Das neue Game Pass Pricing Update
Xbox / Microsoft

Microsoft macht den Game Pass deutlich teurer

Pünktlich zum Release von Call of Duty: Black Ops 7 zieht Microsoft die Preise für den Game Pass spürbar an. Ab heute, dem 1. Oktober 2025, gilt ein komplett überarbeitetes Tarifmodell – mit neuen Namen, Extras wie Fortnite Crew und vor allem höheren Kosten. Wer den Game Pass Ultimate abonniert, zahlt künftig 26,99 € im Monat. Das sind fast 50 Prozent mehr als bisher und summiert sich aufs Jahr auf stolze 323 €.

Inhaltsverzeichnis
  1. Neue Struktur mit vier Stufen
  2. Was die Preiserhöhung bedeutet
  3. Vergleich mit PlayStation Plus
  4. Zwischen Chance und Kritik

Neue Struktur mit vier Stufen

Microsoft teilt den Game Pass künftig in vier Tarife: Essential, Premium, Ultimate und PC. Der günstige Einstieg bleibt bei 8,99 € im Monat, bietet aber nur eine kleine Spielebibliothek und Basis-Features wie Online-Multiplayer. Premium für 12,99 € verspricht mehr als 200 Spiele und den Zugriff auf neue Xbox-Releases innerhalb eines Jahres, allerdings mit einer Ausnahme: Call of Duty landet nicht in diesem Paket.

Das volle Paket bleibt Ultimate, jetzt für 26,99 €. Hier sind über 400 Spiele enthalten, dazu mehr als 75 Day-One-Releases im Jahr, EA Play, Ubisoft+ Classics und ab November sogar Fortnite Crew – ein Abo, das alleine normalerweise knapp 12 € kostet. Wer am PC spielt, greift zum PC Game Pass für 14,99 €, ebenfalls inklusive EA Play.

Was die Preiserhöhung bedeutet

Für Spieler bedeutet das: Wer weiterhin die große Auswahl haben will, muss tief in die Tasche greifen. Ultimate war schon das Premium-Abo, jetzt kostet es so viel wie vier bis fünf Vollpreis-Spiele im Jahr. Damit nähert sich Microsofts Service immer mehr klassischen Abo-Preisen aus der Streaming-Welt, setzt aber auf eine aggressive Day-One-Strategie. Titel wie Ninja Gaiden 4, Outer Worlds 2 oder Hollow Knight: Silksong sind direkt enthalten – was den Preis für Vielspieler durchaus rechtfertigen kann.

Vergleich mit PlayStation Plus

Im Gegensatz zu Sonys PlayStation Plus gibt es bei Microsoft keine günstigeren Jahres- oder Quartalspakete. Abgerechnet wird monatlich, egal welches Modell man wählt. Damit ist der Game Pass im direkten Vergleich weniger flexibel, setzt aber auf Cloud-Gaming und Bonuspunkte über „Rewards with Xbox“.

Zwischen Chance und Kritik

Die Community dürfte gespalten reagieren. Einerseits ist das Angebot an Spielen enorm und gerade mit Fortnite Crew und Ubisoft+ Classics breiter als zuvor. Andererseits ist die Preiserhöhung happig, besonders für alle, die den Dienst bisher eher gelegentlich genutzt haben. Ab Oktober muss sich jeder Xbox- oder PC-Spieler fragen: Lohnt sich das Abo für mich noch oder reicht die abgespeckte Variante?


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Author
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Linda Güster
Gaming & eSports Expertin
Ich bin Linda – und ich lebe Gaming in allen Farben (RGB natürlich). Für Escapist schreibe ich über alles, was mich packt: Indie-Games, Cozy-Perlen, Simulationen, (J)RPGs, Triple-A-Titel, Idle Games und Clicker, bei denen man „nur kurz“ was anklickt und drei Stunden später immer noch da sitzt. Mein Kalender besteht aus Releases und Event-Dates – Yu-Gi-Oh! Nationals, IEM Cologne, Gamescom – und dazwischen jongliere ich TikTok, mein Steam-Curator-Profil und eine 1.800-Spiele-Steam-Bibliothek, die ich garantiert nie komplett durchspiele. Stardew Valley hat mir 250 Stunden Schlaf geraubt, Dota 2 3.500 Stunden Lebenszeit, und ich würde beides sofort wieder tun. In MMORPGs kann ich stundenlang im Charakter-Designer oder ins Transmoggen versinken, bis jedes Detail sitzt. Kurz gesagt: Ich trage viele Hüte – aber mein Lieblingshut ist ein Gaming-Headset. ♥️