Frontier Developments bringt am 21. Oktober mit Jurassic World Evolution 3 die Aufbaureihe zurück. Zum Start warten über 80 Spezies und erstmals Jungtiere mit eigenen Verhaltensmustern.
- Dino-Kindergarten und neue Toys
- Modularer Bau, echter Gestaltungsdrang
- Kampagne mit Weitblick
- Ein Blick ins Gehege
Neu im Besucherprogramm sind Heißluftballonfahrten, ein Streichelzoo und eine Kajaktour. Dazu kommen modulare Bausysteme und ein mächtiger Terrain-Editor für mehr kreative Freiheit beim Parkdesign.
Wer auf Park-Drama steht, bekommt lebendigere Ökosysteme, bessere Besucherströme und mehr Gründe, den Panik-Knopf unangetastet zu lassen.
Dino-Kindergarten und neue Toys
Die Jungtiere sind mehr als nur Deko. Frontier simuliert Familien mit eigenen Bedürfnissen, von verspielten Jungen bis zu beschützenden Eltern. Das zwingt zu klügeren Gehege-Layouts, abgestimmten Fütterungszeiten und einer Sicherheitsplanung, die Raubsauriern möglichst selten Chancen bietet.
Parallel wächst das Besucherangebot: Ballonfahrten über das Tal, ein Streichelbereich für kleine Pflanzenfresser und geführte Kajaktouren sorgen für zusätzliche Einnahmen und höhere Zufriedenheit. Bestehende Attraktionen bleiben, erhalten aber Interaktivitäts-Upgrades.
Auf einen Blick
- Release: 21. Oktober 2025 (PS5, Xbox Series X|S, PC)
- Spezies: über 80 zum Start, mit Juvenilen und Familienverhalten
- Attraktionen: Heißluftballon, Streichelbereich, Kajaktour
- Bauwerkzeuge: modularer Bau, starker Terrain-Editor
- Preis (DE): 59,99 € Standard, 74,99 € Deluxe
Modularer Bau, echter Gestaltungsdrang
Der dritte Teil dreht eine Park-Schraube, die viele seit Teil zwei gefordert haben: freiere Architektur. Restaurants, Shops, Aussichtspunkte und Umzäunungen lassen sich gezielt verbinden und elegant in Kurven führen. Dazu modelliert der Terrain-Editor Hügel, Hochebenen, Flussläufe und Felsformationen.
Ergebnis ist ein Layout, das wirklich nach eigenem Park aussieht und Besucherströme spürbar beeinflusst. Wer experimentiert, baut Sichtachsen, die Fotopunkte bündeln, und versteckt Service-Wege so, dass der Zauber nicht leidet.
Die Tierpflege bekommt mehr Tiefe. Brutstationen lassen sich aufrüsten, Forschungsteams schalten Gensequenzen frei, Herdenverhalten reagiert plausibler. Die Deluxe-Edition ergänzt vier zusätzliche Familien-Einheiten und kosmetische Extras wie Badlands-Set und Skins, ohne den Grundbaukasten zu zerreißen.
Wer nur in die Sandbox möchte, profitiert ebenfalls, denn die neuen Systeme greifen auch ohne Kampagne sauber ineinander.
Kampagne mit Weitblick
Die Story führt rund um den Globus und bindet die neuen Systeme clever ein. Aufgaben drehen sich weniger um reines Kurieren von Ausbrüchen und stärker um nachhaltige Parkstrategien: Jungtiere stressfrei großziehen, Besucherwege mit neuen Attraktionen balancieren, Fördermittel sichern, ohne Ökosysteme zu zerquetschen.
Genau diese Mischung steht Mittelpunkt und verbindet die Familien-Dynamiken mit dem Parkmanagement, statt sie nur als süßes Beiwerk durchs Bild tapsen zu lassen.
Ein Blick ins Gehege
Jurassic World Evolution 3 wirkt wie die runde Park-Vision, die Fans haben wollten: lebendige Generationen, echte Gestaltungsfreiheit, Besucherattraktionen, die mehr tun als Lärm. Wenn Frontier die Performance stabil hält und die KI so glaubwürdig bleibt wie in den Trailern, steht einem sehr langen Sandbox-Wochenende nichts im Weg.
Und bitte: Ballonfahrten nur bei gutem Wetter planen, sonst landet der Pilot vielleicht zwischen zwei hungrigen Velociraptoren. Und dort will er nicht landen.
Veröffentlicht: 20. Oktober 2025 08:32 Uhr