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Envy-Zowie via X

ENVY holt ZOWIE als Monitor-Partner zurück

Manchmal sagt eine Partnerschaft mehr über die Richtung eines Projekts aus als jede große Ankündigung. ENVY hat mit ZOWIE seinen ersten offiziellen Partner seit der Rückübernahme durch Mike „Hastr0“ Rufail vorgestellt – und setzt damit bewusst auf einen Namen, der tief in der eigenen Geschichte verankert ist.

Inhaltsverzeichnis
  1. Eine alte Verbindung in neuem Kontext
  2. ZOWIE bleibt fest im Esport verankert
  3. ENVY zwischen Neustart und Anspruch

ZOWIE wird offizieller Monitor-Partner der Organisation. Details zum Umfang der Zusammenarbeit wurden zwar nicht kommuniziert, das Signal ist trotzdem klar: ENVY will zurück zu den Basics – Performance, Wettbewerb, Esport-DNA.

Eine alte Verbindung in neuem Kontext

Ganz neu ist diese Partnerschaft nicht. ENVY und ZOWIE haben bereits 2016 zusammengearbeitet, in einer Zeit, in der die Organisation regelmäßig auf den größten Bühnen von Counter-Strike und Call of Duty unterwegs war. Genau daran knüpft das kurze Ankündigungsvideo an, das ENVY auf X veröffentlicht hat: Archiv-Clips, Titel, ikonische Momente aus über einem Jahrzehnt Wettbewerb.

Hastr0 selbst bringt es gewohnt nüchtern auf den Punkt. Gutes Equipment sei entscheidend, und mit ZOWIE arbeite man wieder mit einem der besten Namen der Szene zusammen. Keine großen Buzzwords, kein Rebranding-Feuerwerk – eher ein stilles „Wir wissen, wo wir herkommen“.

ZOWIE bleibt fest im Esport verankert

Für ZOWIE ist ENVY nur der nächste logische Baustein in einer sehr klaren Esport-Positionierung. Der Monitor-Hersteller ist seit Jahren auf Turnieren präsent, zuletzt etwa beim Budapest Major von StarLadder, wo die XL2586+-Monitore über alle Stages hinweg eingesetzt wurden.

Auch abseits von Events investiert die Marke gezielt in Wettbewerb und Performance. Mit dem Esports Science Lab in den Niederlanden verfolgt ZOWIE einen Ansatz, der klassische Sportwissenschaft auf Gaming-Hardware überträgt – ein klares Statement gegen Lifestyle-Gear und für reines Competitive-Setup.

ENVY zwischen Neustart und Anspruch

Seit Hastr0 die Marke Anfang des Jahres zurückgeholt hat, befindet sich ENVY im kontrollierten Wiederaufbau. Neue Rosters, neue Ambitionen, aber auch klare Schnitte. Der Rückzug aus Rainbow Six Siege zeigt, dass nicht jede Baustelle gleichzeitig bespielt werden soll.

Der Fokus liegt aktuell klar auf VALORANT. ENVY ist Teil der VCT Americas und startet die neue Saison mit dem Kickoff gegen Evil Geniuses. Für eine Organisation, die jahrelang zur absoluten Spitze gehörte, ist das nicht das Endziel – sondern der erste Schritt zurück.

Die Partnerschaft mit ZOWIE passt genau in dieses Bild. Kein lauter Neustart, sondern ein bewusster Rückgriff auf bewährte Strukturen. Für ENVY ist es der erste externe Anker nach dem Reboot. Für die Szene ein leiser, aber deutlicher Hinweis: Diese Organisation meint es ernst mit ihrem Comeback.


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Linda Güster
Gaming & eSports Expertin
Ich bin Linda – und ich lebe Gaming in allen Farben (RGB natürlich). Für Escapist schreibe ich über alles, was mich packt: Indie-Games, Cozy-Perlen, Simulationen, (J)RPGs, Triple-A-Titel, Idle Games und Clicker, bei denen man „nur kurz“ was anklickt und drei Stunden später immer noch da sitzt. Mein Kalender besteht aus Releases und Event-Dates – Yu-Gi-Oh! Nationals, IEM Cologne, Gamescom – und dazwischen jongliere ich TikTok, mein Steam-Curator-Profil und eine 1.800-Spiele-Steam-Bibliothek, die ich garantiert nie komplett durchspiele. Stardew Valley hat mir 250 Stunden Schlaf geraubt, Dota 2 3.500 Stunden Lebenszeit, und ich würde beides sofort wieder tun. In MMORPGs kann ich stundenlang im Charakter-Designer oder ins Transmoggen versinken, bis jedes Detail sitzt. Kurz gesagt: Ich trage viele Hüte – aber mein Lieblingshut ist ein Gaming-Headset. ♥️