{"id":9276,"date":"2026-01-15T16:22:23","date_gmt":"2026-01-15T16:22:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.escapistmagazine.com\/de\/?p=9276"},"modified":"2026-01-15T16:22:24","modified_gmt":"2026-01-15T16:22:24","slug":"ubisoft-entlassungen-massive-sparprogramm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.escapistmagazine.com\/de\/ubisoft-entlassungen-massive-sparprogramm\/","title":{"rendered":"Ubisoft spart trotz Gewinn weiter und trifft wieder Entwickler:innen"},"content":{"rendered":"\n

Ubisoft schreibt wieder schwarze Zahlen und entl\u00e4sst trotzdem. Anfang 2026 verlieren rund 130 Entwickler:innen ihre Jobs. Studios schlie\u00dfen, Teams schrumpfen, Sparziele bleiben weiterhin das Leitmotiv.<\/p>\n\n\n\n

Gewinnzone erreicht und dennoch bleibt die Axt drau\u00dfen<\/h2>\n\n\n\n

Nach einem schwierigen Jahr 2024 hatte Ubisoft Anfang 2025 ein Sparprogramm \u00fcber rund 200 Millionen Euro angek\u00fcndigt. Daraufhin meldete der Konzern f\u00fcr das erste Halbjahr 2025\/26 einen Betriebsgewinn von 27 Millionen Euro. Zus\u00e4tzlich brachte eine Partnerschaft mit Tencent 1,16 Milliarden Euro frisches Kapital.<\/p>\n\n\n\n

Die wirtschaftliche Erholung sch\u00fctzt die Belegschaft jedoch nicht. Bereits zuvor hatte Ubisoft Studios in San Francisco, Osaka und Leamington geschlossen. Die aktuelle Entlassungswelle zeigt, dass der Konzern auch 2026 weiter Kosten senken m\u00f6chte, unabh\u00e4ngig von kurzfristigen Gesch\u00e4ftszahlen.<\/p>\n\n\n\n

Halifax dicht und 71 Jobs weg<\/h2>\n\n\n\n

Besonders hart trifft es das kanadische Studio in Halifax. Ubisoft schlie\u00dft den Standort vollst\u00e4ndig und baut damit 71 Stellen ab. Der Zeitpunkt ist brisant. Nur wenige Wochen zuvor hatte sich die Mehrheit der Belegschaft f\u00fcr den Beitritt zu einer Gewerkschaft entschieden. Ubisoft weist einen Zusammenhang zur\u00fcck. <\/p>\n\n\n\n

Gegen\u00fcber GamesIndustry.biz erkl\u00e4rte der Konzern<\/a>, die Schlie\u00dfung sei Teil langfristig geplanter Sparma\u00dfnahmen gewesen. Fakt ist jedoch, dass die Entscheidung kurz nach der gewerkschaftlichen Organisation umgesetzt wurde. Betroffene Entwickler:innen \u00e4u\u00dferten gegen\u00fcber IGN<\/a>, sie seien \u00fcber den Schritt am Boden zerst\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n

Die Gewerkschaft CWA k\u00fcndigte an, m\u00f6gliche rechtliche Schritte zu pr\u00fcfen. Ob daraus konkrete Konsequenzen folgen, ist offen.<\/p>\n\n\n\n


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Frisches vom Feed<\/h2>\n\n\n