Fatekeeper
Paraglacial

Fatekeeper zeigt acht Minuten ungeschnittenes Gameplay

Es gibt Orte in Games, die sich nicht einfach wie Kulisse anfühlen, sondern wie etwas, das schon lange vor dir existiert hat. Fatekeeper öffnet genau so ein Tor: eine alte Festung, hoch oben in den Bergen, wo der Wind klingt, als würde er Geschichten aus Zeiten tragen, die längst im Nebel verschwunden sind. Wer dort hinaufsteigt, tut das mit dem Gefühl, dass jede Mauer ein Geheimnis festhält – und dass hinter jedem Schatten etwas wartet, das nicht gestört werden möchte. Man sagt, ein Krieger soll sich dort eingenistet haben, härter als die Steine selbst.

Inhaltsverzeichnis
  1. Ein kleines Team, eine große Vision
  2. Ein Druide, viele Wege
  3. Ein erster Eindruck, der hängen bleibt

Ein kleines Team, eine große Vision

Zum ersten Mal trat Fatekeeper beim THQ Nordic Showcase im August ins Licht, und schon damals wirkte es wie ein Projekt, das größer ist als die zwölf Menschen, die es bauen. Jetzt gibt Paraglacial einen tieferen Blick frei – acht Minuten rohes, ungeschnittenes Gameplay, das nicht um deine Aufmerksamkeit buhlt, sondern dich einfach mitten hineinwirft. Keine Schnitte, keine Glättung, sondern ein Gefühl dafür, wie es wirklich ist, diese zerstörten Höhen zu durchqueren und sich Kreaturen zu stellen, die wirken, als seien sie aus kaltem Fels geboren.

Die Kämpfe sehen wuchtig aus – brutal, präzise, gnadenlos. Nicht überinszeniert, sondern dicht. Man spürt, wie der Protagonist jeden Schlag setzt, wie man jeden Fehler bezahlt. Gleichzeitig tauchen die ersten Fäden der Story auf, kleine Andeutungen, wohin diese Reise führen könnte, und wie Ausrüstung, Skill-Pfad und Erkundung miteinander verschmelzen.

Ein Druide, viele Wege

Im Zentrum steht ein alter Druide, dessen Präsenz das ganze Video erdet. Er ist kein typischer Fantasy-Held, eher jemand, der gelernt hat, mit den Elementen zu sprechen und zugleich die Kunst des Kampfes zu meistern. Schwerter, Äxte, rohe Wucht. Oder Magie, die aussieht, als hätte sie in den Bergen selbst geschlummert. Fatekeeper lädt dazu ein, diesen Druiden nicht als feste Rolle zu begreifen, sondern als Figur, die du formst – ob brachial, geistig, fluid irgendwo dazwischen.

Dass die Entwickler:innen dafür ein eigenes Progression-System aufbauen, sieht man in diesen acht Minuten bereits. Es ist dieses Gefühl, dass du am Ende nicht nur die Festung erkundest, sondern dich selbst in eine Form bringst, die zu dieser harschen Welt passt.

Ein erster Eindruck, der hängen bleibt

Das komplette Video ist jetzt öffentlich, und es fühlt sich ein wenig so an, als würde Paraglacial sagen: Hier ist unsere Welt, ungeschönt – wenn ihr sehen wollt, was wir wirklich vorhaben, dann schaut zu. Und wenn es euch packt, lasst einen Wunschlisten-Eintrag da; gerade für Studios dieser Größe ist das wie ein leiser, aber wichtiger Rückenwind aus der Community.

Fatekeeper entsteht bei Paraglacial und erscheint zunächst für PC. Der Early Access soll im kommenden Jahr beginnen – und wenn die Berge wirklich nie vergessen, dann dürfte dieser erste Blick in ihre Tiefen nicht der letzte sein.


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Linda Güster
Gaming & eSports Expertin
Ich bin Linda – und ich lebe Gaming in allen Farben (RGB natürlich). Für Escapist schreibe ich über alles, was mich packt: Indie-Games, Cozy-Perlen, Simulationen, (J)RPGs, Triple-A-Titel, Idle Games und Clicker, bei denen man „nur kurz“ was anklickt und drei Stunden später immer noch da sitzt. Mein Kalender besteht aus Releases und Event-Dates – Yu-Gi-Oh! Nationals, IEM Cologne, Gamescom – und dazwischen jongliere ich TikTok, mein Steam-Curator-Profil und eine 1.800-Spiele-Steam-Bibliothek, die ich garantiert nie komplett durchspiele. Stardew Valley hat mir 250 Stunden Schlaf geraubt, Dota 2 3.500 Stunden Lebenszeit, und ich würde beides sofort wieder tun. In MMORPGs kann ich stundenlang im Charakter-Designer oder ins Transmoggen versinken, bis jedes Detail sitzt. Kurz gesagt: Ich trage viele Hüte – aber mein Lieblingshut ist ein Gaming-Headset. ♥️