Skate Story: Der gläserne Dämon geht heute auf PS5 und Xbox in Serie

Am 8. Dezember 2025 erscheint das schräg‑melancholische Skate‑Abenteuer Skate Story für PS5, Xbox Series X|S, Switch 2 und PC. Entwickelt vom Indie‑Designer Sam Eng und veröffentlicht von Devolver Digital, lässt das Spiel einen gläsernen Dämon in der Unterwelt skaten, um den Mond zu essen.

Inhaltsverzeichnis
  1. Mondhunger & Melancholie
  2. Combo-Chaos im Höllenglas
  3. Controller im Fegefeuer
  4. Kickflip ins Absurde

Zum Release steht der Titel im Game‑Pass‑ähnlichen PlayStation Plus Game Catalog ohne Zusatzkosten bereit.

Mondhunger & Melancholie

Skate Story unterscheidet sich deutlich von realistischen Skatesimulationen. Die Protagonist‑Figur ist ein Dämon aus Glas, dem der Teufel ein Skateboard schenkt und ihm befiehlt, den Mond zu verschlingen. Um sich von der verdrehten Aufgabe zu befreien, muss der Dämon 66 Seelen freilassen.

Die Handlung nimmt sich nicht zu ernst und pendelt zwischen existenzieller Melancholie und absurdem Humor.

Auf seiner Reise begegnet der Skater verschrobenen Gestalten: einem klugen Totenschädel, einem verkopften Frosch, einem sprechenden Müllsack und der Kleidung des Teufels auf der Flucht. Diese Figuren erteilen Nebenquests wie „Fange meine Unterhosen ein“ oder „Füttere den Frosch mit Fliegen“.

Die Level bestehen aus surrealen Landschaften, die an Neon‑Städte, endlose Wüsten und gläserne Schluchten erinnern. Dank der farbenfrohen DualSense‑Lichtleiste spiegelt der Controller das aktuelle Ambiente wider. Der Soundtrack kombiniert Lo‑Fi‑Beats mit Jazz‑Akkorden und erzeugt eine träumerische Stimmung.

Auf einen Blick

  • Erscheinungsdatum: 8. Dezember 2025 für PS5, Xbox Series X|S, Switch 2 und PC
  • Entwickler/Publisher: Sam Eng / Devolver Digital
  • Genre: Action‑Adventure mit Skateboard‑Mechanik und Story‑Fokus
  • PS Plus: Im Game Catalog ohne Zusatzkosten verfügbar
  • Besonderheiten: Abgedrehte Figuren (Dämon aus Glas!), humorvolle Nebenquests

Combo-Chaos im Höllenglas

Skate Story mischt Arcade‑Skateboarding mit Action‑Adventure‑Elementen. Zu Beginn beherrscht der Dämon nur das einfache Ollie. Nach und nach werden Flips, Grinds und Manuals freigeschaltet, die sich zu flüssigen Komboketten verbinden lassen.

Um Bosse zu besiegen – meist monströse Gestalten wie ein Mantikor aus Beton – muss eine ausreichend hohe Kombo‑Skala aufgebaut werden. Wird sie unterbrochen, zerbricht das Glas des Protagonisten und er verliert Kristallsplitter, die als In‑Game‑Währung dienen.

Eine Besonderheit ist die Kartenstruktur: Jede Welt ist ein Hub, von dem aus verschiedene Levels freigeschaltet werden. Neben der Hauptquest existieren optionale Herausforderungen, beispielsweise das Überqueren eines 100‑Meter‑Gaps oder das Einsammeln versteckter Seelenblumen. Das Spiel belohnt Kreativität: Wer Stil beweist und Tricks variiert, erhält mehr Punkte.

Im „Seelen‑Hub“ lassen sich mit eingesammelten Splittern Skateboards individualisieren: neue Achsen, Rollen und Sticker wirken sich auf Geschwindigkeit, Stabilität und Trickschwierigkeit aus. Es gibt sogar einen Foto‑Modus, der beeindruckende Tricks in der flirrenden Unterwelt festhält.

Abseits des Gameplays bleibt die Story skurril. Zu den charmantesten Momenten gehört das Fangen der davongeflogenen Kleidung des Teufels, während im Hintergrund Jazz‑Saxophone erklingen.

Controller im Fegefeuer

Die PS5‑Version nutzt den DualSense‑Controller: Haptisches Feedback vermittelt das Rattern über Metallgeländer, und die adaptiven Trigger erhöhen den Druck beim Ollie. Auf der Xbox sorgt die robuste Trigger‑Vibration ebenfalls für Immersion.

Die Switch 2 bietet optionale Gyro‑Steuerung, mit der Trickbewegungen durch Kippen ausgeführt werden können. PC‑Spielende können Tastatur, Gamepad oder sogar einen Skateboard‑Controller eines Drittanbieters verwenden.

Kickflip ins Absurde

Skate Story verbindet stilsicheres Skateboarding mit einer absurd‑poetischen Welt. Wer bereit ist, sich auf eine surreale Reise einzulassen, wird mit einer Mischung aus Flow‑Gameplay und schrägem Humor belohnt.

Als Launch‑Titel für das neue PlayStation‑Plus‑Jahr und dank der zeitgleichen Veröffentlichung auf allen Plattformen könnte der gläserne Dämon auch außerhalb der Hardcore‑Skater‑Community viele Herzen erobern.


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Ben Touati
Gaming Nerd
Ben Touati schreibt über Games, Filme und die große, weite Welt der Popkultur – mit einem Blick, der zwischen analytischem Tiefgang und nerdiger Begeisterung pendelt. Sein Background in Linguistik verleiht ihm ein feines Gespür für Sprache, Struktur und die kleinen Nuancen, die große Geschichten tragen. Ob Aktuelles aus der Gaming-Welt, neue Trends oder Arnold Schwarzeneggers Englisch: Ben liefert Einordnungen mit Substanz – immer durchzogen von geekigen Referenzen, filmreifen Metaphern und dem leisen Verdacht, dass das alles irgendwie mit Buffy the Vampire Slayer und Watchmen zu tun hat.