Elder Scrolls 6
Bethesda / GQ

The Elder Scrolls 6 „noch weit entfernt“

Wer gehofft hat, bald wieder nach Tamriel zurückzukehren, muss sich weiter gedulden. In einem neuen Interview mit GQ sagte Bethesdas Executive Producer Todd Howard, dass The Elder Scrolls 6 „noch weit entfernt“ sei. Gleichzeitig versuchte er, Fans zu beruhigen: „Ich predige Geduld. Ich möchte nicht, dass die Leute nervös werden.“

Inhaltsverzeichnis
  1. Zwischen Fallout und Fantasy
  2. Das Warten als Prinzip
  3. Ein Vermächtnis unter Druck

Zwischen Fallout und Fantasy

Howard erklärte, dass derzeit Hunderte Bethesda-Mitarbeiter:innen an der Fallout-Reihe arbeiten – darunter an Fallout 76 und weiteren, noch unangekündigten Projekten. Trotzdem bleibe The Elder Scrolls 6 das tägliche Kernthema im Studio. „Das ist unser Alltagsprojekt“, sagte er, „es ist das Spiel, das wir jeden Tag vor Augen haben.“

Auch intern scheint das Spiel mittlerweile spielbar zu sein. Laut Howard läuft das Team aktuell Testphasen durch, in denen grundlegende Fragen gestellt werden: „Was ist das hier? Was braucht es noch? Wo stehen wir?“ Dann fügte er hinzu: „Großartige Spiele werden gespielt, nicht gebaut. Der Bildschirm lügt nicht.“

Das Warten als Prinzip

Howard sprach im Interview auch über seine Vorliebe für Überraschungen. Er ließ durchblicken, dass The Elder Scrolls 6 theoretisch ähnlich veröffentlicht werden könnte wie das kürzlich erschienene Oblivion Remastered. „Ich mag es, Dinge einfach anzukündigen und zu veröffentlichen“, meinte er. „Meine perfekte Version wäre, dass es eine Weile dauert und dann eines Tages einfach da ist.“

Auf die Frage, ob das Remaster von Oblivion also eine Art Testlauf war, antwortete er: „Man könnte sagen, es war einer. Und er hat funktioniert.“

Ein Vermächtnis unter Druck

Das Spiel wurde 2016 erstmals von Howard bestätigt und zwei Jahre später offiziell angekündigt – seitdem gilt es als einer der meist erwarteten Titel überhaupt. Doch in einer Zeit, in der Starfield gemischte Reaktionen hervorrief und Fallout dank Serienhype wieder an Fahrt aufnimmt, wirkt The Elder Scrolls 6 fast wie ein stiller Riese im Hintergrund.

Howard selbst bleibt ruhig. Er spricht von Skyrim als seinem emotionalsten Projekt, lobt Starfield für das Gameplay und Fallout 3 für den besten Einstieg – aber auch davon, dass er die Kritik der Fans sehr genau beobachtet. „Ich sehe auch all die Dinge, die nicht resoniert haben“, sagt er, „und all das fließt in das ein, was als Nächstes kommt.“

Noch kein Releasedatum, keine neuen Details – nur ein Versprechen, das zwischen den Zeilen bleibt: Wenn The Elder Scrolls 6 eines Tages erscheint, dann soll es sich anfühlen, als hätte sich das Warten gelohnt.


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Linda Güster
Gaming & eSports Expertin
Ich bin Linda – und ich lebe Gaming in allen Farben (RGB natürlich). Für Escapist schreibe ich über alles, was mich packt: Indie-Games, Cozy-Perlen, Simulationen, (J)RPGs, Triple-A-Titel, Idle Games und Clicker, bei denen man „nur kurz“ was anklickt und drei Stunden später immer noch da sitzt. Mein Kalender besteht aus Releases und Event-Dates – Yu-Gi-Oh! Nationals, IEM Cologne, Gamescom – und dazwischen jongliere ich TikTok, mein Steam-Curator-Profil und eine 1.800-Spiele-Steam-Bibliothek, die ich garantiert nie komplett durchspiele. Stardew Valley hat mir 250 Stunden Schlaf geraubt, Dota 2 3.500 Stunden Lebenszeit, und ich würde beides sofort wieder tun. In MMORPGs kann ich stundenlang im Charakter-Designer oder ins Transmoggen versinken, bis jedes Detail sitzt. Kurz gesagt: Ich trage viele Hüte – aber mein Lieblingshut ist ein Gaming-Headset. ♥️