Riot Games 2XKO
Riot Games 2XKO

Von 2XKO bis Marvel: Das erwartet Fighting Fans auf PS5 in 2026

Während Street Fighter 6 und Tekken 8 weiter gepflegt werden, schieben Publisher und Studios neue Marken, Lizenzen und Konzepte nach. Auffällig ist der Fokus auf Team Systeme, bekannte IPs und niedrige Einstiegshürden. Fünf Titel zeigen, wohin sich das Genre auf PS5 bewegt.

Inhaltsverzeichnis
  1. 2XKO setzt auf Teamplay und Free to Play
  2. Anime Lizenzen bleiben ein verlässlicher Pfeiler
  3. Frisches vom Feed
  4. Avatar will Einsteiger und Profis erreichen
  5. Marvel und Arc System Works als Risikokombination
  6. Was fehlt und was das bedeutet

2XKO setzt auf Teamplay und Free to Play

2XKO ist kein klassischer Neueinsteiger. Das Spiel wurde bereits 2019 als Project L angekündigt und hat eine lange Entwicklungsphase hinter sich. Zum Release im Januar 2026 setzt Riot Games auf ein klares Konzept. 2v2-Tag-Team-Kämpfe, Free to Play Struktur und bekannte Charaktere aus dem League of Legends Universum.

Einen Story-Modus gibt es nicht. Der Fokus liegt vollständig auf kompetitivem Gameplay, lokal oder online. Wer allein spielt, steuert beide Figuren. Alternativ teilen sich zwei Spieler:innen ein Team. Riot überträgt damit bekannte Prinzipien aus dem eigenen Esport Umfeld auf das Fighting Genre.

Anime Lizenzen bleiben ein verlässlicher Pfeiler

Mit My Hero Academia: All’s Justice und Invincible VS erscheinen zwei Titel, die klar auf bestehende Fanbases setzen. My Hero Academia adaptiert die finale achte Staffel der Anime-Serie und kombiniert Story Inhalte mit 3D Arena Kämpfen im 3vs3 Format. Neben dem Story-Modus gibt es Online Matches und optionale Nebenaktivitäten im Heldenalltag.

Invincible VS erzählt dagegen eine eigenständige Geschichte rund um Mark Grayson. Auch hier stehen 3vs3 Tag-Team-Kämpfe im Zentrum. Ergänzt wird das Paket durch Arcade und Trainings Modus sowie lokalen und Online Multiplayer. Beide Spiele zeigen, wie stark Fighting Games weiterhin von populären Serien getragen werden.


Frisches vom Feed


Avatar will Einsteiger und Profis erreichen

Avatar Legends: The Fighting Game verfolgt einen anderen Ansatz. Das Spiel setzt auf klassische 1vs1-Duelle, eine überschaubare Anzahl von 12 Charakteren und ein Kampfsystem, das sowohl Genre-Neulinge als auch erfahrene Spieler:innen ansprechen soll.

Die Geschichte ist neu und unabhängig von der bekannten Serie erzählt. Crossplay ist angekündigt. Damit positioniert sich Avatar zwischen kompetitivem Anspruch und breiter Zugänglichkeit.

Marvel und Arc System Works als Risikokombination

MARVEL Tōkon: Fighting Souls ist der einzige Titel ohne konkretes Release Datum. Bekannt ist jedoch der Entwickler. Arc System Works bringt Erfahrung aus Dragon Ball FighterZ mit. Gekämpft wird in Vierer-Teams mit schnellen Wechseln und großen Spezialattacken.

Ob ein Story-Modus enthalten ist, bleibt offen. Die Marvel-Lizenz liefert genug Material, doch bestätigt ist dazu nichts. Klar ist nur, dass der Titel stark auf spektakuläre Präsentation und Team Dynamik setzt.

Was fehlt und was das bedeutet

Keiner der vorgestellten Titel positioniert sich als klassischer 1vs1 Konkurrent zu Street Fighter oder Tekken mit Fokus auf Turnierszene. Stattdessen dominieren Team-Formate, bekannte Marken und flexible Spielmodi. Ob das Genre damit neue Spieler:innen gewinnt oder bestehende Fans spaltet, bleibt offen. Auch die esporttauglichkeit steht noch in den Sternen. Hier reicht flüssiges Gameplay nicht aus. Wenn die Server nicht stabil laufen und die META nicht ausgeglichen ist, endet die Reise noch bevor sie richtig angefangen hat. 


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Author
Image of Aykut Özbey
Aykut Özbey
Esports & Gaming Journalist
Aykut Özbey ist freier Gaming- und Esport-Journalist. Nach fünf Jahren bei ProSiebenSat.1 und Auftritten im TV-Format „eFernsehen” auf ProSieben MAXX arbeitet er heute an eigenen Projekten. Mit „30 Minuten Zocken” macht er Games für Berufstätige und Studierende im Alltag greifbar. Seit August 2025 unterstützt er unsere Escapist Redaktion mit aktuellen Gaming-News.