Bildrechte: SQUARE ENIX

Switch 2 Port zieht die Notbremse: Final Fantasy VII Remake Intergrade bleibt bei 30 FPS

Square Enix bringt heute, am 22. Januar 2026, endlich Final Fantasy VII Remake Intergrade auf Nintendo Switch 2 und Xbox Series X|S. Der Port beendet die exklusive Phase der PlayStation-5-Version, bleibt jedoch bei 30 Bildern pro Sekunde und sichtbar reduzierter Grafik.

Inhaltsverzeichnis
  1. Alle Versionen vollständig, nur nicht gleichwertig
  2. Midgar in 30 FPS: tragbar, aber sichtbar beschnitten
  3. Patch-Versprechen, Cross-Save-Lücke
  4. Tragbar schlägt Perfektion
  5. Der wahre Endgegner bleibt die Bildrate

Parallel erhalten PS5- und PC-Versionen ein Update zum Launch. Fans freuen sich auf den mobilen Zugriff, doch die Technik zeigt klare Grenzen.

Alle Versionen vollständig, nur nicht gleichwertig

Intergrade erschien 2021 für PS5 und später für PC. Xbox-Spieler und Nintendo-Fans mussten bislang zuschauen. Am 22. Januar endet das Warten: Square Enix veröffentlicht die komplette Episode inklusive Yuffies „INTERmission“-Kapitel auch für Switch 2 und Xbox Series.

Gleichzeitig sollen bestehende Versionen ein Update erhalten, das kleinere Bugs behebt und Inhalte vereinheitlicht. Alle Plattformen bieten denselben Story-Umfang, technisch bleiben die Unterschiede jedoch deutlich.

Auf einen Blick

  • Release: 22. Januar 2026 für Switch 2 und Xbox
  • Patch: PS5- und PC-Update zeitgleich zum Launch
  • Leistung: 30 FPS, reduzierte Grafik
  • Inhalt: Midgar-Story bis Ende Episode 1 inklusive „INTERmission“
  • Bonus: erstmals nativ mobil spielbar, mit Abstrichen

Midgar in 30 FPS: tragbar, aber sichtbar beschnitten

Die größte Einschränkung betrifft die Performance. Der Switch-2-Port läuft mit 30 FPS und spürbar reduzierter Grafik. Unscharfe Texturen und eine niedrigere Auflösung lassen das sonst detailreiche Midgar stellenweise leblos wirken.

Bereits die PS5-Version zeigte in intensiven Bosskämpfen Frame-Drops; auf Switch 2 fallen diese stärker ins Gewicht. Wer das Remake erstmals erlebt, verpasst damit einen Teil der visuellen Wucht.

Gleichzeitig ist es bemerkenswert, dass ein so ambitioniertes Projekt überhaupt nativ auf einem Handheld läuft. Für viele Rollenspiel-Fans sind 30 FPS ausreichend, da das Kampfsystem eher taktisch als reaktionslastig angelegt ist.

Patch-Versprechen, Cross-Save-Lücke

Zum Multiplattform-Launch plant Square Enix einen Patch für PS5 und PC, der Bugs beseitigt und Optionen erweitert. Inoffiziell hoffen Fans auf Hinweise zum zweiten Remake-Teil, der im Dezember 2025 angekündigt wurde.

Xbox-Spieler können nun endlich einsteigen, doch ein Cross-Save-Transfer fehlt. Wer von PS5 auf Switch 2 wechselt, beginnt von vorn. Das wirkt unfertig, deutet aber zumindest an, dass Square Enix an einer stärkeren Plattform-Annäherung arbeitet.

Tragbar schlägt Perfektion

Trotz technischer Abstriche hat die Switch-2-Version einen klaren Trumpf: Mobilität. Midgar unterwegs zu erleben war bisher nur per Cloud-Streaming möglich – mit mäßigem Ergebnis. Nun läuft das Spiel nativ, wenn auch eingeschränkt. Xbox-Spieler profitieren von höherer Auflösung.

Neueinsteiger erhalten einen komfortablen Einstiegspunkt, während Besitzer des Remakes flexibel zwischen Couch und Handheld wechseln können, bis der zweite Teil erscheint.

Der wahre Endgegner bleibt die Bildrate

Square Enix erfüllt einen lange gehegten Wunsch und bremst zugleich die Technik aus. Der Port zeigt, dass das Remake auch auf schwächerer Hardware funktioniert, macht aber deutlich, dass 30 FPS die größte Hürde bleiben.

Shinra mag gefährlich sein – doch gegen die Bildrate zu kämpfen, ist der härteste Boss.


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Author
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Ben Touati
Gaming Nerd
Ben Touati schreibt über Games, Filme und die große, weite Welt der Popkultur – mit einem Blick, der zwischen analytischem Tiefgang und nerdiger Begeisterung pendelt. Sein Background in Linguistik verleiht ihm ein feines Gespür für Sprache, Struktur und die kleinen Nuancen, die große Geschichten tragen. Ob Aktuelles aus der Gaming-Welt, neue Trends oder Arnold Schwarzeneggers Englisch: Ben liefert Einordnungen mit Substanz – immer durchzogen von geekigen Referenzen, filmreifen Metaphern und dem leisen Verdacht, dass das alles irgendwie mit Buffy the Vampire Slayer und Watchmen zu tun hat.