Senua’s Saga: Hellblade 2 ist da, wo viele es seit 2024 haben wollten: auf der PS5. Seit dem 12. August ist Hellblade II im PlayStation Store erhältlich, flankiert von einem „Enhanced“-Update für Xbox und PC.
- Patch & Port
- Xbox spielt mit
- Preis & Pakete
- Teil 1 zuerst?
Der Port ist kein liebloser Dump, sondern kommt mit neuen Optionen und feinem Feinschliff – genau das, was ein cineastischer Action-Trip braucht, um sich auf einer zweiten Konsole frisch anzufühlen.
Patch & Port
Das Update liefert vor allem eines: Tempo. Der Performance-Mode schaltet auf 60 FPS und stabilisiert Kamerafahrten und Kampfbeats. Dazu kommt der neue Dark-Rot-Modus für alle, die nach dem Abspann noch einmal schwitzen wollen. Er knüpft an die „Permadeath“-Legende aus Teil 1 an und motiviert zu konzentrierten Runs.
Außerdem sind Entwicklerkommentare und ein ausgebauter Fotomodus an Bord. Auf PS5 Pro ist die Fassung zusätzlich optimiert, inklusive haptischem Feedback, das das binaurale Kopfhörer-Erlebnis sinnvoll ergänzt. Kurz gesagt: weniger Zuschauer, mehr Mittendrin.
Wer auf Xbox oder PC bereits durch ist, bekommt die Enhanced-Features ohne Aufpreis. Auf PS5 ist Hellblade 2 ein regulärer Kauf, in seiner bislang besten Konsolen-Version.
Für ein Spiel, das so stark auf audiovisuelle Immersion setzt, macht die Kombination aus Framerate-Optionen, Kommentar-Track und Foto-Tools den Unterschied zwischen „ansehen“ und „erleben“.
Xbox spielt mit
Spannend ist weniger, dass Hellblade 2 technisch glänzt. Das tat es schon vorher. Spannend ist, dass Microsoft den Titel offiziell zu Sonys Publikum schiebt. Das passt zur aktuellen Multiplattform-Phase. Ausgewählte First-Party-Spiele bleiben nicht mehr im eigenen Garten, wenn der größere Park nebenan ruft.
Für Ninja Theory bedeutet das mehr Augen auf ein Prestige-Projekt, das Produktionswerte wie ein Blockbuster trägt und den Mut hat, den Spieler enger zu führen. Für PlayStation-Spieler endet ein FOMO-Kapitel. Für Xbox ist es das Statement, dass Reichweite hier wichtiger ist als Mauern.
Und ja, natürlich wird wieder darüber gestritten, ob Hellblade 2 ein richtiges “Spiel” oder nur ein Walking Simulator ist. Aber diese Diskussion ist größer, wenn jetzt beide Lager mitreden können.
Auch das Timing sitzt. Der August ist heiß auf neue Releases, die Gamescom wirft ihren Schatten voraus.
Dass Microsoft die Enhanced-Features parallel auf der eigenen Seite kostenlos ausrollt, macht es noch besser: Alle reden über dieselbe Version, niemand bleibt zurück, und der Fokus wandert von „ob“ zu „wie“ man Hellblade am besten spielt.
Preis & Pakete
Im PlayStation Store stehen zwei Editionen zur Wahl:
Standardedition: 49,99 Euro. Enthält Senua’s Saga: Hellblade II.
Deluxe Edition: 69,99 Euro. Zusätzlich enthalten: Hellblade: Senua’s Sacrifice (PS5-Version) und der offizielle Soundtrack.
Teil 1 zuerst?
Parallel zum PS5-Start von Teil 2 ist eine native PS5-Version von Hellblade: Senua’s Sacrifice erschienen. Besitzer der PS4-Fassung erhalten ein kostenloses Upgrade. Die neue Version wirbt mit bis zu 120 FPS, Raytracing und DualSense-Haptik.
Wer Senua erst kennenlernen will, bevor die Reise nach Island weitergeht, hat jetzt die bequemste Route: Upgrade ziehen, eintakten, und dann in Hellblade 2 den großen audiovisuellen Satz genießen.
Hellblade 2 auf PS5 ist unterm Strich kein später Gast, sondern eine kuratierte Wiederveröffentlichung, die dem Material alle Ehre macht: Es bleibt die kompromisslos inszenierte Erfahrung, jetzt mit mehr Kontrollgefühl und besseren Tools.
Wer 2024 noch neidisch rübergeschielt hat, kann jetzt das Kopfhörerkabel entwirren: Senua ist angekommen!
Veröffentlicht: 13. August 2025 08:34 Uhr