Ire: A Prologue – Horrortrip in der Bermuda‑Schleife

Im Prolog zu Ire kehren Fans am 28. Oktober in den Sommer 1986 zurück. Nach einem Flugzeugabsturz strandet der Protagonist auf einem scheinbar verlassenen Frachter im Bermuda‑Dreieck.

Inhaltsverzeichnis
  1. 13 Türen voller Schrecken
  2. Schleichen, Sammeln, Überleben
  3. Abspann mit Gänsehaut

Doch jede Tür führt in eine neue Zeitschleife, ein unheimlicher Wächter jagt durch die Gänge und das Geheimnis um den Tod der Besatzung liegt zwischen vergilbten Kassetten und verstörenden Tagebüchern begraben.

Das atmosphärische Horrorabenteuer, entwickelt in der Unreal Engine 5, erscheint für PC und dient als stimmungsvoller Vorgeschmack auf das kommendes Hauptspiel.

13 Türen voller Schrecken

Die Handlung von Ire: A Prologue spielt komplett auf einem verrosteten Frachter, der im berüchtigten Bermuda‑Dreieck feststeckt. In fein inszenierten Zwischensequenzen entdeckst du, dass 13 Türen zu unterschiedlichen Bereichen des Schiffes führen – jede mit eigenen Zeitschleifen und Rätseln.

Der Held muss Tagebücher und Audio‑Kassetten der früheren Besatzung sammeln, um zu verstehen, was hier passiert ist. Kreaturen lauern hinter jeder Ecke, ein dynamischer „Monster‑KI“ jagt durch die Korridore und zwingt zu vorsichtigem Schleichen.

Inspiration holt sich das Spiel bei klassischen Horrorfilmen der 1980er‑ und 1990er‑Jahre; neonfarbene Beleuchtung trifft auf pixelige VHS‑Filter.

Auf einen Blick

  • Release: 28. Oktober auf PC (Steam)
  • Schauplatz: Geisterschiff im Bermuda‑Dreieck; 13 Türen führen in Zeitschleifen
  • Mechanik: Stealth, Sammeln von Tagebüchern und Kassetten, dynamischer Monstergegner
  • Engine: Unreal Engine 5 sorgt für atmosphärische Beleuchtung
  • Vorlage: Hommage an 80er‑ und 90er‑Jahre‑Horror

Schleichen, Sammeln, Überleben

Der Prolog setzt stark auf Schleichmechaniken. Das nicht berechenbare Monster reagiert dynamisch auf Geräusche und Licht, weshalb jede überhastete Bewegung tödlich enden kann. Türen öffnen sich nur mit Schlüsseln, die oft in akribisch versteckten Nischen liegen.

Dem Spieler bleibt es überlassen, ob er jeden Winkel erkundet, um Hintergrundinformationen zu finden, oder direkt dem Hauptziel folgt. Die gesammelten Kassetten und Tagebücher liefern Hinweise zur gescheiterten Mission der Besatzung und deuten eine Verschwörung rund um eine experimentelle Energiequelle an.

Grafisch setzt das Spiel auf enge Korridore, flackerndes Neonlicht und das stetige Heulen des Windes. Entwickler Oxide Studios verspricht, dass sich die Entscheidungen im Prolog auf das Hauptspiel übertragen lassen.

Zudem experimentiert das Studio mit dem „Loop‑System“: Nach dem Tod kehrst du an den Anfang der Zeitschleife zurück, behältst aber bestimmte Informationen und Gegenstände – ähnlich wie in Roguelikes, aber verpackt in eine narrative Struktur. Der Prolog soll etwa zwei bis drei Stunden dauern und dient als Einführung in das Universum von Ire.

Abspann mit Gänsehaut

Mit seinem Fokus auf klaustrophobische Atmosphäre, geheimnisvolle Zeitschleifen und ein ständig präsentes Monster mischt Ire: A Prologue altmodischen Survival‑Horror mit moderner Präsentation.

Wer Lust auf subtilen Schrecken hat, kann sich jetzt gruseln und zugleich einen Vorgeschmack auf das kommende Hauptspiel holen. In dieser Bermuda‑Schleife ist Zeit relativ – der Puls hingegen ganz real.


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Author
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Ben Touati
Gaming Nerd
Ben Touati schreibt über Games, Filme und die große, weite Welt der Popkultur – mit einem Blick, der zwischen analytischem Tiefgang und nerdiger Begeisterung pendelt. Sein Background in Linguistik verleiht ihm ein feines Gespür für Sprache, Struktur und die kleinen Nuancen, die große Geschichten tragen. Ob Aktuelles aus der Gaming-Welt, neue Trends oder Arnold Schwarzeneggers Englisch: Ben liefert Einordnungen mit Substanz – immer durchzogen von geekigen Referenzen, filmreifen Metaphern und dem leisen Verdacht, dass das alles irgendwie mit Buffy the Vampire Slayer und Watchmen zu tun hat.