Fast 100.000 Spieler:innen haben sich bereits durch die Demo gearbeitet, Reis verbrannt, Kombos zerstört und ihren inneren Goblin entdeckt. Jetzt wird’s ernst: Goblin Sushi startet am 9. Februar offiziell in den Early Access – und zwar gleichzeitig auf Steam für PC sowie auf iOS und Android. Entwickelt wird das Ganze von Metaroot und Old Cake Factory, und man merkt dem Spiel an, dass hier jemand sehr genau weiß, wie sich kontrollierter Chaos-Stress anfühlen muss.
- Sushi, aber bitte sofort
- Dein größter Endgegner ist die Miete
- Early Access heißt: jetzt wird gebaut
Goblin Sushi ist im Kern eine Restaurant-Simulation, aber eine, die komplett eskaliert. Du betreibst keinen hübschen Sushi-Laden, sondern rollst als Goblin Sushi für andere Goblins, tief in irgendeiner Höhle, mit Zutaten, die definitiv nicht lebensmitteltauglich sind. Raupen, Schnecken, Hühnerköpfe und pürierte Kröten landen auf dem Reis, während dir deine Kundschaft im Nacken sitzt und dein Vermieter alle zwei Minuten die Miete erhöht.
Sushi, aber bitte sofort
Das Spiel lebt vom Tempo. Sushi rollen ist kein gemütlicher Flow, sondern ein permanenter Wettlauf gegen Ungeduld, Inflation und die eigene Fingerkoordination. Deine Gäste haben wenig Geduld, dafür umso mehr Meinung. Granny Goblins, Ghost Goblins oder auch deutlich unerquicklichere Varianten stehen Schlange, wollen ihr Essen sofort und verschwinden genauso schnell wieder, wenn du nicht ablieferst.
Je länger du überlebst, desto mehr öffnet sich das System. Dein Restaurant wächst, dein Menü wird absurder und deine Möglichkeiten, das Spiel komplett zu brechen, nehmen zu. Upgrades greifen ineinander, Kombos eskalieren, Geräte lassen sich übertakten – oder du entscheidest dich bewusst für den völligen Zusammenbruch und servierst einfach das, was niemand haben will, aber trotzdem bezahlt.
Dein größter Endgegner ist die Miete
Zwischen all dem Chaos bleibt ein zentrales Problem konstant: dein Vermieter. Mieterschutz existiert nicht, die Uhr tickt gnadenlos, und jede Runde wird teurer als die letzte. Goblin Sushi macht daraus kein Nebensystem, sondern einen echten Druckpunkt. Du spielst nicht nur gegen Kunden und Mechaniken, sondern permanent gegen eine Zahl, die schneller steigt als dein Einkommen.
Das sorgt für diese unangenehme, aber sehr wirkungsvolle Mischung aus „noch eine Runde“ und „warum tue ich mir das an“, die man sonst eher aus Roguelikes kennt als aus Restaurantspielen.
Early Access heißt: jetzt wird gebaut
Zum Start in den Early Access ist Goblin Sushi deutlich mehr als nur die Demo mit ein paar Extras. Neue Meta-Progression, Ranglisten, Restaurant-Bewertungen, zusätzliche Bosse, neue Rezepte und ein deutlich ausgebautes Upgrade-System sorgen dafür, dass sich Runs stärker voneinander unterscheiden und langfristiger Fortschritt wirklich spürbar wird. Besonders die neuen verfluchten Upgrades und der Devil Goblin drehen gezielt an der Schraube zwischen Risiko und Eskalation.
Der aktuelle Playtest läuft noch, bevor die Demo am 26. Januar offline geht. Ab dem 9. Februar öffnet dann die echte Goblin-Küche – und alles deutet darauf hin, dass das hier kein ruhiger Softlaunch wird, sondern ein bewusst chaotischer Early-Access-Start für Leute, die Stress nicht nur tolerieren, sondern suchen.
Goblin Sushi will kein Cozy Game sein. Es will dich schwitzen lassen, dich überfordern und dir trotzdem das Gefühl geben, dass du es beim nächsten Run besser hinkriegst. Genau deshalb dürfte der Early Access erst der Anfang sein.
Veröffentlicht: 18. Januar 2026 19:35 Uhr