern. Die enthalten eine neue Event-Zone, erste Schwierigkeitsgrade für die offene Spielwelt, Solo-Dungeons, Schiffskämpfe auf dem Meer, simultane Updates für PC und Konsolen sowie eine komplette Überarbeitung der Monetarisierung.

Inhaltsverzeichnis
  1. Die Season startet im April und bringt neue Schwierigkeitsgrade
  2. Eine neue Art der Kommunikation
  3. Seasons 1 und 2 in der Roadmap

Zudem versprachen sie, künftig früher Ausblicke auf die Dinge zu geben, die sie langfristig entwickeln wollen. Dazu zählen etwa Crossplay oder neue Gebiete. 

Die Season startet im April und bringt neue Schwierigkeitsgrade

Die Season Zero gehört zum Patch-Zyklus von Update 49, startet jedoch etwas versetzt. Das Update an sich kommt am 9. März, die Season soll aber erst im April starten. Die Kombination der beiden bringt einige interessante Neuerungen, darunter:

  • Die neue Eventzone The Night Market. Dabei handelt es sich um ein Gebiet mit einem sehr hohen Schwierigkeitsgrad, das für Gruppen ausgelegt ist. Allerdings steht es nur zu bestimmten Zeiten zur Verfügung.
  • Neue Schwierigkeitsgrade für die offene Welt, wobei sich das System noch in den Anfängen befindet und nicht überall vorhanden sein soll.
  • Klassen- und Balanceanpassungen für den Drachenritter, die Zweihandwaffen und den Werwolf.
  • Den Goldküsten-Basar als neuen Ort, an dem besondere Belohnungen verdient werden können.
  • Haufenweise Quality of Life-Änderungen, darunter accountweite Outfit-Slots, eine Anhebung der Möbelgrenze in vielen, wenn auch nicht allen Häusern, sowie kostenlose Respecs.
ESO-Roadmap 2026

Die größte Änderung wird es aber bei der Monetarisierung geben. So werden künftig alle neuen Inhalte komplett kostenlos zur Verfügung gestellt. Veteranen müssen also nichts mehr extra bezahlen und neue Spieler benötigen nur noch den Content-Pass von 2025, der auch alle alten Erweiterungen enthält. Zudem sollen nach und nach weitere Inhalte in das “Grundspiel” übernommen werden. Den Anfang machen die DLCs Orsinium, Thieves Guild, Dark Brotherhood und Imperial City. Zudem sieht man in der Roadmap bereits den Hinweis, dass auch Greymoor Ende des Jahres kostenlos wird.

Doch wie finanziert sich ESO künftig? Hier kommen die neuen Tamriel Tomes ins Spiel. Dabei handelt es sich um zwei Battle Pässe, die mit jeder Season rotieren. Der erste Pass ist kostenlos, der zweite wird kostenpflichtig und kostet 15 Dollar pro Saison. Zudem wird es eine dritte Option geben, über die ihr bereits Fortschritte im Pass und ein Bonus-Sammlungsstück bekommt, für 30 Dollar. Die Pässe lassen sich nur während der Saison kaufen, bleiben jedoch erhältlich, solltet ihr ihn kaufen, sodass ihr dann die Belohnungen auch nachträglich freischalten könnt. Um an die Belohnungen zu kommen, müsst ihr verschiedene Herausforderungen meistern, darunter wöchentliche und saisonale. Die Pässe enthalten Cosmetics, Verbrauchs­güter wie Analyseschriften und Währung. Wichtig ist, dass die neuen Tomes auch die Login-Belohnungen und die Bestrebungen ersetzen. 

ESO-plus

Auch das Abo ESO+ bringt weitere Belohnungen im Zusammenhang mit den Tomes, darunter 10 % schnelleren Fortschritt, eine gewisse Zahl an Foliantpunkten zum direkten Ausgeben und eine Premium-Foliantenmarke pro Monat aktiver Mitgliedschaft. 12 davon, also nach einem ganzen Jahr, schalten euch dann einen Premiumpass kostenlos frei.

Eine neue Art der Kommunikation

Die Anpassunen an ESO durch die Seasons sollen ähnlich groß ausfallen, wie damals mit One Tamriel. Die Entwickler betonten mehrfach, wie wichtig ihnen Transparenz und Kommunikation sind. So wurde eine zusätzliche Taskforce eingerichtet, die die meistgewünschten Features und geforderten Verbesserungen aus der Community sammelt und schaut, wie und wann diese sich umsetzen lassen. Zudem sollen die Spieler früher erfahren, was langfristig geplant ist.

Seasons 1 und 2 in der Roadmap

Schaut man sich die weitere Roadmap für 2026 an, dann startet die Saison 1 voraussichtlich im Juni. Mit dieser werden neue Story-Quests für die Diebesgilde ins Spiel gebracht. Zudem erscheinen ein neues Even-System mit dem Namen High Seas of Tamriel, welches wohl irgendwie mit Schiffen und Schiffskämpfen in Verbindung steht, neue dynamische Welt-Events und der neue Trial Crimson Veldt. Zumindest in diesem Punkt bleibt sich ESO dann treu, ein neuer Raid für 12 Spieler im Sommer. Zudem wird die Wächter-Klasse überarbeitet und es gibt Anpassungen an der Player Experience, wobei Details dazu erst noch veröffentlicht werden sollen.

Die Saison zwei startet dann im Herbst und bringt ein weiteres Highlight, nämlich zwei Solo-Dungeons. Zudem kehrt der Night Market mit neuen Anpassungen zurück und es soll ein Large Scale World Event in Skyrim geben. Deshalb wird wohl auch Greymoor kostenlos gemacht. Zudem wird hier der Zauberer als Klasse überarbeitet. Wir bekommen also drei Klassenreworks in 2026. Und auch für die Gilden sind Anpassungen geplant, darunter Verbesserungen für die Gildenbank, Gildenmails und Gilden-Housing.


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Esports & Gaming Journalist
Patrick Bieneck ist Fachredakteur für Gaming und Esport mit über 15 Jahren Erfahrung in der Branche. Als langjähriger Kenner der internationalen Szene berichtet er über aktuelle Entwicklungen in Counter-Strike 2, Esport-Turniere und die Gaming-Community. Er liefert tiefgründige Analysen, aktuelle News und spannende Einblicke in die Welt der Videospiele.