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Beneath: Lovecraft‑Horror taucht heute aus der Tiefe auf

Der portugiesische Entwickler Camel 101 und Publisher Wired Productions schicken Spielerinnen und Spieler Ende Oktober auf einen alptraumhaften Tauchgang: Beneath, ein Lovecraft‑inspiriertes First‑Person‑Survival‑Horror‑Abenteuer, erscheint heute, am 27. Oktober, für PC und am 28. Oktober für PlayStation 5 und Xbox Series.

Inhaltsverzeichnis
  1. Abstieg in die Tiefe
  2. Überleben im Angesicht des Wahnsinns
  3. Von Demo zu Realität
  4. Auf Tauchgang mit Albträumen

Für 16,59 Euro erhalten Horrorfans eine Mischung aus Ressourcenmanagement, nervenaufreibender Stealth‑Action und Shooter‑Passagen. Eine kostenlose Demo ist auf Steam verfügbar.

Abstieg in die Tiefe

Die Geschichte begleitet Noah Quinn, einen erfahrenen Taucher, dessen Routine‑Expedition im atlantischen Ozean in Chaos endet: Seine Tochter ist in Gefahr, die Vorräte sind knapp, und aus den Schatten lauern eldritsche Abscheulichkeiten.

Das Spiel lässt sich vom Werk H. P. Lovecrafts inspirieren, setzt aber auf eine eigene Handlung mit Verschwörungselementen. Spieler müssen ihre „Sanity“ im Auge behalten, während sie Forschungseinrichtungen erkunden und durch das dunkle Meer navigieren.

Auf einen Blick

  • Release: 27. Oktober 2025 für PC, 28. Oktober für PS5/Xbox Series.
  • Preis: 16,59 € (UVP).
  • Genre: First‑Person‑Survival‑Horror mit Action‑ und Adventure‑Elementen.
  • Features: Lovecraft‑Horror, Ressourcenmanagement, Stealth und Kampf.
  • Umgebung: Unterwasserstationen und Tiefsee mit begrenztem Sauerstoff.

Überleben im Angesicht des Wahnsinns

Beneath mischt Shooter‑Kämpfe mit Schleichpassagen. Munition und Sauerstoff sind knapp, daher muss überlegt werden, wann man Feuer eröffnet und wann man sich lieber vorbeischleicht. Ein Sanity‑System sorgt dafür, dass zu viel Horror die Spielfigur in den Wahnsinn treiben kann, was sich auf die Wahrnehmung auswirkt.

Gegner reichen von humanen Söldnern bis zu grotesken, tentakelbehangenen Monstern; jedes besitzt eigene Angriffs‑ und Wahrnehmungsmuster. Die Entwickler versprechen, dass Kämpfe taktisch belohnt werden und Stealth‑Fans alternative Wege finden.

Von Demo zu Realität

Seit dem Lovecraftian Days Steam Fest im Sommer konnten PC‑Spieler eine Demo ausprobieren. Diese bot einen Vorgeschmack auf die klaustrophobische Atmosphäre und das Ressourcenmanagement. Feedback wurde laut Wired Productions in die finale Version integriert.

Das Spiel nutzt die Unreal Engine und bietet auf PC sowie Konsolen die Wahl zwischen Leistungs‑ und Qualitätsmodus. Für Wiederspielbarkeit sorgen verschiedene Enden und Sammelobjekte.

Mit dem moderaten Preis und der Verfügbarkeit einer Demo wollen die Entwickler den Titel einer breiteren Zielgruppe zugänglich machen.

Auf Tauchgang mit Albträumen

Beneath verbindet die klaustrophobische Bedrohung von Unterwasser‑Horror mit dem abstrakten Wahnsinn der Lovecraft‑Mythologie. Wer sich nach einem atmosphärischen Survival‑Shooter sehnt, der Abwechslung zwischen Schleichen und Schießen bietet, dürfte hier fündig werden.

Das Preisschild bleibt fair, und die Demo gibt einen guten Vorgeschmack auf das bevorstehende Grauen. Nur Mut: Wer aus der Tiefe emporsteigen will, muss sich ihr erst stellen.


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Ben Touati
Gaming Nerd
Ben Touati schreibt über Games, Filme und die große, weite Welt der Popkultur – mit einem Blick, der zwischen analytischem Tiefgang und nerdiger Begeisterung pendelt. Sein Background in Linguistik verleiht ihm ein feines Gespür für Sprache, Struktur und die kleinen Nuancen, die große Geschichten tragen. Ob Aktuelles aus der Gaming-Welt, neue Trends oder Arnold Schwarzeneggers Englisch: Ben liefert Einordnungen mit Substanz – immer durchzogen von geekigen Referenzen, filmreifen Metaphern und dem leisen Verdacht, dass das alles irgendwie mit Buffy the Vampire Slayer und Watchmen zu tun hat.