GoPro Max 2 und Lit Hero: 8K‑Actioncams stürmen das Gaming‑Streaming

GoPro kündigt heute, am 23. September 2025, um 13 Uhr UTC zwei neue Actionkameras an: die lang erwartete GoPro Max 2 und eine noch namenlose zweite Kamera, die in Leaks „Lit Hero“ genannt wird.

Inhaltsverzeichnis
  1. Eine Kamera für jeden Blickwinkel
  2. Für Streamer und VR‑Fans
  3. Kampf um den 360°‑Thron

Mit 8K‑360°‑Video, 29‑Megapixel‑Sensor und sechs Mikrofonen richtet sich die Max 2 nicht nur an Abenteurer, sondern auch an Streamer und VR‑Enthusiasten.

Eine Kamera für jeden Blickwinkel

Die erste GoPro Max kam 2019 heraus und war damals eine der wenigen Consumer‑Kameras, die 360‑Grad‑Aufnahmen ermöglichten. Die Max 2 geht einen Schritt weiter: Sie filmt in 8K, unterstützt 10‑Bit‑Farbtiefe und hat einen 29‑Megapixel‑Sensor, der klare Einzelbilder für Virtual‑Reality‑Produktionen liefert.

Sechs integrierte Mikrofone sollen den Raumklang so einfangen, dass sich Zuschauer mitten im Geschehen fühlen. Das Gehäuse bleibt wasserdicht bis fünf Meter und besitzt jetzt vorn leuchtende LEDs – ideal für Livestreams aus dunklen Räumen.

Auf einen Blick

  • Termin: 23. September 2025, 6 Uhr PT (13 Uhr UTC).
  • Max 2: 8K‑360°‑Video, 29‑MP‑Sensor, 10‑Bit‑Farben, sechs Mikrofone, wasserdicht bis 5 m.
  • Besonderheiten: Ersetzbarkeit der Linsen, helles LED‑Frontlicht.
  • Zweite Kamera: 4K‑Modell mit niedrigerem Preis („Lit Hero“ laut Leaks).
  • Konkurrenz: GoPro zielt direkt auf DJI Osmo und andere 360‑Kameras.

Für Streamer und VR‑Fans

Anders als klassische Actioncams will die Max 2 auch den wachsenden Streaming‑Markt erobern. Streamer können das 360‑Grad‑Bild zuschneiden und Zuschauer durch ein Spiel führen, während die sechs Mikrofone eine ausgewogene Tonspur liefern.

Die 10‑Bit‑Farbdaten eignen sich für HDR‑Aufnahmen – wichtig für VR‑Headsets. Dank LED‑Frontlichtern bleibt das Bild selbst bei schwachem Zimmerlicht hell und der eingelassene Touchscreen macht die Bedienung einfacher, wenn die Kamera auf dem Helm oder an der Brust montiert ist.

Die zweite Kamera, die in Leaks als „Lit Hero“ bezeichnet wird, soll ein günstigeres 4K‑Modell sein. Laut NotebookCheck greift GoPro damit DJI Osmo an und möchte Einsteiger mit einem „Hero Lite“ locken.

Beide Kameras werden zeitgleich vorgestellt. Das ist eine echte Seltenheit, da GoPro normalerweise nur ein neues Modell pro Jahr bringt.

Kampf um den 360°‑Thron

Mit der Max 2 will GoPro verlorenes Terrain zurückerobern. Die DJI Osmo X3 ist seit 2024 der Platzhirsch im 360‑Markt; GoPro setzt deshalb auf austauschbare Linsen, um Reparaturen zu erleichtern, und ein verbessertes Kühlsystem.

Leaker berichten über ein duales Sensor‑Design, das zwei Back‑to‑Back‑Sensoren nutzt, um Bildfehler zu minimieren und gleichzeitig die Kamera flacher zu halten.

Die 8K‑Auflösung ermöglicht eine gestochen scharfe Ansicht beim Zoomen. Diese ist wichtig für VR‑Spieler, die aus 360°‑Clips einen normalen Blickwinkel ausschneiden.

Im Kern richtet sich der Launch an Gamer: 2024 explodierte die Zahl der VR‑Mods für Spiele wie Half‑Life Alyx und Resident Evil 4. Mit einer Max 2 auf dem Kopf können Speedrunner ihre Runs in 360 Grad festhalten, und Entwickler können Gameplay‑Trails als VR‑Experience veröffentlichen.


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Ben Touati
Gaming Nerd
Ben Touati schreibt über Games, Filme und die große, weite Welt der Popkultur – mit einem Blick, der zwischen analytischem Tiefgang und nerdiger Begeisterung pendelt. Sein Background in Linguistik verleiht ihm ein feines Gespür für Sprache, Struktur und die kleinen Nuancen, die große Geschichten tragen. Ob Aktuelles aus der Gaming-Welt, neue Trends oder Arnold Schwarzeneggers Englisch: Ben liefert Einordnungen mit Substanz – immer durchzogen von geekigen Referenzen, filmreifen Metaphern und dem leisen Verdacht, dass das alles irgendwie mit Buffy the Vampire Slayer und Watchmen zu tun hat.