Of Ash and Steel will heute, am 24. November 2025, beweisen, dass Open‑World‑Rollenspiele ohne leuchtende Wegpunkte funktionieren. Das in einer mittelalterlichen Fantasywelt angesiedelte Abenteuer bietet eine 45‑Stunden‑Hauptquest, in der Spieler sich einer von zwei rivalisierenden Fraktionen anschließen.
- Kein Navi an Bord: Quests ohne Kompass
- Stimmen der Fraktionen
- Standhaft in drei Haltungen: Kampfsystem
- Berufe und Beziehungen
- Entdecker gesucht
Jede Entscheidung – ob beim Schmieden von Allianzen oder dem Lösen moralischer Dilemmata – beeinflusst den Verlauf der Geschichte und sogar ganze Landstriche. Statt sich von Minikarten durch die Landschaft leiten zu lassen, müssen Abenteuerlustige Buchseiten studieren, mit NPCs sprechen und die Welt selbst erkunden.
Das Kampfsystem baut auf drei Haltungsstilen, abwechslungsreichen Waffen und präzisem Ausdauer‑Management auf. Wer sich für das Leben eines Schmieds, Fischers oder Jägers interessiert, darf nebenbei Berufe erlernen, kochen und craften.
Kein Navi an Bord: Quests ohne Kompass
Dieses RPG verzichtet bewusst auf Questmarker. Wenn ein Dorfältester dich bittet, einen entführten Schmied zu finden, liefert das Spiel nur Hinweise in Form von Wegbeschreibungen oder Landkarten im Inventar. Spieler müssen eigene Notizen anfertigen und sich am Gelände orientieren. Dieses „alte Schule“-Design schafft eine intensive Immersion, die es so in modernen Titeln selten gibt.
Die Inselwelt von Of Ash and Steel ist groß, mit dichten Wäldern, schneebedeckten Bergen, Sümpfen und urbanen Zentren. Versteckte Dungeons, vergessene Tempel und geheime Fraktionsverstecke belohnen Neugierige.
Auf einen Blick
- Spielzeit: Über 45 Stunden Hauptstory plus unzählige Nebenquests.
- Fraktionen: Zwei Pfade mit eigenen Questreihen und Enden.
- Kampfsystem: Drei Haltungen, Ausdauer und Waffenvielfalt.
- Berufe: Fischen, Jagen, Schmieden und Kochen erweitern das Spiel.
- Mature Themes: Gewalt, Kriminalität und Alkohol sorgen für düstere Atmosphäre.
Stimmen der Fraktionen
Spieler entscheiden früh, ob sie der Eisenlegion oder den Aschewanderern beitreten. Die Legion setzt auf Strenge, Ordnung und militärische Disziplin; ihre Kampagne führt in belagerte Städte und auf moralisch zweifelhafte Schlachtfelder.
Die Aschewanderer leben hingegen im Einklang mit der Natur, setzen auf Guerilla‑Taktiken und betonen die Freiheit des Einzelnen.
Wer sich einer Seite anschließt, erhält andere Quests, Begleiter und Enden. Die Entwickler versprechen, dass sich das Spiel beim zweiten Durchlauf komplett neu anfühlt.
Standhaft in drei Haltungen: Kampfsystem
Die Duelle erinnern an ein Hybrid aus Soulslike und klassischem Action‑RPG. Jede Waffe (Schwert, Speer, Hammer, Bogen oder Magiestab) funktioniert am effektivsten in einer von drei Haltungen: offensiv, defensiv oder agil.
Haltungen beeinflussen Ausdauerverbrauch, Schaden und Parierfenster. Ein Schildblock wirkt in der defensiven Haltung stärker, während die offensive Haltung zusätzliche Kombo‑Moves ermöglicht.
Wer die falsche Haltung wählt, läuft Gefahr, von Gegnern überwältigt zu werden. Ausdauer ist ein knappes Gut; wer ungezügelt angreift, steht im falschen Moment schutzlos da.
Berufe und Beziehungen
Abseits der Kampfarenen bietet Of Ash and Steel überraschend ruhige Momente: Spieler können Fische fangen, Kräuter sammeln oder Waffen schmieden. Diese Tätigkeiten liefern Materialien, mit denen man Ausrüstung verbessert oder verkauft.
Beziehungen zu NPCs entwickeln sich organisch – manche Händler gewähren nur Spielern mit hoher Reputation Zugang zu seltenen Waren. Ohne Hilfsmenüs bleiben diese Tätigkeiten optional, doch lohnend für alle, die tief in die Welt eintauchen möchten.
Entdecker gesucht
Dieses Rollenspiel belohnt Neugier und Geduld. Wer die Freude am selbstständigen Entdecken und an harten Kämpfen mag, wird sich in Of Ash and Steel verlieren. Wegpunkte gibt es nicht, aber dafür unzählige Geschichten, die nur darauf warten, entdeckt zu werden.
Mit zwei Fraktionen, vielseitigen Berufen und einem anspruchsvollen Haltungs‑Kampf bleibt genügend Wiederspielwert – gerade richtig, um die langen Herbstabende zu füllen.
Veröffentlicht: 24. November 2025 10:30 Uhr