Kill the Brickmann Poncle
Kill the Brickmann Poncle

„Kill the Brickman“: Wenn Ziegelsteine Gefühle haben – und du sie trotzdem zerballern musst

Die Gamescom hat schon viele absurde Premieren gesehen, aber diesmal hat ein Ziegel das Mikrofon übernommen. „Hallo, ich bin Mister B. Rick, und ja – ich bin ein intelligenter Backstein.“ Klingt nach einem Meme, ist aber ab sofort Realität: Kill the Brickman ist draußen, direkt nach seiner Ankündigung beim Xbox Gamescom Showcase. Kein Hype-Train, keine Wishlist-Kampagne, einfach: Boom, Release.

Inhaltsverzeichnis
  1. Backstein-Bossfight aus dem All
  2. Tetris mit Aggressionsproblemen
  3. Poncle baut sich ein Publishing-Imperium
  4. Fazit: Mauern einreißen, Jackpot knacken

Backstein-Bossfight aus dem All

Das Spiel stammt vom Indie-Team Doonutsaur, während Vampire Survivors-Macher poncle als Publisher seine Finger im Beton hat. Statt klassischem Ballern gibt’s hier einen Rogue-like-Deckbuilder im Brick-Breaker-Gewand. Jede Kugel ist ein Experiment: explodierend, korrodierend, multiplizierend. Jede Wand ein Rätsel, jede Relikt-Kombo ein neuer Versuch, die Ziegel zu überlisten.

Wer sich durch die Kapitel gräbt, trifft auf mehr als ein Dutzend Elite-Gegner und zehn dicke Endbosse. Die Kämpfe sind dabei so chaotisch wie taktisch: Mal explodiert der Bildschirm in buntem Partikelchaos, mal entscheidet eine clevere Munition-Relikt-Synergie über Sieg oder Niederlage. Die Jagd nach der perfekten Kombo ist hier der eigentliche Reiz – nicht das klassische „Game Over“ vermeiden.

Tetris mit Aggressionsproblemen

Community-Vergleiche lassen nicht lange auf sich warten: Kill the Brickman sei wie „Tetris, nur dass die Steine Menschenfleisch wollen“. Der Humor sitzt tief in der Betonwand. Shops bieten Upgrades, die eigene „Wasserpistole“ kann zur intergalaktischen Kanone anwachsen, und wer das Glück hat, die richtige Relikt-Synergie zu erwischen, erlebt einen Kugelhagel, der jede Wand pulverisiert.

Besonders spannend: das Kopfgeld-System. Spieler schlüpfen in die Rolle von Weltraum-Cowboys, die Aufträge vom intergalaktischen Bounty-Board annehmen. Diese Missionen bringen nicht nur Kohle für neue Upgrades, sondern zwingen uns auch, riskante Entscheidungen zu treffen. Mehr Risiko bedeutet mehr Belohnung – aber eben auch mehr Backsteinregen.

Poncle baut sich ein Publishing-Imperium

Für poncle ist Kill the Brickman erst der zweite Schritt im Publishing-Business nach Berserk or Die. Aber schon jetzt zeigt sich: Die Briten haben ein Händchen für skurrile Projekte mit Suchtpotenzial. Dass Doonutsaur gleich mit so einem Steinbruch von Spiel einsteigt, dürfte in der Indie-Szene für einiges an Staub sorgen.

Poncle selbst kennt den Weg vom Geheimtipp zum Welterfolg nur zu gut. Vampire Survivors war ursprünglich ein Pandemie-Nebenprojekt, heute ist es ein globaler Dauerbrenner. Genau diesen Spirit – klein, verrückt, aber süchtig machend – wollen sie jetzt auch anderen Indies ermöglichen. Kill the Brickman wirkt da wie das perfekte Versuchskaninchen.

Fazit: Mauern einreißen, Jackpot knacken

Ob es wirklich um das Retten der Erde geht oder doch nur darum, Backstein für Backstein wegzuklopfen, bleibt zweitrangig. Wichtig ist: Kill the Brickman ist jetzt da. Für 4,99 €. Ohne Vorbesteller-Boni, ohne Lootboxen. Einfach Ziegel, Kugeln und Chaos. Vielleicht die ehrlichste Gamescom-Ankündigung seit Jahren. 

Was ist Kill the Brickman?

Ein neues Rogue-like-Bullet-Builder-Spiel von Doonutsaur, veröffentlicht von poncle, das beim Xbox Gamescom Showcase 2025 angekündigt wurde und sofort auf Steam und Xbox spielbar ist.

Wer hat Kill the Brickman entwickelt?

Das Spiel wurde vom US-Indie-Team Doonutsaur entwickelt und von poncle, den Machern von Vampire Survivors, veröffentlicht.

Auf welchen Plattformen gibt es Kill the Brickman?

Aktuell ist das Spiel auf Steam (PC) und Xbox erhältlich.

Wie viel kostet Kill the Brickman?

Der Preis liegt bei 4,99 € – ohne Vorbesteller-Boni oder Zusatzkosten.

Welche Besonderheiten hat das Gameplay?

Es kombiniert klassische Brick-Breaker-Action mit Roguelike-Deckbau: Relikte, verrückte Projektil-Kombos und taktische Kämpfe gegen Bosse.


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Author
Image of Aykut Özbey
Aykut Özbey
Esports & Gaming Journalist
Aykut Özbey ist freier Gaming- und Esport-Journalist. Nach fünf Jahren bei ProSiebenSat.1 und Auftritten im TV-Format „eFernsehen” auf ProSieben MAXX arbeitet er heute an eigenen Projekten. Mit „30 Minuten Zocken” macht er Games für Berufstätige und Studierende im Alltag greifbar. Seit August 2025 unterstützt er unsere Escapist Redaktion mit aktuellen Gaming-News.