Vampire Crawlers
poncle

Vampire Crawlers: Das erste große Spin-off kommt

poncle hat ein Talent dafür, Genres so zu verdrehen, dass sie plötzlich wie ein Spielplatz wirken. Und genau dieser Spirit landet jetzt in Vampire Crawlers: The Turbo Wildcard from Vampire Survivors – ein Name, der schon nach Chaos klingt, bevor die ersten Karten überhaupt geflogen sind. Das neue Spin-off verwandelt die typische Survivors-Energie in ein rundenbasiertes Deckbau-Abenteuer, das sich wie ein übertakteter Dungeon-Crawler anfühlt und 2026 auf Steam, Xbox Series X|S, PlayStation 5, Nintendo Switch, iOS und Android erscheint. Dazu gibt’s direkt den Game-Pass-Start für Premium und Ultimate.

Inhaltsverzeichnis
  1. Ein Trailer, der erst einmal alles verneint
  2. Ein Dungeon voller Karten, Combo-Ketten und blinkender Zahlen
  3. Dungeons, die sich endlich nach Dungeons anfühlen
  4. Hinter den Kulissen wächst ein ganzes Universum

Ein Trailer, der erst einmal alles verneint

Angekündigt wurde das Ganze beim Xbox Showcase – inklusive einem absurd eleganten Trailerauftakt mit einem ultrarealistischen Poe, der so tut, als würde er uns ein düsteres Prestigeprojekt präsentieren. Sekunden später bricht das Bild und Vampire Crawlers zeigt genau das, was es wirklich sein will: grell, schnell, leichtfüßig und komplett unironisch verspielt. Ein Wildcard-Spiel eben.

Ein Dungeon voller Karten, Combo-Ketten und blinkender Zahlen

Vampire Crawlers nutzt dieselbe Grundidee, die Vampire Survivors so süchtig gemacht hat: ein stetiger, unaufhaltsamer Machtanstieg. Der Twist liegt in der Engine. Die Züge sind rundenbasiert, aber der Multiplikator wächst mit jeder Karte, die in aufsteigender Mana-Reihenfolge gespielt wird. Wer die Reihenfolge beherrscht, baut Combo-Ketten, die irgendwann nur noch nach Zahlensturm aussehen. Wildcards treiben den Multiplikator jenseits dessen, was man eigentlich „vernünftig“ nennen würde.

Der Rest ist ein typischer poncle-Baukasten: neue Karten durch Level-ups, Anpassungssteine und Power-Ups aus Truhen, Waffenentwicklungen, beschworene Überlebende, Effekte, die eine ganze Etage sprengen könnten. Die Frage ist nie, ob es eskaliert – sondern nur, wann.

Dungeons, die sich endlich nach Dungeons anfühlen

Während Vampire Survivors oft wie eine Arena dachte, nutzt Crawlers richtige, gestochen scharfe Etagen. Wände existieren plötzlich, Wege verzweigen sich, Schätze liegen nicht nur herum, sondern wollen gefunden werden. Die Schaufel, um sich ins nächste Stockwerk zu graben, gehört schon jetzt zu den Dingen, die man lieber früh als spät hat.

Die Etagen selbst schwanken zwischen bekannten Survivors-Referenzen und neuen Ideen, die Roguelite-Fans sofort abholen. Alles wirkt vertraut, nur eben aus einer Perspektive, die sich viel direkter anfühlt.

Hinter den Kulissen wächst ein ganzes Universum

Luca Galante selbst sagt, dass Vampire Crawlers schon jetzt das Potenzial hat, dieselbe Endlos-Zeitspirale auszulösen wie Survivors. Und das Team meint das ernst: Der Titel ist das erste offizielle Serien-Spin-off. Während das Kernteam an einem geheimen Projekt für die Zukunft von Vampire Survivors arbeitet, entstehen die Spin-offs in Zusammenarbeit mit anderen Indie-Studios. Ein Modell, das sich anfühlt wie: „Wir wissen, was wir können. Jetzt probieren wir Dinge aus.“

Vampire Crawlers erscheint 2026 – und ehrlich, es sieht schon jetzt aus wie dieses eine Spiel, das man „nur kurz testen wollte“ und sich dann plötzlich im dritten Combo-Durchlauf wiederfindet.


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Author
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Linda Güster
Gaming & eSports Expertin
Ich bin Linda – und ich lebe Gaming in allen Farben (RGB natürlich). Für Escapist schreibe ich über alles, was mich packt: Indie-Games, Cozy-Perlen, Simulationen, (J)RPGs, Triple-A-Titel, Idle Games und Clicker, bei denen man „nur kurz“ was anklickt und drei Stunden später immer noch da sitzt. Mein Kalender besteht aus Releases und Event-Dates – Yu-Gi-Oh! Nationals, IEM Cologne, Gamescom – und dazwischen jongliere ich TikTok, mein Steam-Curator-Profil und eine 1.800-Spiele-Steam-Bibliothek, die ich garantiert nie komplett durchspiele. Stardew Valley hat mir 250 Stunden Schlaf geraubt, Dota 2 3.500 Stunden Lebenszeit, und ich würde beides sofort wieder tun. In MMORPGs kann ich stundenlang im Charakter-Designer oder ins Transmoggen versinken, bis jedes Detail sitzt. Kurz gesagt: Ich trage viele Hüte – aber mein Lieblingshut ist ein Gaming-Headset. ♥️