30 Days: A Sobriety Simulator
Not Right Now Studios

30 Days: A Sobriety Simulator – ein Spiel über das Leben

Was passiert, wenn man den Boden unter den Füßen verliert – und trotzdem weitermacht? 30 Days: A Sobriety Simulator stellt genau diese Frage. Das Spiel von Not Right Now Studios erscheint am 3. November 2025 auf Steam und führt durch die ersten dreißig Tage eines neuen Lebens – nach dem Entzug, zwischen Versuchung, Rückfällen und kleinen Schritten Richtung Hoffnung.

Inhaltsverzeichnis
  1. Ein Neustart im Schatten der Sucht
  2. Kooperation mit Safe in Our World
  3. Ein Spiel über Schmerz, Menschen – und Hoffnung

Ein Neustart im Schatten der Sucht

Die Geschichte spielt in einer nahen, cyberpunkartigen Zukunft. Nach einer beinahe tödlichen Überdosis des Rauschmittels „Stardust“ kehrt der spielbare Charakter – individuell anpassbar – in seine Heimatstadt zurück. Dort beginnt der Alltag neu: Arbeit, Beziehungen, Erinnerungen, aber auch der ständige Kampf gegen die Rückkehr in alte Muster.

Das Spiel kombiniert Visual Novel und Life Sim. Jeder Tag ist ein Balanceakt: Energie, Stress und Versuchung ringen miteinander, während man versucht, die eigene „Resolve“ – den Willen, nüchtern zu bleiben – zu bewahren. Gelingt es nicht, folgt der Absturz: halluzinatorische Mini-Games zeigen den zerstörerischen Sog der Droge, surreal und verstörend zugleich.

Kooperation mit Safe in Our World

30 Days entsteht in Partnerschaft mit der Mental-Health-Organisation Safe in Our World, die sich für Aufklärung und psychische Gesundheit in der Gamesbranche einsetzt. Das Spiel enthält reale Hilfsangebote, Telefonnummern und Links für Betroffene und Angehörige – ein bewusster Schritt, um Sucht und Depressionen nicht zu romantisieren, sondern sichtbar zu machen.

„Videospiele wie 30 Days schaffen einen Raum, um schwierige Themen greifbar zu machen“, sagt Sky Tunley-Stainton, Partnerships & Training Manager bei Safe in Our World. „Wenn ein Spiel echte Ressourcen anbietet und Verständnis weckt, ist das ein wichtiger Schritt, um Stigma abzubauen.“

Ein Spiel über Schmerz, Menschen – und Hoffnung

Hinter der Fassade einer düsteren Zukunft steckt eine zutiefst menschliche Geschichte. Beziehungen verändern sich, Freundschaften zerbrechen oder wachsen neu. Rückfälle führen tiefer in die Isolation, aber auch zu Erkenntnissen über die eigene Vergangenheit.

30 Days: A Sobriety Simulator will kein moralisches Lehrstück sein, sondern eine ehrliche Erzählung über Sucht, Verlust und Heilung – geschrieben von Tate Pollock, einem Game Director mit einem PhD in Neuroscience. Ein Spiel, das nicht fragt, ob man fällt, sondern was man daraus macht.


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Linda Güster
Gaming & eSports Expertin
Ich bin Linda – und ich lebe Gaming in allen Farben (RGB natürlich). Für Escapist schreibe ich über alles, was mich packt: Indie-Games, Cozy-Perlen, Simulationen, (J)RPGs, Triple-A-Titel, Idle Games und Clicker, bei denen man „nur kurz“ was anklickt und drei Stunden später immer noch da sitzt. Mein Kalender besteht aus Releases und Event-Dates – Yu-Gi-Oh! Nationals, IEM Cologne, Gamescom – und dazwischen jongliere ich TikTok, mein Steam-Curator-Profil und eine 1.800-Spiele-Steam-Bibliothek, die ich garantiert nie komplett durchspiele. Stardew Valley hat mir 250 Stunden Schlaf geraubt, Dota 2 3.500 Stunden Lebenszeit, und ich würde beides sofort wieder tun. In MMORPGs kann ich stundenlang im Charakter-Designer oder ins Transmoggen versinken, bis jedes Detail sitzt. Kurz gesagt: Ich trage viele Hüte – aber mein Lieblingshut ist ein Gaming-Headset. ♥️