New World wird keinen neuen Content mehr bekommen. Diese Nachricht schockierte im Oktober 2025 viele Spieler und Fans. Sie kam zudem genau in dem Moment, als das MMORPG eigentlich wieder einen Höhenflug erlebte. Amazon erklärte weiter, dass das Spiel auf lange Sicht komplett abgeschaltet, wohl aber 2026 noch weiterlaufen wird.
- Kein Free2Play und keine Möglichkeit mehr zum Kauf
- Bugfixes ja, aber keine neuen Inhalte
- Chef von Rust würde New World wohl gerne kaufen
Nun hat sich die Firma in einem Blogpost zurückgemeldet und das offizielle Ende verkündet. Am 31. Januar 2027 ist Schluss. Die Spieler haben also noch etwas mehr als ein Jahr Zeit, um die verschiedenen Inhalte auszuprobieren, ehe endgültig der Stecker gezogen wird.
Kein Free2Play und keine Möglichkeit mehr zum Kauf
Etwas kurios ist, dass New World weiterhin nicht kostenlos angeboten wird und jetzt zusätzlich auch nicht mehr gekauft werden kann. Diese Funktion wurde am 15. Januar deaktiviert. Wer nie in das MMO hineingeschaut hat, hat ab jetzt auch keine Chance mehr dazu. Man hat sich also bis zum Schluss erfolgreich dagegen gewehrt, auf Free2Play zu wechseln, obwohl viele Fans sich das schon kurz nach dem Release gewünscht hatten. Es wäre vielleicht eine Möglichkeit gewesen, neue Spieler anzulocken.
Bis zum 20. Juli 2026 können die Fans aber theoretisch noch echtes Geld für Glücksmarken ausgeben. Im Anschluss wird auch dieses Feature deaktiviert. Eine Rückerstattung von Glücksmarken ist weiterhin nicht möglich. Wer jedoch erst vor Kurzem New World gekauft hat, kann es sich über den Support zurückerstatten lassen. Wobei es kaum vorstellbar ist, dass hier wirklich jemand zugeschlagen hat, immerhin wurde auf Steam mit einem deutlichen Schriftzug darauf hingewiesen, dass sich das Spiel im Maintenance-Mode befindet.
Bugfixes ja, aber keine neuen Inhalte
Was zukünftige Updates angeht, so soll es mögliche Bugfixes geben, neuer Content und auch weitere Serverzusammenlegungen werden aber kategorisch ausgeschlossen. Stand jetzt gibt es aber ohnehin nur noch einen Server pro Region.
Für die Fans heißt es nun noch mehr Abschied nehmen, wobei einige noch immer die Hoffnung haben, dass ein anderes Studio auftaucht und New World neu veröffentlicht. Das Ganze wurde nun noch einmal von Alistair McFarlane befeuert.
Chef von Rust würde New World wohl gerne kaufen
McFarlane ist der COO von Facepunsh, der Firma hinter Spielen wie Rust und Garrys Mod. Er hat auf Twitter ein offizielles Kaufangebot an Amazon gerichtet und wäre bereit, 25 Millionen für das MMORPG zu bezahlen. An sein Angebot fügte er noch einen kleinen Satz an: „Games should never die.”
Mit diesem Angebot rennt er bei vielen Fans offene Türen ein. Wenn man bedenkt, dass New World wohl mindestens 600 Millionen Dollar Umsatz gemacht hat, wäre das Geld zwar nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Aber der aktuelle Chef von Hytale hat mit einer ähnlichen Aktion sein Spiel von Riot Games zurückbekommen.
Facepunsh kennt sich durchaus im MMO-Genre aus und betreibt mehrere Service-Titel, die seit Jahren gut laufen. Es wäre also ein guter Kandidat, um den Titel von Amazon weiterlaufen zu lassen. Für den Versandriesen wäre das aber trotzdem ein Risiko. Denn die Firma und New World sind in den Köpfen vieler fest miteinander verbunden. Sollte eine andere Firma mit dem MMORPG Erfolg haben, wäre das natürlich ein Desaster für die Reputation. Und selbst wenn nicht, so würde doch immer eine Restverbindung bestehen bleiben. Bisher hat sich Amazon jedenfalls nicht zum Kaufangebot geäußert und am Ende ist auch nicht so ganz klar, ob McFarlane das wirklich ernst meint.
Veröffentlicht: 16. Januar 2026 11:35 Uhr