Das Indie-Game Mewgenics steht unmittelbar vor dem Release. Das rundenbasierte Roguelike-Taktikspiel von Edmund McMillen und Tyler Glaiel erscheint am 10. Februar 2026 und soll auf Steam innerhalb eines klaren Zeitfensters freigeschaltet werden.
- Steam nennt Unlock-Zeit, Entwickler spricht von leicht abweichendem Startfenster
- Release-Zeiten in mehreren Zeitzonen, Deutschland am späten Nachmittag
- Rundenbasierte Kämpfe auf 10×10-Feld und mehrere klassische Klassen
- Runs sollen sich kaum wiederholen, Inhalte reichen weit über 100 Stunden hinaus
- Zucht-System als Kernmechanik, Katzen werden eher als Ressourcen behandelt
- Mutationen verändern Werte und Optik, auch Ausrüstung ist stark build-definierend
- Drei Akte, mehrere Bossvarianten und hohe Stakes durch permanente Verletzungen
- Kampfsystem mit komplexen Wechselwirkungen, Regeln nicht immer transparent
- Entwickler reagiert bereits auf Feedback, UI-Updates noch vor Release erwähnt
- FAQ
Mewgenics verbindet klassische Taktik-RPG-Kämpfe mit einem ungewöhnlichen Zucht-System. Spieler bauen Teams aus Katzen, schicken sie in Runs und müssen dabei mit zufallsbasierten Eigenschaften, Mutationen, Fähigkeiten und Ausrüstung umgehen. Genau diese Mischung sorgt dafür, dass sich kaum zwei Durchläufe gleich anfühlen.
Steam nennt Unlock-Zeit, Entwickler spricht von leicht abweichendem Startfenster
Auf der Steam-Storepage ist als geplante Freischaltung 8 Uhr PST angegeben. Co-Entwickler Tyler Glaiel erklärte zusätzlich in einem AMA auf Reddit, dass der Launch ungefähr um 9 Uhr Pacific erfolgen soll, eventuell aber auch früher.
Damit bleibt das Release-Fenster eng. Wer möglichst pünktlich starten will, orientiert sich besser an der früheren Steam-Angabe.
Release-Zeiten in mehreren Zeitzonen, Deutschland am späten Nachmittag
Basierend auf der Steam-Angabe ergibt sich für mehrere Zeitzonen ein klares Startfenster. Für Deutschland liegt der Release demnach am späten Nachmittag.
- 8 Uhr PST (Los Angeles)
- 11 Uhr EST (New York)
- 16 Uhr GMT (London)
- 17 Uhr CEST (Berlin)
- 3 Uhr AEDT am 11. Februar (Sydney)
- 5 Uhr NZDT am 11. Februar (Auckland)
Rundenbasierte Kämpfe auf 10×10-Feld und mehrere klassische Klassen
Inhaltlich setzt Mewgenics auf rundenbasierte Kämpfe auf einem 10×10-Grid. Spieler treten mit einem Team aus Katzen gegen Gegner und Bosse an. Das Spiel nutzt dabei ein Klassensystem, das bewusst an klassische RPG-Rollen erinnert.
Genannt werden unter anderem Fighter, Mage, Hunter, Tank und Necromancer. Dazu kommen weitere Klassen. Der entscheidende Punkt ist jedoch, dass viele Werte und Skills nicht fest vorgegeben sind, sondern stark durch Zufall, Vererbung und Mutationen beeinflusst werden.
Runs sollen sich kaum wiederholen, Inhalte reichen weit über 100 Stunden hinaus
Ein zentrales Merkmal ist die Varianz zwischen einzelnen Runs. Viele Eigenschaften entstehen zufällig und lassen sich nicht vollständig kontrollieren. Dadurch ist das Spielprinzip stärker auf Improvisation ausgelegt als bei vielen anderen Taktik-Roguelikes.
Es wird außerdem betont, dass selbst nach mehr als 150 Stunden noch neue Gegner, Mutationen, Fähigkeiten und Loot auftauchen können. Auch das Ende soll nicht schnell erreichbar sein, da Mewgenics mehrere Endings besitzen soll.
