Die voxelbasierte Survival‑Welt von Enshrouded erhält am 10. November 2025 ihr bislang größtes Update. Mit Wake of the Water bringt das Early‑Access‑Spiel erstmals echtes Wasser in seine prozedural generierte Fantasywelt: Flüsse rauschen, Seen locken, Regentonnen füllen sich.
- Vom Nebel verschlungen: Embervale erwacht neu
- Magie, Baukunst und Wahnsinn: Neue Skills für Flammengeborene
- Tauchgang ins neue Biom
- Zwischen Regen und Ruhm
Spieler können schwimmen, Fische fangen und ihre Felder bewässern, während dynamische Wasserströme die Landschaft formen.
Dazu kommt eine umfassende Kampfüberarbeitung mit neuen Waffen, Zaubern und einer Anpassung der Gegner. Das kostenlose Update verspricht frischen Wind – pardon, frisches Nass – in einem ohnehin beliebten Sandkasten.
Vom Nebel verschlungen: Embervale erwacht neu
Bisher kannte Enshrouded keine Gewässer. Dank des neuen voxelbasierten Wasser‑Systems strömt Flüssigkeit nun realistisch durch die Welt. Wasser füllt Höhlen, bildet Wasserfälle und kann umgeleitet werden, um Felder zu bewässern oder Abgründe zu fluten. Spieler können schwimmen und tauchen; wer lange genug unter Wasser bleibt, muss an die Oberfläche zurück oder erstickt.
Das Update fügt außerdem eine Angeln‑Fähigkeit hinzu. Über 20 neue Fischarten – darunter Kapibara‑ähnliche Fische und bunte Krabben – können geangelt oder gekocht werden. Felder profitieren von Bewässerungssystemen; Regenfässer speichern Niederschläge, und neue Pflanzen wie Reis oder Seerosen sorgen für Abwechslung.
Die Voxelmechanik erlaubt es, Wasser mit Schaufeln zu kanalisieren. So lassen sich Gräben ausheben, um Feinde in Fluten zu locken, oder Wasserläufe umleiten, um Mühlen anzutreiben. In Multiplayer‑Sessions können Freunde gemeinsam Staudämme bauen und Wasserfälle designen.
Die Entwickler nennen dies „Terraforming 2.0“ – physikalisch korrektes Wasser erweitert die bisherige Sandkastenmechanik enorm.
Auf einen Blick
- Release des Updates: 10. November 2025.
- Neue Features: Dynamisches Wasser, Schwimmen, Tauchen, Fischen, Bewässerungssysteme.
- Kampf‑Überarbeitung: Neue Waffen (u.a. zweihändige Großschwerter), überarbeitete Angriffe, neue Zauber und Items.
- Weitere Inhalte: Neue Tiere wie Kapibara und Krabben, Dutzende von Dekorationsgegenständen und Konsumgütern.
Magie, Baukunst und Wahnsinn: Neue Skills für Flammengeborene
Neben den Wassermechaniken überarbeitet Wake of the Water das Kampfsystem. Zweihändige Großschwerter bieten nun langsame, aber wuchtige Angriffe. Bestehende Waffen wurden hinsichtlich Schaden, Reichweite und Angriffsgeschwindigkeit neu ausbalanciert.
Magier erhalten neue Elementarsprüche, darunter Wasser‑ und Eiszauber, die Synergien mit dem neuen Flüssigkeitssystem schaffen – ein Eisstrahl kann etwa Wasser gefrieren lassen, um Brücken zu bilden.
Neue Verbrauchsgegenstände wie Heiltränke, Haste‑Tränke und Fischgerichte erhöhen die taktischen Optionen. Laut den Entwicklern hat man hunderte Items überarbeitet, um das Spielgefühl dynamischer zu machen.
Gleichzeitig wuchern neue Feindtypen in den Sümpfen und am Ufer; flinke Flusskobolde weichen Angriffen aus und werfen Giftpfeile, während massive Sumpf‑Elementare Wasser nutzen, um Spieler ins Uferlose zu ziehen.
Das Balancing der Gegner richtet sich nun stärker nach dem Level des Spielenden, wodurch Kämpfe fairer wirken sollen. Außerdem wurden Hitboxen und Kollisionsabfragen verbessert, um unfaire Treffer zu verhindern.
Tauchgang ins neue Biom
Das Update betont Umweltinteraktion. Fische schwimmen in Flussläufen, reagieren auf Spielerbewegung und können sogar von Raubtieren gejagt werden. Kapibara paddeln gemächlich durch Sümpfe und lassen sich domestizieren, um später vielleicht als Reittiere zu dienen.
Nutzpflanzen wachsen jetzt schneller, wenn sie regelmäßig bewässert werden; Reis benötigt Überflutung und bringt Spieler dazu, Terrassenfelder anzulegen. Diese Mechaniken fördern langfristiges Base‑Building und Zusammenarbeit im Mehrspieler.
Ergänzt wird dies durch zahlreiche Dekorationsobjekte – hölzerne Brücken, Steinbrunnen, Wasserfälle aus Glas – die der Kreativität freien Lauf lassen. Mit den neuen Wasserquellen können Spieler idyllische Gärten erschaffen oder trügerische Fallen, in denen Gegner ertrinken.
Die Verbindung aus Survival‑Kern, Sandkastenbau und dynamischem Wasser dürfte die Community lange beschäftigen.
Zwischen Regen und Ruhm
Mit Wake of the Water taucht Enshrouded wortwörtlich in neue Gewässer. Die Einführung von physikalisch simuliertem Wasser, Fischen, Bewässerungssystemen und einer Kampf‑Revision macht das Update zu einem der bedeutendsten seit dem Early‑Access‑Start. Für Veteranen bietet es neue Spielzeuge und Ziele, während Neueinsteiger eine lebendigere Welt vorfinden.
Wie gut das Balancing und die Performance des neuen Systems sein werden, muss sich zeigen. Doch eines steht fest: Wenn Wasserläufe terraformiert, Reisfelder angelegt und Kapibara gezähmt werden können, dürfte aus Enshrouded im wahrsten Sinne des Wortes ein feuchtes Vergnügen werden.
Veröffentlicht: 10. November 2025 13:14 Uhr