Shin „Rooster“ Yun-hwan, der Toplaner der Shifters, spricht im exklusiven Interview mit Sheep Esports über die aktuelle Krise seines Teams in der LEC. Die Shifters sind in der Frühlingssaison 2026 noch sieglos und haben keine Chance mehr auf die Playoffs.
- Fehlende Kommunikation und Mid-Late Game Probleme
- Zusammenarbeit mit Coach Cabochard
- Zukunftsaussichten und mögliche Rückkehr nach Korea
- Blick in die Zukunft
- Häufig gestellte Fragen
Fehlende Kommunikation und Mid-Late Game Probleme
Seit ihrem Eintritt in die LEC im Jahr 2022 durchliefen die Shifters unterschiedliche Phasen. Nach einer erfolgreichen Qualifikation für die Worlds 2023 und einer knappen Verfehlung im Jahr 2024, haben sie nun die Erwartungen nicht mehr erfüllen können. Die aktuelle Bilanz von 0-7 in der zweiten Saisonhälfte ist die schlechteste seit der Gründung des Teams. Auf die Frage, was falsch läuft, erklärt Rooster: „Unsere Lane-Phasen sind meist gut, aber im Mid-Late Game verlieren wir den Faden. Es fehlt an Kommunikation. Manchmal, wenn wir uns auf der Map bewegen sollten, sagt niemand etwas, und wir spielen wie NPCs.“
Zusammenarbeit mit Coach Cabochard
Rooster hebt die Bedeutung seines Trainers Lucas „Cabochard“ Simon-Meslet hervor: „Cabochard hilft mir sehr. Wenn ich Ideen oder Meinungen habe, ist er derjenige, der mir hilft, sie zu testen und Wissenslücken zu füllen.“ Trotz guter individueller Leistungen kann Rooster die frühen Goldvorteile nicht in Siege ummünzen. „Ich gewinne oft 1v1s auf der Toplane, aber wenn ich auf der Weakside spiele, wissen wir nicht, wie wir gewinnen sollen“, erklärt er.
Zukunftsaussichten und mögliche Rückkehr nach Korea
Nach fast einem Jahr in Europa zieht Rooster ein gemischtes Fazit: „Ich mag die LEC, aber seit letztem Sommer, als ich zu Team BDS kam, verlieren wir. Das macht mich traurig, weil ich das Gefühl habe, gut zu spielen, aber wir finden einfach keine Siege.“ Hinsichtlich seiner Zukunft sagt Rooster: „Ich würde nächstes Jahr gerne wieder in der LEC spielen, aber wenn ich ein gutes Angebot in Korea bekomme, müsste ich darüber nachdenken. Ich mag beide Ligen gleich – es hängt von der Qualität des Angebots ab.“
Blick in die Zukunft
Mit der Verpflichtung von Jungler Théo „Sheo“ Borile hoffen die Shifters auf eine Trendwende im Sommer-Split. Ob diese Maßnahme ausreicht, um die Saison zu retten, bleibt abzuwarten. Sicher ist, dass die Organisation vor einer entscheidenden Phase steht, um einen völligen Absturz zu verhindern.
Häufig gestellte Fragen
Die Shifters haben Probleme mit der Kommunikation und dem Mid-Late Game, was zu ihrer aktuellen Krise in der LEC beiträgt.
Rooster möchte weiterhin in der LEC spielen, zieht aber auch Angebote aus Korea in Betracht, abhängig von der Qualität der Angebote.
Coach Cabochard unterstützt Rooster bei der Entwicklung und Umsetzung von Ideen und hilft, Wissenslücken zu schließen.
Veröffentlicht: 30. April 2026 09:24 Uhr