Chief Rebel erfindet das “MODA”-Genre – Multiplayer Online Dungeon Adventure. Fellowship kommt am 9. Oktober in Early Access und macht genau eine Sache: Dungeons. Keine Quests, keine Dailies, kein Open World-Gelaufe. Du springst rein, suchst dir drei Leute und gehst Bosse kloppen. Das könnte genau das sein, was viele Ex-MMO-Spieler suchen – den guten Teil ohne den Zeitfress-Kram drumherum.
- WoW-Veteranen machen WoW-lite
- Open Beta zeigt, was drin steckt
- Early Access für 21 Euro
- Nische oder versteckter Mainstream-Hit?
- MODA als neues Genre?
WoW-Veteranen machen WoW-lite
Das Studio steckt voller Leute von Blizzard, Ubisoft, DICE und Arrowhead. Die wissen, wie MMO-Dungeons funktionieren, und haben sich gedacht: Warum nicht nur das machen? Holy Trinity ist da – Tank, Healer, DPS. Endlos skalierende Schwierigkeit, einzigartige Boss-Mechaniken, Loot nach jedem Run.
Der Clou: Du kannst sofort loslegen. Keine 50 Stunden leveln, um endlich interessante Dungeons zu sehen. Kein Gear-Grind, bevor es spannend wird. Du startest das Spiel und gehst direkt in Endgame-Content. Das ist clever für Leute, die keine Zeit mehr für echte MMOs haben, aber trotzdem Bock auf koordinierte Gruppeninhalte.
Open Beta zeigt, was drin steckt
Vom 18. bis 23. September läuft die Open Beta mit sieben Helden – zwei Tanks, drei DPS, zwei Healer. Ranked Dungeons für Competitive-Spieler, Quick Play für entspannte 10-15 Minuten Runs. Server für Nordamerika, Europa und Asien sind geplant.
Das neue Urrak Markets-Dungeon kommt dazu, plus Matchmaking-Verbesserungen und Progression-Systeme. Waffen, Gems, Talente, Crafting – die üblichen ARPG-Mechaniken sind alle da. Mounts gibt’s auch, obwohl man sich fragt, wofür man die in einem Dungeon-Only-Spiel braucht.
Early Access für 21 Euro
Am 09. Oktober startet Early Access auf Steam für umgerechnet etwa 21 Euro. Sechs Monate soll die Phase dauern, aber das hängt vom Community-Feedback ab. Kosmetische Käufe sind geplant, aber nur Optik, kein Pay-to-Win.
Chief Rebel will das Spiel mit den Spielern zusammen entwickeln. Bei einem so fokussierten Konzept macht das Sinn – entweder funktioniert das Dungeon-Only-Format oder nicht. Da kann man schnell reagieren und anpassen.
Nische oder versteckter Mainstream-Hit?
Fellowship trifft einen interessanten Punkt. Viele Ex-WoW-Spieler vermissen die Dungeons, haben aber keine Lust mehr auf Guild-Drama, Daily-Grind und 40-Stunden-Wochen für Raid-Vorbereitung. Ein Spiel, das nur die guten Teile nimmt, könnte funktionieren.
Die Frage ist: Reicht das langfristig? Dungeons leben von Variety und Community. Wenn Chief Rebel genug Content nachschieben kann und das Matchmaking funktioniert, könnte Fellowship eine Marktlücke füllen. Ansonsten wird’s zur teuren Tech-Demo.
MODA als neues Genre?
“Multiplayer Online Dungeon Adventure” klingt nach Marketing-Geschwätz, beschreibt aber genau das, was Fellowship macht. Vielleicht ist das wirklich ein neues Genre – fokussiertes Online-Gaming ohne den MMO-Ballast.
Lost Ark und andere haben gezeigt, dass Leute Bock auf instanzierte Gruppeninhalte haben. Fellowship reduziert das Konzept auf den Kern. Könnte brillant werden, mal schauen, ob die Gameplay-Loop, also der Combat, spaßig genug ist um Leute bei Laune zu halten.
Der Early Access wird zeigen, ob das Konzept trägt. Bei dem Preis und der Entwickler-Erfahrung ist das Risiko überschaubar. Wer seine WoW-Dungeon-Zeit vermisst, sollte definitiv einen Blick riskieren.
Veröffentlicht: 29. August 2025 12:43 Uhr