The Outer Worlds 2 öffnet seine Galaxie

Ab 29. Oktober um 19 Uhr CEST dürfen alle Spieler die Fortsetzung des preisgekrönten RPGs The Outer Worlds erkunden. Während Besitzer der Premium‑Edition schon seit dem 24. Oktober in die Early Access gestartet sind, öffnet sich die Galaxie nun auch für die breite Masse auf PC, Xbox, PlayStation und via Game Pass.

Inhaltsverzeichnis
  1. Größer, freier, bissiger
  2. Zwischenspiele im All
  3. Zwischen den Sternen

Obsidian Entertainment verspricht eine größere, abwechslungsreichere Spielwelt, tiefere Rollenspiel‑Optionen und den typisch sarkastischen Humor. Fans bestimmen erneut selbst, ob sie zum schießwütigen Schurken oder zum charmanten Diplomaten werden.

Größer, freier, bissiger

In The Outer Worlds 2 geht es nicht mehr nur um einen Konzernkonflikt auf Halcyon. Stattdessen erkunden Spieler mehrere Planeten in einem komplett neuen Sonnensystem, treffen auf Piraten‑Fraktionen, religiöse Sekten und marodierende Roboter.

Das überarbeitete Charaktersystem erlaubt feinere Anpassungen von Skills und Talenten; Dialoge verzweigen stärker und tragen spürbare Konsequenzen. Laut Obsidian sind die Planeten weniger „Open World“, sondern bewusst kuratiert, ähnlich wie Zonen in The Outer Worlds 1 – mit klaren Pfaden, Questreihen und optionalen Geheimnissen.

Auf einen Blick

  • Öffentlicher Launch: 29. Oktober um 19 Uhr CEST
  • Early Access: Seit 24. Oktober für Premium‑Edition
  • Preis: Standard‑Edition ab 69,99 €, Premium‑Edition mit Season Pass ab 99,99 €
  • Features: Kuratierte Planeten, ausgebautes RPG‑System, sarkastischer Humor
  • Plattformen: PC, PS5, Xbox Series X/S, Game Pass

Zwischenspiele im All

Neu ist das Raumschiff „Starfields Hope“, das als mobile Basis dient. Crew‑Mitglieder wie die zynische Mechanikerin Ada oder der strenggläubige Priester Vicar Max kehren zurück, bekommen aber Konkurrenz durch neue Begleiter wie die Söldnerin Zia und den Roboter‑Hund R0ver. Jede Figur besitzt eine eigene Questreihe, die Freundschaften vertieft oder Feindschaften begründet

Obsidian hat das Kampfsystem angepasst: Mächtige Zeitverlangsamungs‑Manöver wurden abgeschwächt, dafür gibt es mehr taktische Fähigkeiten wie Sprints, Deckungen und Schilde. Dank dynamischer KI reagieren Gegner auf Lärm und wählen neue Angriffswege.

Die Story dreht sich um einen geheimnisvollen Energiekern, der das Schicksal des Systems beeinflussen könnte. Die Spieler entscheiden, ob sie ihn für sich behalten, an Fraktionen verkaufen oder zerstören. Wie im Vorgänger sind Quests reich an schwarzem Humor und satirischer Kritik an Konzernmächten.

Die deutsche Lokalisierung setzt auf Wortwitz und skurrile Beschreibungen. Kritiker bescheinigen dem Spiel eine spürbare technische Verbesserung und stabilere Framerates, obwohl es immer noch gelegentliche Clipping‑Fehler geben soll.

Zwischen den Sternen

The Outer Worlds 2 setzt die Stärken des ersten Teils fort: Entscheidungsfreiheit, schwarzer Humor und charmante Begleiter. Die Galaxie ist größer geworden, aber nicht so riesig, dass man sich verliert. Vielmehr wirkt sie wie ein handgefertigtes Diorama voller bizarrer Gestalten.

Wer Sci‑Fi‑Rollenspiele liebt, sollte den Hyperantrieb starten – und den Schnellreisekaffee bereitstellen, denn Sarkasmus kann müde machen.


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Ben Touati
Gaming Nerd
Ben Touati schreibt über Games, Filme und die große, weite Welt der Popkultur – mit einem Blick, der zwischen analytischem Tiefgang und nerdiger Begeisterung pendelt. Sein Background in Linguistik verleiht ihm ein feines Gespür für Sprache, Struktur und die kleinen Nuancen, die große Geschichten tragen. Ob Aktuelles aus der Gaming-Welt, neue Trends oder Arnold Schwarzeneggers Englisch: Ben liefert Einordnungen mit Substanz – immer durchzogen von geekigen Referenzen, filmreifen Metaphern und dem leisen Verdacht, dass das alles irgendwie mit Buffy the Vampire Slayer und Watchmen zu tun hat.