Let It Die: Inferno startet heute, am 3. Dezember 2025, für PlayStation 5 und PC. Das Roguelike spinnt die abgedrehte Prämisse der Serie weiter und lässt uns im „Hell Gate“ nach dem „Auge des Sensenmanns“ suchen.
- Höllentor mit PvEvP
- Wenn Hölle und Stil verschmelzen
- KI: Segen, Fluch, Chaos
- Ein brennend heißer Fußmarsch
Die namensgebenden Höllenebenen sind dynamisch und verziehen sich wie ein Fiebertraum. Doch im Netz sorgt vor allem die Aussage der Entwickler für Aufsehen, bei Grafiken, Musik und sogar Stimmen auf generative KI zurückzugreifen.
Höllentor mit PvEvP
Im Gegensatz zum F2P‑Original gibt es Let It Die: Inferno als Premiumtitel mit drei Editionen (Standard, Deluxe und Ultimate) ab 24,99 US‑Dollar. Die Kampagne schickt uns in das verzerrte Hell Gate, wo Zeit und Raum kollabieren und bizarre Kreaturen hausen.
Auf einen Blick
- PvEvP‑Überleben: Spieler bekämpfen sowohl KI‑Gegner als auch andere Spieler, während sich die Level dynamisch verändern.
- Augen‑Aufgabe: Im Zentrum steht die Jagd nach dem „Auge des Sensenmanns“, einem Artefakt von Kosmischer Bedeutung.
- Editionswahl: Standard (24,99 $), Deluxe (44,99 $) und Ultimate (59,99 $) mit kosmetischen Extras und Ingame‑Währung.
- KI‑Kontroverse: Texturen, Illustrationen, Voice‑Acting und Musik basieren laut Entwicklern teilweise auf generativer KI.
- Tokyo Game Show‑Demo: Besucher konnten den ersten Bossfight bereits auf der Messe anspielen.
Wenn Hölle und Stil verschmelzen
GungHo Online Entertainment und Entwickler Supertrick Games versprechen prozedural generierte Ebenen, die jedes Mal neue Schrecken bereithalten. Spieler wählen aus verschiedenen Charakterklassen und kämpfen sich durch labyrinthartige Stockwerke, in denen Fallen, Schatzkisten und aggressive Mitspieler lauern.
Die dynamische Umgebung ändert sich während eines Runs – Wände verschieben sich, Flammen brechen aus, und die Beleuchtung flackert, sodass Orientierung schwerfällt.
Abseits des Kampfes gibt es ein Crafting‑System, das Upgrades für Waffen und Rüstungen ermöglicht. Laut den Machern sollen Spieler zu riskanten Entscheidungen verleitet werden: sichere Ressourcen plündern oder einen Gegner verfolgen?
Das PvEvP‑Design erinnert an Titel wie Dark Souls und Escape from Tarkov, kombiniert aber einen punkigen Anime‑Stil mit over‑the‑top Humor.
KI: Segen, Fluch, Chaos
Kurz nach der Ankündigung tauchten Hinweise auf, dass die Entwickler zur Erstellung von Texturen, Record‑Illustrationen und sogar Voice‑Lines generative KI einsetzen. GungHo erklärte, dies solle kreativ neue Wege eröffnen und Produktionskosten senken.
Fans reagierten gespalten: Einige loben den experimentellen Ansatz, andere kritisieren ethische Fragen und befürchten seelenlose Gestaltung. Besonders heftig diskutiert wird die Idee, Stimmen via KI zu erzeugen – in einem Spiel, das ohnehin stark auf Stil und Charaktere setzt.
Ein brennend heißer Fußmarsch
Let It Die: Inferno ist eine bizarre Mischung aus Roguelike, PvEvP‑Arena und Horror‑Satire. Der dynamische Levelaufbau und die kompromisslose Herausforderung könnten Adrenalinjunkies überzeugen. Gleichzeitig wirft der Einsatz generativer KI Fragen nach Authentizität und Kreativität auf.
Ob das Spiel nur durch seine Kontroversen viral geht oder wirklich ein höllisch gutes Erlebnis liefert, zeigt sich ab heute. Eins ist sicher: Dieser Abstieg in die Unterwelt wird ungewöhnlich.
Veröffentlicht: 3. Dezember 2025 13:05 Uhr