KRAFTON Project ZETA
KRAFTON Project ZETA

Fünf Teams, eine Mitte: Project ZETA öffnet letzte Testphase

MOBA-Fans bekommen mit Project ZETA ein Projekt, das vertraute Strukturen aufbricht. Die finale Closed Beta startet am 12. Dezember und zeigt, wie konsequent Nirvanana den Wettbewerb zwischen mehreren Teams neu denkt. ZETA setzt auf fünf Teams, die gleichzeitig um denselben Ressourcenfluss spielen. Dieser Ansatz greift ein Kernprinzip klassischer MOBAs an. Statt zwei Seiten mit klaren Frontlinien entstehen offene Konfliktzonen, die sich ständig verschieben.

Inhaltsverzeichnis
  1. Fünf Teams verändern das Spieltempo
  2. PvPvE als stetige Entscheidungsschleife
  3. Frisches vom Feed
  4. Helden, Synergien und eine frühe Meta
  5. Finaler Test mit offenem Ausgang
  6. Ein MOBA, das etwas beweisen möchte

Fünf Teams verändern das Spieltempo

Project ZETA legt den Fokus auf Prisms als zentrale Ressource. Sie liegen in der gesamten Map, fallen bei Bossen an und müssen in der Mitte abgelegt werden. Erst dort bekommen sie Wert. Dieser Mechanismus bestimmt den Spielfluss. Wer ein Prism aufnimmt, startet einen riskanten Transport, der für alle sichtbar ist. Andere Teams können den Lauf abfangen und den Ertrag abgreifen. Jede Route zur Mitte entwickelt sich zu einem taktischen Brennpunkt.

Die Third-Person-Perspektive verstärkt diesen Druck. Die Kamera sitzt nah am Geschehen und vermittelt ein direkteres Gefühl für Raum, Wege und Bedrohungen. Die Karte Aran Plateau wird dadurch zu einem Schauplatz, in dem Überblick und Timing eine größere Rolle spielen als feste Lanes.

PvPvE als stetige Entscheidungsschleife

Monster und Bosse liefern XP, Shards und Buffs. Bosse liefern zusätzlich Prisms. Das führt zu klaren Entscheidungsmomenten. Greift das Team den Boss an und riskiert, dass andere Squads den Kampf hören und eingreifen. Setzt es auf sichere Monsterkills. Hält es sich in der Mitte bereit, um Prisms zu stehlen. Diese Entscheidungen entstehen nicht nur in der Theorie. Mit fünf Teams auf der Map kippen Spielsituationen innerhalb weniger Sekunden.

Die Partie läuft nicht geradlinig. Kontrollierte Phasen wechseln abrupt in chaotische Schlagabtausche. Jede Gruppe entscheidet für sich, wie viel Risiko sie eingeht. Wer sich zu früh auf eine dominante Linie festlegt, verliert schnell Boden.


Frisches vom Feed


Helden, Synergien und eine frühe Meta

ZETA bietet aktuell 13 Helden in den Rollen Fighter, Marksman, Assassin und Mage. Einige Heldenkombinationen erzeugen starke Synergien. Andere laden zu Experimenten ein, weil sie Teamfights in kurzer Zeit drehen können. Seit der letzten Beta kamen neue Held:innen dazu. Viele ältere Charaktere erhielten überarbeitete Fähigkeiten oder visuelle Verbesserungen. Dazu kommen neue Equipables, klarer lesbare Umgebungen und ein einfacheres Prism-Scoring.

Diese Anpassungen zeigen, wie intensiv Nirvanana an der Spielbarkeit arbeitet. Gleichzeitig bleibt offen, wie stabil sich eine Meta mit fünf Teams überhaupt formen lässt. Ein System mit so vielen Einflussfaktoren könnte eine höhere Varianz erzeugen als klassische Zwei-Seiten-MOBAs. Genau das macht den kommenden Test relevant.

Finaler Test mit offenem Ausgang

Die geschlossene Beta läuft vom 12.–14. Dezember und vom 19.–21. Dezember. Der Custom-Server bleibt durchgehend bis zum 21. Dezember aktiv. Spielende aus Europa und Nordamerika können sich über Steam anmelden. Der Test konzentriert sich auf die neuen Inhalte und auf die Stabilität des Mehrteam-Modells.

Der Kern der Frage lautet, ob ein MOBA mit fünf Teams langfristig tragfähig ist. Das Konzept bringt frische Impulse ins Genre. Gleichzeitig setzt es voraus, dass Teams in chaotischen Situationen Handlungsoptionen klar erkennen. Wenn das gelingt, entsteht ein Format, das sich deutlich von etablierten Strukturen abhebt. Wenn es nicht gelingt, wirkt die Fünf-Team-Struktur eher unberechenbar als spannend.

Ein MOBA, das etwas beweisen möchte

Project ZETA bewegt sich in einem Markt, der vertraute Muster bevorzugt. Das Spiel setzt auf eine Mischung aus bekannten Systemen und neuen Abläufen. Prisms, PvPvE und das Fünf-Team-Modell erzeugen eine andere Art von Wettkampf. Der kommende Beta-Test zeigt, wie gut diese Bausteine zusammenfinden. Er zeigt auch, ob die Community genug Orientierung findet, um das Format zu tragen.


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Author
Image of Aykut Özbey
Aykut Özbey
Esports & Gaming Journalist
Aykut Özbey ist freier Gaming- und Esport-Journalist. Nach fünf Jahren bei ProSiebenSat.1 und Auftritten im TV-Format „eFernsehen” auf ProSieben MAXX arbeitet er heute an eigenen Projekten. Mit „30 Minuten Zocken” macht er Games für Berufstätige und Studierende im Alltag greifbar. Seit August 2025 unterstützt er unsere Escapist Redaktion mit aktuellen Gaming-News.