Ein Dungeon wie aus den 90ern, fiese Monsterwellen und ein Timer, der erbarmungslos runtertickt: Halls of Torment ist der Albtraum, den du freiwillig immer wieder startest. Das deutsche Studio Chasing Carrots hat ein Spiel gebaut, das aussieht wie Diablo auf einer alten Röhre – und sich spielt wie ein Suchtloop à la Vampire Survivors. Kurze Runs, ständiger Fortschritt, kein Platz für Fehler.
- Überleben ist der einzige Auftrag
- Charaktere, Builds, Eskalation
- Retro-Look, modernes Tempo
- Getrieben von Community und Updates
- Warum du hängen bleibst
Überleben ist der einzige Auftrag
Du wählst einen Helden, steigst in die Hallen und dann geht’s los: 30 Minuten pures Chaos. Jeder Gegner wirft Gold, XP oder ein Item ab, Mini-Bosse stürzen sich mitten in die Menge, und du hoffst, dass dein nächstes Upgrade dich über Wasser hält. Jeder Run fühlt sich anders an. Manchmal gehst du nach fünf Minuten unter, manchmal hämmerst du dich mit einem gottgleichen Build durch alles, was dir die Halle entgegenschickt.
Charaktere, Builds, Eskalation
Elf Helden warten darauf, freigeschaltet zu werden – Krieger, Magierin, Fernkämpfer, alles dabei. Jeder spielt sich anders, und jeder Run zwingt dich, neue Synergien zu testen. Items und Artefakte verändern das Spielgefühl komplett. Manche Kombos sind so stark, dass du dich unbesiegbar fühlst – bis der nächste Boss dich mit einem Schlag zurück in die Realität holt.
Retro-Look, modernes Tempo
Die Pixeloptik schreit nach 90er, aber das Spieltempo ist voll 2025. Alles läuft butterweich, Angriffe krachen mit Wucht, und die Soundkulisse zieht dich sofort rein. Halls of Torment sieht alt aus, fühlt sich aber neu an – genau das macht den Reiz.
Getrieben von Community und Updates
Die Entwickler liefern konstant nach. Neue DLCs wie The Boglands, zusätzliche Charaktere, Mechaniken wie Elementarschaden – vieles davon kam direkt aus Community-Feedback. Kein Wunder, dass die Steam-Bewertungen extrem positiv sind. Über eine Million Verkäufe sprechen für sich.
Warum du hängen bleibst
Weil Halls of Torment genau weiß, wie man dich bei der Stange hält. Runs sind kurz, aber intensiv. Jeder Tod schreit nach „noch ein Versuch“. Und irgendwann sitzt du da, es ist 3 Uhr nachts, und du startest trotzdem noch eine Runde.
Veröffentlicht: 4. September 2025 20:02 Uhr