Zucht-System als Kernmechanik, Katzen werden eher als Ressourcen behandelt
Neben den Kämpfen spielt die Zucht eine zentrale Rolle. Zwischen den Runs verwalten Spieler ihre Katzen in einem Haus-Interface. Dort lassen sich auch Möbelstücke platzieren, die Werte wie Stimulation und Comfort beeinflussen und damit die Voraussetzungen für stärkeren Nachwuchs verbessern.
Ein ungewöhnlicher, aber konsequenter Teil der Mechanik: Katzen werden nicht dauerhaft aufgebaut, sondern teilweise gezielt verbraucht. Für bestimmte Upgrades werden Katzen an NPCs abgegeben, darunter auch Neugeborene. Das System sorgt langfristig dafür, dass nur wenige Tiere als stabiles Zuchtmaterial übrig bleiben, während schwächere Katzen eher als Währung dienen.
Mutationen verändern Werte und Optik, auch Ausrüstung ist stark build-definierend
Mutationen spielen nicht nur mechanisch, sondern auch visuell eine Rolle. Sie verändern das Aussehen der Katzen und können besondere Effekte auslösen, etwa zusätzliche Statusschäden oder Regeneration unter bestimmten Bedingungen.
Zusätzlich gibt es Ausrüstung, die Runs stark beeinflussen kann. Pro Katze können mehrere Items getragen werden. Ein wichtiger Punkt: Ausrüstung hält nicht unbegrenzt. Items können nach wenigen Runs kaputtgehen, wodurch Strategien nicht dauerhaft stabil bleiben.
Drei Akte, mehrere Bossvarianten und hohe Stakes durch permanente Verletzungen
Das Spiel ist in mehrere Akte unterteilt. Auf den Adventure-Maps bewegen sich Spieler durch verzweigte Pfade, die unterschiedliche Stages und Gegnerpools bieten.
Ein weiterer Kernpunkt sind die hohen Stakes. Gegner können Effekte besitzen, die Katzen dauerhaft schädigen oder sogar permanent töten können. Jede Down-Situation führt zu permanenten Verletzungen. Bestimmte Angriffe können außerdem dazu führen, dass eine Katze komplett aus dem Run entfernt wird.
Kampfsystem mit komplexen Wechselwirkungen, Regeln nicht immer transparent
In den Kämpfen greifen sehr viele Systeme gleichzeitig. Mutationen, passive Effekte, Skills, Ausrüstung und Umwelteinflüsse können sich gegenseitig verstärken oder unvorhersehbare Ketten auslösen.
Ein Beispiel: Wasser kann Feuer löschen und Elektrizität leiten, was wiederum Flächeneffekte erzeugt. Gleichzeitig wird aber auch erwähnt, dass manche Regeln nicht immer intuitiv wirken und das Spiel nicht in jeder Situation vollständig erklärt, warum bestimmte Effekte eintreten.
Entwickler reagiert bereits auf Feedback, UI-Updates noch vor Release erwähnt
Kurz vor Release wurde außerdem ergänzt, dass die Entwickler bereits auf Feedback reagieren wollen. Genannt werden unter anderem UI-Verbesserungen.
Dazu zählen bessere Mutations-Infos auf dem Level-Up-Screen und im Kampf. Auch die Möglichkeit, während Level-Ups andere Katzen zu überprüfen, sowie die Anzeige von Geschlechtern im Inventarbereich wird als Beispiel für bereits umgesetzte Anpassungen genannt.
FAQ
Am 10. Februar 2026.
Als Orientierung gilt 17 Uhr CEST (Berlin).
Ein rundenbasiertes Roguelike-Taktik-RPG mit Zucht-System.
Gespielt wird rundenbasiert auf einem 10×10-Feld.
Genannt werden unter anderem Fighter, Mage, Hunter, Tank und Necromancer.
Veröffentlicht: 10. Februar 2026 10:08 Uhr