Lenin Street Geek Shop
Perelesoq via YouTube.com

Lenin Street Geek Shop macht aus Alltag eine Geschichte

Ein kleiner Laden, eine kaputte Straße, ein uralter PC – und ziemlich große Entscheidungen. Lenin Street Geek Shop ist kein klassischer Tycoon und auch kein Wohlfühl-Sim. Das Spiel erzählt die Geschichte von Kirill, einem Zehntklässler, der die Schule hinschmeißt, um Geld zu verdienen und seiner Mutter zu helfen, sich einen Traum zu erfüllen. Was folgt, ist ein sehr persönlicher Blick auf Jugend, Verantwortung und all die Grauzonen dazwischen.

Inhaltsverzeichnis
  1. Ein Shop zwischen Nostalgie, Improvisation und Moral
  2. Entscheidungen, die hängen bleiben
  3. Ein erzählerischer Fokus, der bleibt
  4. Ein Studio mit klarer Handschrift

Das Indie-Studio perelesoq entwickelt das Spiel. Der Release ist für 2026 geplant, für den Steam-Playtest kann man sich ab morgen anmelden.

Ein Shop zwischen Nostalgie, Improvisation und Moral

Kirills Alltag dreht sich um einen kleinen Kiosk auf der Lenin Street. Verkauft werden Raubkopien von GTA-Compilations, inoffizielles Spider-Man-Merch, alte Spielzeuge und alles, was sich irgendwie zu Geld machen lässt. Der Laden wächst Stück für Stück. Du bestellst neue Waren, erfindest Services, und probierst kleine Komfortideen aus. Ein warmer Schluck auf dem Weg zur Fabrik klingt banal, kann aber genau das sein, was Stammkunden bindet.

Zwischendurch will die Katze gefüttert werden, auf der Straße warten neue Begegnungen und auf dem alten PC laufen Minispiele, in denen man sich genauso verlieren kann wie früher. Selbst kurze Pausen fühlen sich nie leer an.

Entscheidungen, die hängen bleiben

Lenin Street Geek Shop lebt von seinen Figuren. Kund:innen lassen sich austricksen, wenn das Gewissen es zulässt, oder man hört ihnen zu, lernt sie kennen und bietet genau das an, was sie wirklich brauchen. Und dazwischen? Freundschaften entstehen, zerbrechen, werden auf die Probe gestellt. Erste Liebe spielt genauso eine Rolle wie Enttäuschung und Verantwortung.

Der Laden kann sich dabei in sehr unterschiedliche Richtungen entwickeln. Vom liebevoll chaotischen Geek-Paradies bis zu einem Ort, an dem Dinge verkauft werden, die man besser nicht zu genau hinterfragt. Jede Entscheidung hat Konsequenzen, und nicht jede fühlt sich sofort richtig an.

Ein erzählerischer Fokus, der bleibt

Technisch setzt das Spiel auf eine Mischung aus Pixel-Art, 3D-Elementen sowie First- und Third-Person-Perspektiven. Wichtiger als die Technik ist aber die Atmosphäre. Lenin Street Geek Shop ist ruhig, manchmal humorvoll, manchmal unangenehm nah dran. Es geht nicht darum, perfekt zu spielen, sondern ehrlich zu reagieren.

Ein Studio mit klarer Handschrift

perelesoq hat sich bereits mit Torn Away einen Namen gemacht, einem emotionalen Adventure über ein Kind im Zweiten Weltkrieg, das international ausgezeichnet wurde. Trotz finanzieller Herausforderungen arbeitet das Studio weiter an Spielen mit starkem erzählerischem Kern und klarer audiovisueller Identität.

Lenin Street Geek Shop soll genau das fortführen – eine intime Geschichte, die nicht laut sein muss, um zu wirken. Wer beim Aufbau helfen möchte, kann sich bereits für den Steam-Playtest anmelden. Die finale Veröffentlichung ist für 2026 geplant.


The Escapist wird von unseren Lesern unterstützt. Wenn jemand über Links auf unserer Website Geld einsetzt, dann erhalten wir möglicherweise eine kleine Affiliate-Provision. Erfahren Sie mehr in unseren Affiliate-Richtlinien.
Verwandte Inhalte
Inhaltsverzeichnis
  1. Ein Shop zwischen Nostalgie, Improvisation und Moral
  2. Entscheidungen, die hängen bleiben
  3. Ein erzählerischer Fokus, der bleibt
  4. Ein Studio mit klarer Handschrift
Verwandte Inhalte
Inhaltsverzeichnis
  1. Ein Shop zwischen Nostalgie, Improvisation und Moral
  2. Entscheidungen, die hängen bleiben
  3. Ein erzählerischer Fokus, der bleibt
  4. Ein Studio mit klarer Handschrift
Verwandte Inhalte
Inhaltsverzeichnis
  1. Ein Shop zwischen Nostalgie, Improvisation und Moral
  2. Entscheidungen, die hängen bleiben
  3. Ein erzählerischer Fokus, der bleibt
  4. Ein Studio mit klarer Handschrift
Author
Image of Linda Güster
Linda Güster
Gaming & eSports Expertin
Ich bin Linda – und ich lebe Gaming in allen Farben (RGB natürlich). Für Escapist schreibe ich über alles, was mich packt: Indie-Games, Cozy-Perlen, Simulationen, (J)RPGs, Triple-A-Titel, Idle Games und Clicker, bei denen man „nur kurz“ was anklickt und drei Stunden später immer noch da sitzt. Mein Kalender besteht aus Releases und Event-Dates – Yu-Gi-Oh! Nationals, IEM Cologne, Gamescom – und dazwischen jongliere ich TikTok, mein Steam-Curator-Profil und eine 1.800-Spiele-Steam-Bibliothek, die ich garantiert nie komplett durchspiele. Stardew Valley hat mir 250 Stunden Schlaf geraubt, Dota 2 3.500 Stunden Lebenszeit, und ich würde beides sofort wieder tun. In MMORPGs kann ich stundenlang im Charakter-Designer oder ins Transmoggen versinken, bis jedes Detail sitzt. Kurz gesagt: Ich trage viele Hüte – aber mein Lieblingshut ist ein Gaming-Headset. ♥️