GeForce Now
via uk.pcmag.com

GeForce Now begrenzt Spielzeit auf 100 Stunden

Cloud-Gaming lebt vom Versprechen grenzenloser Flexibilität. Einfach einloggen, losspielen, egal ob Laptop, Fernseher oder Handheld. Genau dieses Gefühl bekommt jetzt einen deutlichen Dämpfer. Nvidia führt für GeForce Now ein monatliches Zeitlimit von 100 Stunden ein – und das betrifft künftig fast alle Abos.

Inhaltsverzeichnis
  1. Was sich bei GeForce Now konkret ändert
  2. Mehr Spielzeit gibt es nur gegen Aufpreis
  3. Wen das Limit wirklich trifft – und wen nicht
  4. Ein starker Dienst mit neuem Haken

Was bisher nur für neu abgeschlossene Mitgliedschaften galt, wird bald zur neuen Normalität. Wer mehr spielen will, muss extra zahlen.

Was sich bei GeForce Now konkret ändert

GeForce Now ist Nvidias Cloud-Gaming-Dienst, mit dem sich eigene Spiele über leistungsstarke Server streamen lassen. Statt teurer Hardware braucht es vor allem eine stabile Internetverbindung. Das Modell hat für viele funktioniert, gerade als PC-Ersatz.

Bereits Ende letzten Jahres hatte Nvidia ein 100-Stunden-Limit für neue Abos eingeführt. Bestandskund:innen blieben zunächst verschont. Diese Schonfrist endet nun. Ab Anfang Januar greift das Limit auch für bestehende Abonnements, mit einer wichtigen Ausnahme.

Mehr Spielzeit gibt es nur gegen Aufpreis

Wer die 100 Stunden im Monat erreicht, kann weiterspielen – allerdings nicht kostenlos. Nvidia verkauft zusätzliche Zeitpakete in 15-Stunden-Blöcken. Je nach Tarif fällt der Aufpreis unterschiedlich aus.

Im Performance-Tier, früher als Priority bekannt, kostet ein zusätzlicher Block 2,99 Dollar. Im Ultimate-Tier werden dafür 5,99 Dollar fällig. Das monatliche Grundabo liegt bei 9,99 Dollar für Performance und 19,99 Dollar für Ultimate. Dazu kommt weiterhin eine kostenlose, werbefinanzierte Variante, die Sitzungen auf eine Stunde begrenzt.

Nicht genutzte Spielzeit verfällt übrigens nicht komplett. Bis zu 15 Stunden können in den nächsten Monat mitgenommen werden. Viel Luft nach oben ist das allerdings nicht.

Wen das Limit wirklich trifft – und wen nicht

Rein rechnerisch sind 100 Stunden im Monat kein Pappenstiel. Wer täglich spielt, kommt trotzdem schnell in diesen Bereich, besonders wenn Gaming das Haupt-Hobby ist. Lange RPG-Sessions, Live-Service-Games oder mehrere Titel parallel können das Kontingent überraschend schnell aufbrauchen.

Eine kleine Gruppe bleibt außen vor. Wer vor März des Founder-Programms beigetreten ist und das Abo lückenlos weiterführt, unterliegt dem Limit nicht. Für diese Nutzer:innen bleibt GeForce Now so offen wie bisher.

Ein starker Dienst mit neuem Haken

Technisch bleibt GeForce Now beeindruckend. Mit guter Leitung und kompatiblen Spielen kann der Dienst einen Gaming-PC tatsächlich ersetzen. Gerade deshalb wirkt das neue Zeitmodell wie ein Bruch mit dem ursprünglichen Versprechen.

Für Gelegenheitsspieler dürfte sich wenig ändern. Für alle, die regelmäßig und lange Sessions einlegen, wird GeForce Now dagegen spürbar teurer – oder zumindest unbequemer. Cloud-Gaming bleibt damit attraktiv, aber nicht mehr grenzenlos.


The Escapist wird von unseren Lesern unterstützt. Wenn jemand über Links auf unserer Website Geld einsetzt, dann erhalten wir möglicherweise eine kleine Affiliate-Provision. Erfahren Sie mehr in unseren Affiliate-Richtlinien.
Verwandte Inhalte
Inhaltsverzeichnis
  1. Was sich bei GeForce Now konkret ändert
  2. Mehr Spielzeit gibt es nur gegen Aufpreis
  3. Wen das Limit wirklich trifft – und wen nicht
  4. Ein starker Dienst mit neuem Haken
Verwandte Inhalte
Inhaltsverzeichnis
  1. Was sich bei GeForce Now konkret ändert
  2. Mehr Spielzeit gibt es nur gegen Aufpreis
  3. Wen das Limit wirklich trifft – und wen nicht
  4. Ein starker Dienst mit neuem Haken
Verwandte Inhalte
Inhaltsverzeichnis
  1. Was sich bei GeForce Now konkret ändert
  2. Mehr Spielzeit gibt es nur gegen Aufpreis
  3. Wen das Limit wirklich trifft – und wen nicht
  4. Ein starker Dienst mit neuem Haken
Author
Image of Linda Güster
Linda Güster
Gaming & eSports Expertin
Ich bin Linda – und ich lebe Gaming in allen Farben (RGB natürlich). Für Escapist schreibe ich über alles, was mich packt: Indie-Games, Cozy-Perlen, Simulationen, (J)RPGs, Triple-A-Titel, Idle Games und Clicker, bei denen man „nur kurz“ was anklickt und drei Stunden später immer noch da sitzt. Mein Kalender besteht aus Releases und Event-Dates – Yu-Gi-Oh! Nationals, IEM Cologne, Gamescom – und dazwischen jongliere ich TikTok, mein Steam-Curator-Profil und eine 1.800-Spiele-Steam-Bibliothek, die ich garantiert nie komplett durchspiele. Stardew Valley hat mir 250 Stunden Schlaf geraubt, Dota 2 3.500 Stunden Lebenszeit, und ich würde beides sofort wieder tun. In MMORPGs kann ich stundenlang im Charakter-Designer oder ins Transmoggen versinken, bis jedes Detail sitzt. Kurz gesagt: Ich trage viele Hüte – aber mein Lieblingshut ist ein Gaming-Headset. ♥️