Hollow Knight: Silksong
Team Cherry

Hollow Knight: Silksong – Schwierige Kämpfe, echte Freiheit

Kaum ein Indie hat in den letzten Jahren so sehr die Fantasie befeuert wie Hollow Knight: Silksong. Nach einer gefühlt endlosen Wartezeit ist klar: Das Spiel ist gnadenlos schwer, aber es ist auch offener und freier als je zuvor. Genau diese Mischung entzündet die Diskussion in der Community. Wie viel Härte ist fair, wenn man immer andere Wege gehen kann? Team Cherry hat darauf eine klare Antwort – und die Entwickler selbst liefern den Kontext.

Von der DLC-Idee zum eigenständigen Abenteuer

Silksong sollte ursprünglich nur ein Zusatz für Hollow Knight werden. Doch was klein begann, wuchs zu einem vollwertigen Nachfolger. Team Cherry, ein winziges Studio aus Australien, ließ sich Zeit – fast sieben Jahre –, um alles so zu formen, wie sie es wollten. Keine Deadlines, kein externer Druck, sondern der Anspruch, jede Quest, jeden Gegner und jedes System mit Bedacht zu entwickeln. Herausgekommen ist eine Welt, die von Anfang an gewachsen wirkt, aber nach Release noch weiterentwickelt werden soll. Updates und Erweiterungen sind fest eingeplant.

Anspruchsvoll, aber nie ein Käfig

Hornet ist schneller, vielseitiger, aggressiver – und so musste auch das Gegnerdesign angepasst werden. Selbst einfache Feinde kämpfen wie kleine Bosse, mit neuen Tricks und Gegenangriffen. Das sorgt für Tempo und Spannung, aber auch für Momente, die eine steile Lernkurve haben.

Genau darüber sprach Ari Gibson im Interview mit Dexerto. „Das Wichtige für uns ist, dass wir euch erlauben, weit abseits des Pfades zu gehen“, erklärte er. „Ein Spieler mag sich entscheiden, den direkten Weg bis zum Ende zu nehmen, während ein anderer immer wieder abbiegt und all die anderen Dinge und Routen findet, die warten.“ Gibson räumte ein, dass Silksong Momente „steiler Schwierigkeit“ habe, betonte aber, dass diese aus der größeren Freiheit entstehen, wo Spieler ständig selbst entscheiden, wohin sie gehen und was sie tun.

Und das ist der Knackpunkt: Wer feststeckt, findet fast immer einen Ausweg. Neue Gebiete, alternative Wege oder aufgesammelte Fähigkeiten machen es möglich, weiterzukommen, ohne stundenlang an derselben Stelle hängen zu bleiben. Silksong zwingt nicht, es lockt. Wer den Mut hat, Neues zu probieren, entdeckt nicht nur Abkürzungen oder Items, sondern auch Momente, die in Erinnerung bleiben.


The Escapist wird von unseren Lesern unterstützt. Wenn jemand über Links auf unserer Website Geld einsetzt, dann erhalten wir möglicherweise eine kleine Affiliate-Provision. Erfahren Sie mehr in unseren Affiliate-Richtlinien.
Author
Image of Linda Güster
Linda Güster
Gaming & eSports Expertin
Ich bin Linda – und ich lebe Gaming in allen Farben (RGB natürlich). Für Escapist schreibe ich über alles, was mich packt: Indie-Games, Cozy-Perlen, Simulationen, (J)RPGs, Triple-A-Titel, Idle Games und Clicker, bei denen man „nur kurz“ was anklickt und drei Stunden später immer noch da sitzt. Mein Kalender besteht aus Releases und Event-Dates – Yu-Gi-Oh! Nationals, IEM Cologne, Gamescom – und dazwischen jongliere ich TikTok, mein Steam-Curator-Profil und eine 1.800-Spiele-Steam-Bibliothek, die ich garantiert nie komplett durchspiele. Stardew Valley hat mir 250 Stunden Schlaf geraubt, Dota 2 3.500 Stunden Lebenszeit, und ich würde beides sofort wieder tun. In MMORPGs kann ich stundenlang im Charakter-Designer oder ins Transmoggen versinken, bis jedes Detail sitzt. Kurz gesagt: Ich trage viele Hüte – aber mein Lieblingshut ist ein Gaming-Headset. ♥️