Als Videospiele lernen ließen, Buchstaben zu tippen, war das Ergebnis meist trocken. Keys of Fury: Typing Action will das ändern. Das Retro‑Beat‑’em‑up des Ein‑Mann‑Entwicklers Elecorn erscheint am 24. November 2025 für PC und kombiniert Martial‑Arts‑Action mit Tastaturakkrobatik. Hier zählt Präzision statt Geschwindigkeit: Wer Tippos macht, kassiert Schaden.
- Geschichtsstunde mit Tastatur: Story‑Modus
- Mods und Mützen: Kreativität ausleben
- Die Tastatur wird zur Waffe
In der Story kämpft man sich durch Roboter, Ninjas und sogar Gemüsehändler im Amerika des 19. Jahrhunderts, sammelt Münzen, kauft Hüte oder Sonderfähigkeiten und meistert kecke Dialoge. Der Arcade‑Modus wirft einem anschließend zufällige Szenarien vor die Tasten, von Dinosaurierrennen bis hin zu Wellen „schlechter Dad-Jokes“.
Dank Mod‑Unterstützung können Spieler eigene Levels mit eigenen Wörtern, Musik und Grafiken erstellen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Geschichtsstunde mit Tastatur: Story‑Modus
Die Kampagne führt durch mehrere epische Schauplätze: eine verfallene Fabrik voller dampfender Zahnräder, ein Marktplatz mit kämpferischen Gemüsehändlern und ein Zug, der von Ninjas gekapert wird. Feinde greifen in Wellen an; über jedem erscheint ein Wort, das fehlerfrei getippt werden muss, um Schaden auszuteilen.
Anders als klassische Lernprogramme zwingt Keys of Fury dazu, die Finger auf der Home‑Row zu lassen und auf Genauigkeit zu achten. Wer sich vertippt, muss hoffen, dass die Lebensleiste groß genug ist.
Das Setting im Amerika des 19. Jahrhunderts bietet Gelegenheit für skurrile Dialoge – inklusive Gespräche mit einem Fischverkäufer, der versehentlich ins Geschehen gezogen wird.
Auf einen Blick
- Release: 24. 11. 2025 (PC).
- Spielprinzip: Tippen, um zu schlagen; Präzision statt Schnelligkeit.
- Arcade‑Modus: Zufällige Szenarien, Roguelike‑Upgrades und Dinosaurierrennen.
- Mods: Level‑Editor für eigene Wörter, Dialoge, Musik und Kunstwerke.
Während die Story straff strukturiert ist, entfaltet der Arcade‑Modus seine maximale Absurdität. Jede Runde generiert zufällige Gegnertypen und Hindernisse. Einmal sprintet man vor einem Tyrannosaurus mit Zylinder davon, das nächste Mal verprügelt man Wellen aus schlechten Wortspielen, die über den Bildschirm fliegen.
Zwischen den Runden wählt man Upgrades, die den Schaden erhöhen, die Lebensleiste verlängern oder das Zeitfenster zum Tippen vergrößern. Roguelike‑Elemente sorgen dafür, dass jede Sitzung anders verläuft.
Entwickler Elecorn erklärte in einer Pressemitteilung, dass der Fokus auf dem Spaß am fehlerfreien Tippen liegt – „es geht darum, Genauigkeit zu belohnen, nicht Stress zu erzeugen“.
Mods und Mützen: Kreativität ausleben
Das Spiel enthält einen Editor, mit dem Spieler eigene Levels erstellen können. Eigene Wörterbücher, Dialoge, Grafiken und Musik lassen sich importieren, wodurch sich humorvolle oder lehrreiche Inhalte entwickeln lassen.
Die Community kann diese Mods teilen; so entstehen Wortschatz‑Listen für verschiedene Sprachen oder thematische Kampagnen (etwa ein Level über klassische Literatur). Außerdem gibt es kosmetische Items: Hüte, Umhänge, sogar tippende Haustiere können im Ingame‑Shop gekauft werden. Münzen verdient man in Missionen oder durch das Abschließen von Challenges.
Dank dieses Systems bleibt Motivation auch nach dem Durchspielen des Story‑Modus hoch.
Die Tastatur wird zur Waffe
Keys of Fury ist kein trockenes Lernspiel, sondern eine witzige Mischung aus Beat‑’em‑up und Tipptrainer. Das historische Setting, die überraschend abgedrehten Szenarien und der Humor machen den Titel zu einer willkommenen Abwechslung für PC‑Spieler.
Wer seine Tippgenauigkeit verbessern will und dabei lachen möchte, sollte sich diesen ungewöhnlichen Retro‑Trip nicht entgehen lassen – Feinden ein paar auf die Gommel zu geben war selten so lehrreich.
Veröffentlicht: 24. November 2025 10:54 Uhr