The Regreening
Positive Impact Games

The Regreening: Wenn die Welt wieder zu wachsen beginnt

The Regreening hat diese Art von Energie, die dich sofort langsamer werden lässt. Nicht, weil das Spiel träge wäre, sondern weil es ein Projekt ist, das aus einer ganz bestimmten Haltung geboren wurde: Natur kann sich regenerieren, wenn man ihr zuhört. Positive Impact Games – ein kleines Team aus Veteranen – baut hier kein lautes Survival-Experiment, sondern eine stillere Vision von Zukunft.

Inhaltsverzeichnis
  1. Eine Welt im Staub, eine Figur, die nicht aufgegeben hat
  2. Pflanzen setzen, Böden heilen, Kreaturen verstehen
  3. Aus alter Welt neue Möglichkeiten machen
  4. Ein Spiel, das aufhört, dich zu hetzen

Eine Welt im Staub, eine Figur, die nicht aufgegeben hat

Im Zentrum steht Viri, eine Nachfahrin jener Menschen, die den Planeten nie verlassen wollten. Es ist ein schönes Detail, weil es diese Hoffnung mitschwingen lässt: Jemand ist geblieben, jemand hat Verantwortung übernommen, selbst als alles aussichtslos schien.

Viri wandert durch Biome, die eher nach Endzeit als nach Garten aussehen – trockene Böden, verknotete Reste alter Vegetation, Spuren früherer Leben. Und trotzdem steckt in jeder dieser Regionen ein Hauch von „könnte wieder schön werden“. Genau das ist Viris Aufgabe. Nicht mit Gewalt, nicht mit Maschinen, sondern mit Geduld, Saatgut und einer leisen Form von Magie.

Pflanzen setzen, Böden heilen, Kreaturen verstehen

Der Loop fühlt sich weniger nach Management an und mehr nach Pflege. Du setzt Samen, beobachtest, wie sich die Erde verändert, und findest ein Gefühl dafür, welche Pflanzen sich gegenseitig stärken oder Raum brauchen. Wasser verteilt sich nicht automatisch – es fließt, versickert, reagiert auf das, was du tust.

Parallel dazu begegnet Viri Wesen, die halb Mythos, halb Naturgeist sind. Sie reagieren darauf, wie du die Umgebung behandelst. Erst wenn du das Land verstehst, öffnen sich auch ihre Geschichten. Es ist dieses kleine, intime Gefühl, das The Regreening so warm wirken lässt: Natur und Beziehungen hängen miteinander zusammen.

Aus alter Welt neue Möglichkeiten machen

Ein schöner Dreh: Müll ist hier nicht einfach Müll. Du baust dir ein Upcycling-Hub, das aus Schrott brauchbare Dinge macht – Materialien, Buff-Items, Deko für dein Earthship Home. Es passt perfekt zu diesem Soilpunk-Gedanken: Zukunft entsteht nicht, indem man alles wegwirft, sondern indem man Bestehendes neu denkt.

Ein Spiel, das aufhört, dich zu hetzen

The Regreening hat keine Timer, keine Bedrohung, keine Aufgabenliste, die dir im Nacken sitzt. Stattdessen begleitet dich ein Soundtrack aus Naturgeräuschen, Wind und einem leisen „du hast Zeit“. Die Welt drängt dich nicht, sie wartet einfach auf den Moment, in dem du bereit bist, weiterzumachen.

The Regreening befindet sich in Entwicklung für PC und kann ab sofort auf Steam gewishlistet werden. Es ist eines dieser Spiele, die nicht nur etwas erzählen wollen – sie wollen dich erstmal wieder atmen lassen.


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Author
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Linda Güster
Gaming & eSports Expertin
Ich bin Linda – und ich lebe Gaming in allen Farben (RGB natürlich). Für Escapist schreibe ich über alles, was mich packt: Indie-Games, Cozy-Perlen, Simulationen, (J)RPGs, Triple-A-Titel, Idle Games und Clicker, bei denen man „nur kurz“ was anklickt und drei Stunden später immer noch da sitzt. Mein Kalender besteht aus Releases und Event-Dates – Yu-Gi-Oh! Nationals, IEM Cologne, Gamescom – und dazwischen jongliere ich TikTok, mein Steam-Curator-Profil und eine 1.800-Spiele-Steam-Bibliothek, die ich garantiert nie komplett durchspiele. Stardew Valley hat mir 250 Stunden Schlaf geraubt, Dota 2 3.500 Stunden Lebenszeit, und ich würde beides sofort wieder tun. In MMORPGs kann ich stundenlang im Charakter-Designer oder ins Transmoggen versinken, bis jedes Detail sitzt. Kurz gesagt: Ich trage viele Hüte – aber mein Lieblingshut ist ein Gaming-Headset. ♥️