Scars of Honor Krieger

Das neue MMORPG Scars of Honor stellt seine besonders faire Monetarisierung vor

Scars of Honor ist ein neues Themepark-MMORPG, das von einem kleinen, aber sehr sympathischen Studio aus Bulgarien umgesetzt wird. Viele Elemente erinnern an World of Warcraft, etwa die zwei Fraktionen, die sich bekämpfen, die verschiedenen Klassen und Völker sowie die Ausrichtung der Inhalte und auch die Grafik.

Inhaltsverzeichnis
  1. Keine Lootboxen, keine kostenpflichtigen Erweiterungen und kein Pay2Win
  2. Cosmetics, um die geringen Kosten zu decken
  3. Keine Kosten für den Early Access, aber möglicherweise exklusive Skins

Vor ein paar Wochen wurde das Spiel genauer vorgestellt und nun gab es in einem Livestream neue Details zur Monetarisierung. Es setzt auf ein Free2Play-Modell und verzichtet im Grunde auf alles, was Spieler nervig finden könnten.

Keine Lootboxen, keine kostenpflichtigen Erweiterungen und kein Pay2Win

Konkret verzichtet der Titel auf Kosten bei zukünftigen Updates oder großen Expansions. Auch wird es kein optionales Abo und keine Möglichkeit für Spenden geben. Scars of Honor soll sich nur über einen Shop finanzieren. Der soll zudem komplett ohne Pay2Win und Lootboxen auskommen.

Doch was ist Pay2Win in den Augen der Entwickler? Schließlich gibt es hier keine vorgefertigte Definition. Allerdings ist das Team relativ streng, denn es soll nichts geben, was die Charakterprogression beeinflusst. Dazu zählen: XP-Boosts, Loot-Boosts, bessere Drop-Chancen und Items mit Stats. Was allerdings in den Shop darf sind Dinge wie zusätzliche Taschenplätze. Die wird es für Echtgeld geben, allerdings sollen sie auch über Geld oder Erfolge im Spiel verdient werden können. 

Zu guter Letzt ging es um das Thema Battle Pass. Das sei nicht komplett vom Tisch, aber wenn ein solcher Pass kommen sollte, dann gilt auch hier: Cosmetic only und ohne FOMO, also ohne dass die Pässe jemals auslaufen, wenn man sie einmal gekauft hat.

Alles, was auch nur im Entferntesten Stats oder Vorteile bei der Charakter-Entwicklung gibt, wird kategorisch ausgeschlossen, wenn es um den Einsatz von Echtgeld geht.

Cosmetics, um die geringen Kosten zu decken

Stattdessen setzt man auch einen rein kosmetischen Ansatz. Der soll auch genügen, um das MMORPG durchzufinanzieren. Der CEO des Spiels erklärte dazu im Livestream, dass sie einen Inhouse-Server nutzen, was die Kosten pro Spieler reduzieren soll. Dadurch hätten sie ohnehin einen geringen finanziellen Druck, wenn das Spiel erst einmal läuft.

Keine Kosten für den Early Access, aber möglicherweise exklusive Skins

Was den Early Access angeht, der im dritten Quartal 2026 stattfinden soll, so wird auch dieser komplett kostenlos werden. Auf eine Bezahlversion wollen sie alleine schon deshalb verzichten, um Frust zu vermeiden, wenn es mal zu einem kompletten Wipe kommen sollte. 

Was es aber geben könnte, sind besondere Titel, Skins oder Emotes, die nur im Early Access gekauft werden können. Das soll genutzt werden, um den Spielern die Möglichkeit zu bieten, das Projekt zu supporten, und man wolle gleichzeitig etwas für das frühe Vertrauen zurückgeben.

Was die generelle Zukunft von Scars of Honor angeht, so soll die Demo gegen Ende des ersten Quartals starten, wobei die Monetarisierung dort noch nicht enthalten sein wird. Diese wird erst in einem späteren Test implementiert. Jeder, der Lust auf die Demo hat, soll an dieser über Steam teilnehmen können. Hier dürft ihr die ersten vier Klassen, einen Entwurf der Talentbäume, die ersten PvE- und PvP-Karten sowie den ersten Dungeon ausprobieren. Der klingt besonders interessant, weil sich das Layout in jeder Runde verändern soll. 

Generell könnte Scars of Honor ein spannendes MMORPG werden, auch wenn es grafisch und inhaltlich natürlich nicht mit den ganz großen wie WoW oder ESO mithalten können wird.


The Escapist wird von unseren Lesern unterstützt. Wenn jemand über Links auf unserer Website Geld einsetzt, dann erhalten wir möglicherweise eine kleine Affiliate-Provision. Erfahren Sie mehr in unseren Affiliate-Richtlinien.
Verwandte Inhalte
Inhaltsverzeichnis
  1. Keine Lootboxen, keine kostenpflichtigen Erweiterungen und kein Pay2Win
  2. Cosmetics, um die geringen Kosten zu decken
  3. Keine Kosten für den Early Access, aber möglicherweise exklusive Skins
Verwandte Inhalte
Inhaltsverzeichnis
  1. Keine Lootboxen, keine kostenpflichtigen Erweiterungen und kein Pay2Win
  2. Cosmetics, um die geringen Kosten zu decken
  3. Keine Kosten für den Early Access, aber möglicherweise exklusive Skins
Verwandte Inhalte
Inhaltsverzeichnis
  1. Keine Lootboxen, keine kostenpflichtigen Erweiterungen und kein Pay2Win
  2. Cosmetics, um die geringen Kosten zu decken
  3. Keine Kosten für den Early Access, aber möglicherweise exklusive Skins
Author
Image of patrick
patrick
Esports & Gaming Journalist
Patrick Bieneck ist Fachredakteur für Gaming und Esport mit über 15 Jahren Erfahrung in der Branche. Als langjähriger Kenner der internationalen Szene berichtet er über aktuelle Entwicklungen in Counter-Strike 2, Esport-Turniere und die Gaming-Community. Er liefert tiefgründige Analysen, aktuelle News und spannende Einblicke in die Welt der Videospiele.