Team Cherry

Hollow Knight: Silksong – erste Tests, Rekord-Launch, keine Vorab-Codes

Team Cherry hat Hollow Knight: Silksong letzte Woche ohne Vorab-Reviewcodes veröffentlicht. Heute trudeln die ersten Reviws ein.

Inhaltsverzeichnis
  1. Reviews gehen live – nach Launch ohne Testmuster
  2. Zahlen, Hype und Härte
  3. Warum die Wertungen erst jetzt kommen
  4. Was bedeutet das für den Rest des Jahres?
  5. Hallownest-Urteil

Der Indie-Blockbuster legte zuvor einen historischen Start hin: Steam-Rekorde, eShop-Ausfälle, Debatten um Schwierigkeitsgrad und Übersetzungen.

Hier der Überblick, was sich seit dem Launch getan hat – und was die frühen Wertungen sagen.

Reviews gehen live – nach Launch ohne Testmuster

Weil keine Presse-Codes verschickt wurden, blieben Metacritic/aggregierte Kritiken zum Release leer.

Das ändert sich jetzt: Heute erscheinen die ersten vollwertigen Tests und „Review in Progress“-Stücke.

Sie bescheinigen Silksong ein spürbar härteres, aber präziseres Combat-Gefühl und eine Weiterentwicklung gegenüber dem Vorgänger.

Zahlen, Hype und Härte

Auf SteamDB ist die Dimension messbar: Bereits am 6. September stieg Silksong auf einen Allzeit-Peak von 587.150 gleichzeitigen Spielern (Release-Tag-Peak: rund 535k).

Parallel zog der Vorgänger Hollow Knight an – mit einem neuen Allzeit-Peak von 95.655. Damit spielt Silksong in der Top-20 der größten Steam-Peaks überhaupt.

Die Kehrseite des Höhenflugs: Diskussionen um den Schwierigkeitsgrad. Einige Portale melden, dass die deutlich höhere Einstiegshürde bei Bossen zu gemischteren Nutzerwertungen und hitzigen Threads führte.

Dazu kamen Berichte über Review-Bombing wegen Übersetzungsqualität in einzelnen Sprachen.

Warum die Wertungen erst jetzt kommen

Team Cherry begründete das No-Code-Vorgehen mit Fairness gegenüber Kickstarter-Backern: Niemand sollte vor ihnen spielen. Das ist unkonventionell, erklärt aber, warum die klassische „Day-One-Scoreflut“ ausblieb und erst jetzt einsetzt.

Für die Kaufentscheidung ändert sich wenig – die Spielerzahlen sprechen ohnehin eine klare Sprache.

Was bedeutet das für den Rest des Jahres?

Ein Indie-Sequel, das Storefronts unter Last setzt und AAA-Betas in den Charts hinter sich lässt, verschiebt die Erwartungshaltung, auch bei Plattformhaltern.

In diesem September kommt man an Silksong nicht vorbei; Studios in ähnlichen Fenstern dürften ihre Kommunikationspläne anpassen.

Die nächsten Tage bringen mehr belastbare Durchschnittswertungen, doch der Platz im “Game of the Year”-Konvoi ist jetzt schon reserviert.

Auf einen Blick

  • Release: 4. September 2025 (Multi-Plattform)
  • Steam-Allzeit-Peak: 587.150 (6. Sept.); Release-Tag: ~535k
  • Vorgänger-Peak (neu): 95.655 (7. Sept.)
  • Erste Tests: heute live (u. a. Gamereactor); mehrere Reviews in Arbeit
  • Diskussionen: Schwierigkeitsgrad, Übersetzungen, späte Scores durch No-Code-Politik

Hallownest-Urteil

Silksong liefert: spielerisch schärfer, in den Zahlen überragend, im Diskurs kantig.

Jetzt, wo die Tests nachrücken, verfestigt sich der Eindruck: Das lange Warten hat sich gelohnt, die Messlatte für 2D-Metroidvanias liegt 2025 höher als je zuvor.


The Escapist wird von unseren Lesern unterstützt. Wenn jemand über Links auf unserer Website Geld einsetzt, dann erhalten wir möglicherweise eine kleine Affiliate-Provision. Erfahren Sie mehr in unseren Affiliate-Richtlinien.
Verwandte Inhalte
Inhaltsverzeichnis
  1. Reviews gehen live – nach Launch ohne Testmuster
  2. Zahlen, Hype und Härte
  3. Warum die Wertungen erst jetzt kommen
  4. Was bedeutet das für den Rest des Jahres?
  5. Hallownest-Urteil
Verwandte Inhalte
Inhaltsverzeichnis
  1. Reviews gehen live – nach Launch ohne Testmuster
  2. Zahlen, Hype und Härte
  3. Warum die Wertungen erst jetzt kommen
  4. Was bedeutet das für den Rest des Jahres?
  5. Hallownest-Urteil
Verwandte Inhalte
Inhaltsverzeichnis
  1. Reviews gehen live – nach Launch ohne Testmuster
  2. Zahlen, Hype und Härte
  3. Warum die Wertungen erst jetzt kommen
  4. Was bedeutet das für den Rest des Jahres?
  5. Hallownest-Urteil
Author
Image of Ben Touati
Ben Touati
Gaming Nerd
Ben Touati schreibt über Games, Filme und die große, weite Welt der Popkultur – mit einem Blick, der zwischen analytischem Tiefgang und nerdiger Begeisterung pendelt. Sein Background in Linguistik verleiht ihm ein feines Gespür für Sprache, Struktur und die kleinen Nuancen, die große Geschichten tragen. Ob Aktuelles aus der Gaming-Welt, neue Trends oder Arnold Schwarzeneggers Englisch: Ben liefert Einordnungen mit Substanz – immer durchzogen von geekigen Referenzen, filmreifen Metaphern und dem leisen Verdacht, dass das alles irgendwie mit Buffy the Vampire Slayer und Watchmen zu tun hat.