ESRB stuft PC‑Version von Death Stranding 2 ein – Sony bereitet Release vor

Das Entertainment Software Rating Board hat am 26. November 2025 überraschend eine Windows‑PC‑Version von Death Stranding 2: On the Beach eingestuft. Der zweite Teil von Hideo Kojimas Paketboten‑Epos war im Juni für die PlayStation 5 erschienen.

Inhaltsverzeichnis
  1. Von der PS5 an den Schreibtisch
  2. Spekulationen um den Release‑Zeitpunkt
  3. Strands zurück auf der Tastatur

Nun deutet die Altersfreigabe, die Publisher Sony Interactive Entertainment als Vertreiber ausweist, auf eine baldige PC‑Ankündigung hin. Für Fans bedeutet das womöglich die Rückkehr von Sam Porter Bridges auf den Rechner – mit allen Schrecken einer postapokalyptischen Küste.

Von der PS5 an den Schreibtisch

Bislang war Death Stranding 2: On the Beach exklusiv für die PlayStation 5. Die PC‑Einstufung macht erstmals konkrete Hinweise auf eine Portierung. Sony übernahm schon bei Horizon Forbidden West und The Last of Us Part I den PC‑Vertrieb; nun scheint das Unternehmen die eigene PC‑Strategie auszuweiten. Entwickler Kojima Productions hat die Gerüchte bislang nicht kommentiert.

Spieler steuern Sam Porter Bridges, der wieder Pakete durch ein zerstörtes Amerika transportiert und dabei von einem Baby im Brutkasten begleitet wird. Wie im Vorgänger können Gegner betäubt, geschlagen oder erschossen werden.

Neu ist, dass Sam gegen einen kybernetischen Arm kämpft, der Gliedmaßen abtrennt – eine Szene, die laut ESRB für die „Gore“‑Einstufung sorgte. Zudem weist die Beschreibung auf „partielle Nacktheit“ hin, die aber auch im ersten Teil durch Mads Mikkelsens Badeszenen und holographische Werbeposter vertreten war.

Auf einen Blick

  • M‑Einstufung: Laut ESRB erhielt die PC‑Version die Altersfreigabe „M for Mature (17+)“ wegen Blut, Gore, partieller Nacktheit, starker Sprache und Gewalt.
  • Sony als Publisher: Anders als beim ersten Teil, dessen PC‑Port von 505 Games vertrieben wurde, listet ESRB Sony selbst als Publisher.
  • Story und Gameplay: Die Beschreibung betont, dass Spieler als Sam Porter Bridges Liefermissionen in einer offenen Welt absolvieren und sich mit Schusswaffen sowie Nahkampf gegen menschliche Gegner und „Beached Things“ verteidigen.
  • Gewaltdarstellung: Der Bericht erwähnt Sequenzen, in denen ein Roboterarm einen Arm abschneidet und Blutfontänen zu sehen sind.

Spekulationen um den Release‑Zeitpunkt

Warum bewertet die ESRB ein Spiel, das noch gar nicht angekündigt wurde? Möglicherweise bereitet Sony die Enthüllung bei den Game Awards oder in einem eigenen State of Play vor. Die ursprüngliche PC‑Version von Death Stranding wurde fast ein Jahr nach der PS4‑Version angekündigt.

Für den zweiten Teil ist die Wartezeit offenbar deutlich kürzer: Er erschien erst im Juni und könnte 2026 schon am PC landen. Insider hoffen auf technische Upgrades wie Suppert von “ultrawide” Monitoren, Bildraten jenseits der 60 fps und verbesserte Schatten – schließlich wird das Spiel in der Decima‑Engine entwickelt, die auf dem PC skalierbar ist.

Sony erhält diesmal vollständige Kontrolle über Marketing und Einnahmen.

Strands zurück auf der Tastatur

Für Fans von Kojimas rätselhafter Paketboten‑Saga ist die ESRB‑Einstufung ein Hoffnungsschimmer. Sollte Sony den PC‑Port ankündigen, dürfen sich Spieler auf einen weiteren Ausflug in die Welt der Brücken, Seilbahnen und BTs freuen – diesmal vielleicht mit Grafikmodifikationen und Mods.

Bis zur offiziellen Bestätigung bleibt jedoch nur, das Strand‑Seil geduldig gespannt zu halten und die nächste Präsentation im Auge zu behalten.


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Ben Touati
Gaming Nerd
Ben Touati schreibt über Games, Filme und die große, weite Welt der Popkultur – mit einem Blick, der zwischen analytischem Tiefgang und nerdiger Begeisterung pendelt. Sein Background in Linguistik verleiht ihm ein feines Gespür für Sprache, Struktur und die kleinen Nuancen, die große Geschichten tragen. Ob Aktuelles aus der Gaming-Welt, neue Trends oder Arnold Schwarzeneggers Englisch: Ben liefert Einordnungen mit Substanz – immer durchzogen von geekigen Referenzen, filmreifen Metaphern und dem leisen Verdacht, dass das alles irgendwie mit Buffy the Vampire Slayer und Watchmen zu tun hat.