I Hate This Place könnte für Horror-Survival-Fans ganz spannend werden
Skybound Entertainment / Broken Mirror Games

I Hate This Place: Comic-Horror trifft Survival

Broken Mirror Games und Skybound Entertainment bringen I Hate This Place am 7. November raus – ein isometrisches Survival-Horror-Spiel basierend auf der gleichnamigen Comic-Serie. Elena kämpft gegen Monster, die auf Geräusche reagieren, sammelt Ressourcen am Tag und versteckt sich nachts. Das Ganze im 80er-Jahre-Comic-Look mit “dark humor” und Gore. Klingt nach einer soliden Mischung, aber die Frage ist: Reicht das in einem vollen Survival-Horror-Markt?

Inhaltsverzeichnis
  1. Tag-Nacht-Zyklus als Kern-Mechanik
  2. Sound als Gameplay-Element
  3. Comic-Optik mit 80er-Flair
  4. Broken Mirror Games als Horror-Label
  5. November-Release für alle Plattformen
  6. Survival-Horror ohne große Innovationen?

Tag-Nacht-Zyklus als Kern-Mechanik

Das Spiel lebt vom Wechsel zwischen Tag und Nacht. Tagsüber sammelst du Ressourcen, craftest Ausrüstung, baust dein Camp aus. Sobald die Sonne untergeht, kommen die echten Albträume raus – stärkere Gegner, aggressiveres Verhalten, schlechtere Sicht.

Das System kennt man aus anderen Survival-Games, aber hier soll es zentral sein. Deine Taschenlampe wird zum wichtigsten Tool, Verstecken oft die bessere Option als Kämpfen. Ob das funktioniert oder frustrierend wird, hängt davon ab, wie gut das Balancing zwischen Erkundung und Überlebenskampf ist.

Sound als Gameplay-Element

Viele Gegner jagen nur nach Geräuschen – das macht Stealth wichtiger als Kampf. Du kannst Monster weglocken oder in selbstgebaute Fallen führen. Brute Force führt meist zum Game Over. Das ist ein interessanter Ansatz, der mehr taktisches Denken fordert als die übliche Action.

Die Frage ist: Wird das zu einem spannenden Katz-und-Maus-Spiel oder zu einem nervigen Schleich-Marathon? Sound-basiertes Gameplay kann brillant sein oder völlig daneben gehen, je nachdem wie präzise die Mechaniken funktionieren.

Comic-Optik mit 80er-Flair

Visuell setzt I Hate This Place auf den Look der Comic-Vorlage – knallige Farben, Retro-Stil, 80er-Horror-Ästhetik. Das unterscheidet es von den typischen düsteren Survival-Horror-Games. Die Mischung aus Horror und “dark humor” mit “der richtigen Portion Camp” klingt nach einem bewussten Stil-Statement.

Die Comic-Serie von Kyle Starks und Artyom Topilin war für den Eisner Award nominiert, das spricht für die Grundlage. Ob das im Spiel genauso funktioniert, steht auf einem anderen Blatt – Comics und Games sind verschiedene Medien.

Broken Mirror Games als Horror-Label

Entwickelt wird bei Rock Square Thunder, aber Published von Broken Mirror Games – dem neuen Horror-Label von Bloober Team. Das Studio kennt sich mit Horror aus, auch wenn ihre Spiele oft polarisieren. Die Partnerschaft mit Skybound Entertainment (The Walking Dead, Invincible) bringt Lizenz-Erfahrung mit.

2024 gegründet, will Broken Mirror Games “die Grenzen des Horror-Genres verschieben”. Große Worte für ein neues Label – I Hate This Place wird der erste echte Test.

November-Release für alle Plattformen

November-Release auf PC, PlayStation 5, Xbox Series X|S und Nintendo Switch… Crossgen-Release ist Standard, aber Nintendo Switch könnte bei der Optik Probleme bekommen. Comic-Stil ist weniger Performance-hungrig als Photorealismus, das hilft.

Aber: Der Termin liegt in der heißen Phase des Weihnachtsgeschäfts. Für ein kleineres Horror-Spiel nicht ideal, aber vielleicht passt’s zur Halloween-Nachspielzeit.

Survival-Horror ohne große Innovationen?

I Hate This Place macht vieles richtig auf dem Papier: interessante Mechaniken, starke Lizenz, erfahrene Partner. Aber wirklich neu ist nichts davon. Tag-Nacht-Zyklen, Sound-Stealth, Crafting – alles schon dagewesen.

Die Comic-Ästhetik könnte der Unterschied sein, der I Hate This Place von der Masse abhebt. Oder es wird ein weiteres ordentliches Survival-Game, das nach ein paar Wochen wieder vergessen ist. Bei der Konkurrenz im Genre muss schon alles passen.


The Escapist wird von unseren Lesern unterstützt. Wenn jemand über Links auf unserer Website Geld einsetzt, dann erhalten wir möglicherweise eine kleine Affiliate-Provision. Erfahren Sie mehr in unseren Affiliate-Richtlinien.
Verwandte Inhalte
Inhaltsverzeichnis
  1. Tag-Nacht-Zyklus als Kern-Mechanik
  2. Sound als Gameplay-Element
  3. Comic-Optik mit 80er-Flair
  4. Broken Mirror Games als Horror-Label
  5. November-Release für alle Plattformen
  6. Survival-Horror ohne große Innovationen?
Verwandte Inhalte
Inhaltsverzeichnis
  1. Tag-Nacht-Zyklus als Kern-Mechanik
  2. Sound als Gameplay-Element
  3. Comic-Optik mit 80er-Flair
  4. Broken Mirror Games als Horror-Label
  5. November-Release für alle Plattformen
  6. Survival-Horror ohne große Innovationen?
Verwandte Inhalte
Inhaltsverzeichnis
  1. Tag-Nacht-Zyklus als Kern-Mechanik
  2. Sound als Gameplay-Element
  3. Comic-Optik mit 80er-Flair
  4. Broken Mirror Games als Horror-Label
  5. November-Release für alle Plattformen
  6. Survival-Horror ohne große Innovationen?
Author
Image of Linda Güster
Linda Güster
Gaming & eSports Expertin
Ich bin Linda – und ich lebe Gaming in allen Farben (RGB natürlich). Für Escapist schreibe ich über alles, was mich packt: Indie-Games, Cozy-Perlen, Simulationen, (J)RPGs, Triple-A-Titel, Idle Games und Clicker, bei denen man „nur kurz“ was anklickt und drei Stunden später immer noch da sitzt. Mein Kalender besteht aus Releases und Event-Dates – Yu-Gi-Oh! Nationals, IEM Cologne, Gamescom – und dazwischen jongliere ich TikTok, mein Steam-Curator-Profil und eine 1.800-Spiele-Steam-Bibliothek, die ich garantiert nie komplett durchspiele. Stardew Valley hat mir 250 Stunden Schlaf geraubt, Dota 2 3.500 Stunden Lebenszeit, und ich würde beides sofort wieder tun. In MMORPGs kann ich stundenlang im Charakter-Designer oder ins Transmoggen versinken, bis jedes Detail sitzt. Kurz gesagt: Ich trage viele Hüte – aber mein Lieblingshut ist ein Gaming-Headset. ♥️