Mit Goodnight Universe schicken Nice Dream und Skybound Games am 11. November 2025 ein ungewöhnliches Abenteuer auf PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S, Switch und Switch 2. In dem immersiven Sim steuert der Spieler den sechs Monate alten Isaac, der plötzlich über telekinetische Fähigkeiten verfügt.
- Baby mit Superkräften
- Blinzeln statt Klicken
- Emotionen als Gameplay
- Kleiner Körper, große Geschichte
Während seine Eltern ihn lieben möchten, hat eine zwielichtige Tech‑Firma eigene Pläne. Besonders spannend: Die Kamera dient als Controller – blinzeln, nicken und Kopfbewegungen ersetzen den Joystick.
Baby mit Superkräften
Isaac lebt mit seinen Eltern in einem futuristischen Apartment, als er bemerkt, dass er mithilfe seiner Gedanken Gegenstände bewegen kann. Diese Kräfte ziehen die Aufmerksamkeit einer mächtigen Technologie‑Corporation auf sich, die die Gabe für sich nutzen will.
Isaac will geliebt werden und lernt, dass Emotionen seine Kräfte beeinflussen: Angst verstärkt seine Telekinese, Müdigkeit dämpft sie. Spieler müssen seine Bedürfnisse im Auge behalten, während sie das Geheimnis der Corporation lüften.
Auf einen Blick
Erscheinung: 11. November 2025 für PC, PS5, Xbox Series, Switch und Switch 2
Hauptfigur: Isaac, sechs Monate alt, mit telekinetischen Kräften
Steuerung: Kamera‑basierte Eingaben – Blinzeln, Kopfwenden, Mimik
Setting: Sci‑Fi‑Apartment und Außenareale; eine finstere Tech‑Firma als Gegenspieler
Entwickler/Publisher: Nice Dream (Macher von Before Your Eyes) / Skybound Games
Blinzeln statt Klicken
Wie schon im Vorgänger Before Your Eyes nutzt Goodnight Universe die Webcam als zentrale Eingabemethode. Wer blinzelt, löst Aktionen aus – etwa Hebel ziehen oder mit Charakteren interagieren. Längerer Blickkontakt aktiviert Isaacs Telekinese, während Kopfnicken zur Bestätigung dient.
Dieses Interface soll eine intime Verbindung zum Baby schaffen; wer oft blinzelt, lässt Isaac schneller ermüden. Optional lässt sich ein klassisches Gamepad nutzen, doch die Entwickler betonen, dass die Kamera‑Steuerung das Kernkonzept ist.
Die Spielwelt erinnert an ein surreal verschobenes Cartoon‑Apartment: Spielzeug schwebt, Pflanzen wuchern an der Decke und Videobotschaften der Corporation laufen im Hintergrund. Draußen erstreckt sich ein Park mit interaktiven Objekten – Schaukeln dienen als Katapulte, Rutschen als Teleporter.
Die Entwickler versprechen, dass jede Umgebung physikbasiert auf Isaacs Kräfte reagiert: Man kann Bauklötze stapeln, Möbel verschieben oder Wasser aus der Badewanne per Gedanken manipulieren.
Emotionen als Gameplay
Ein besonderes System verbindet Isaacs Gefühlslage mit der Spielmechanik. Wenn er verängstigt ist, beginnen Objekte zu wackeln; Freude lässt Blumen schneller wachsen; Müdigkeit dämpft Farben und macht Telekinese schwieriger.
Die Geschichte reagiert darauf: Tröstet man Isaac und spielt mit ihm, bleibt er ruhig – ignoriert man ihn, schreit er und zieht Aufmerksamkeit der Antagonisten auf sich. Im Laufe der Handlung müssen Spieler entscheiden, ob sie Isaacs Kräfte öffentlich machen oder seine Familie schützen.
Kleiner Körper, große Geschichte
Goodnight Universe erzählt eine bittersüße Geschichte über Geborgenheit und Macht – aus der Perspektive eines Säuglings. Die originelle Steuerung könnte für Diskussionen sorgen, bietet aber auch neue Möglichkeiten, Emotionen interaktiv zu erleben.
Wer nach ungewöhnlichen Spielen sucht, sollte sich dieses kleine große Abenteuer nicht entgehen lassen. Am 11. November heißt es: Augen offen halten. Buchstäblich.
Veröffentlicht: 11. November 2025 13:53 Uhr