Hellscreen ist offiziell aus dem Early Access auf Steam erschienen. Der Doom ähnliche Shooter setzt auf eine ungewöhnliche Kernmechanik: ein dauerhaft eingeblendetes Rückspiegel Fenster im Sichtfeld. Spieler können es vergrößern oder verkleinern. Zusätzlich ist es möglich, nicht nur nach vorn, sondern auch nach hinten zu schießen.
- Entwickler streicht zwei Episoden aus Budgetgründen
- Hellscreen war lange ohne Updates, dann kam plötzlich Version 1.0
- Rückspiegel Mechanik bleibt das zentrale Element des Shooters
- Exploration, Hub und Soul Orbs als Fortschrittssystem
- Kürzeres Spiel, reduzierter Preis und Bundle mit Vapourwave Pinball
- Entwickler will künftig erneut ein First Person Projekt umsetzen
- FAQ
Mit dem Release von Version 1.0 erklärt Entwickler Jamie D nun, warum das Spiel nach langer Funkstille plötzlich veröffentlicht wurde und warum der ursprüngliche Plan nicht umgesetzt werden konnte.
Entwickler streicht zwei Episoden aus Budgetgründen
Jamie D beschreibt den Release als „bittersweet“. Ursprünglich sollte Hellscreen aus drei Episoden bestehen. Stattdessen wurde das Spiel auf nur eine Episode reduziert.
Als Grund nennt er Budgetprobleme. Auch auf der Steam Seite wurde der Hinweis aktualisiert. Dort heißt es, dass das Spiel stark unterperformt habe und externe Finanzierung nicht vorhanden gewesen sei. Dadurch sei es nicht möglich, die Vollversion so umzusetzen, wie sie ursprünglich geplant war.
Hellscreen war lange ohne Updates, dann kam plötzlich Version 1.0
Das letzte Steam Update zu Hellscreen lag laut Artikel mehr als zwei Jahre zurück. Für ein Early Access Spiel ist das ein ungewöhnlich langer Zeitraum ohne sichtbare Weiterentwicklung.
Ende der vergangenen Woche wurde das Spiel dann überraschend in Version 1.0 veröffentlicht. Gleichzeitig lieferte Jamie D erstmals eine ausführlichere Erklärung zu den Hintergründen.
Rückspiegel Mechanik bleibt das zentrale Element des Shooters
Die wichtigste Idee von Hellscreen ist der Rückspiegel im oberen Bereich des Bildes. Darüber können Spieler erkennen, was hinter ihnen passiert. Außerdem lassen sich versteckte Gegner und Nachrichten im Spiel darüber entdecken.
Das Kampfsystem baut darauf auf, dass Links-Klick nach vorne schießt, während Rechts-Klick nach hinten feuert. Der rückwärts gerichtete Angriff soll dabei deutlich mehr Schaden verursachen, wenn der Spieler in Bewegung ist.
Exploration, Hub und Soul Orbs als Fortschrittssystem
Neben der Action setzt Hellscreen auf leichte Exploration. Beschrieben wird ein Ansatz mit metroidvaniaartigen Elementen.
Spieler sammeln Soul Orbs, die in Portale eingesetzt werden. Diese Portale befinden sich in einer zentralen Hub Welt, über die der Fortschritt organisiert wird.
Kürzeres Spiel, reduzierter Preis und Bundle mit Vapourwave Pinball
Da Hellscreen deutlich kleiner ausfällt als ursprünglich geplant, wurde laut Entwickler auch der Preis reduziert. Zusätzlich gibt es ein Bundle mit Jamies anderem Spiel Vapourwave Pinball.
Für dieses Bundle wird ein Rabatt von 40% genannt. Laut Jamie D soll Vapourwave Pinball dadurch „quasi kostenlos“ enthalten sein, während gleichzeitig auch der Preis von Hellscreen sinkt.
Entwickler will künftig erneut ein First Person Projekt umsetzen
Jamie D erklärt, dass Hellscreen als Idee bereits vor rund zehn Jahren entstanden sei. Die tatsächliche Entwicklungszeit habe jedoch etwa zwei bis drei Jahre betragen.
Er beschreibt außerdem, dass er während der Entwicklung viel gelernt habe, unter anderem beim Programmieren und Leveldesign. Auch wenn Hellscreen nicht wie geplant umgesetzt werden konnte, will er die Erfahrung in ein zukünftiges First Person Projekt mitnehmen.
FAQ
Ein Doom ähnlicher FPS mit Rückspiegel-Mechanik im Sichtfeld.
Nein, das Spiel ist als Version 1.0 erschienen.
Nur eine Episode.
Laut Entwickler aus Budgetgründen und wegen fehlender Finanzierung.
Ein Rückspiegel, Fenster und die Möglichkeit, nach hinten zu schießen.
Veröffentlicht: 15. Februar 2026 16:47 Uhr