Bandai Namco schickt am 24. Oktober mit Once Upon A KATAMARI die erste neue Katamari-Episode seit 14 Jahren auf die Konsolen. Der König des Alls hat beim Herumwedeln mit einer seltsamen Schriftrolle Erde, Mond und Sterne zerquetscht.
- Buntes Rollen durch die Geschichte
- Von Raketen, Magneten und königlichem Chaos
- KatamariBall und die große Familienfeier
- Königliches Chaos
Der Prinz darf nun mit seinem klebrigen Katamari durch die Zeit reisen und alles wieder zusammensammeln. Stationen reichen vom Jurassic-Zeitalter über die Eiszeit bis ins historisch geprägte Japan. Plattformen: PS5, Xbox Series, Switch und PC.
Buntes Rollen durch die Geschichte
Die Serie bleibt ihrem Prinzip treu. Eine Kugel, ein Timer, Hunderte Gegenstände, die anpappen, bis aus Büroklammern und Keksen plötzlich Kühe, Busse und Gebäude werden. Once Upon A KATAMARI schiebt eine Zeitreise-Prämisse darunter.
Jedes Level setzt andere Sammelregeln und Objekthierarchien. Im Jurassic-Abschnitt werden Dino-Eier und Fossilien zu idealen Wachstumshelfern. In der Eiszeit sind rutschige Flächen eher Gegner als Freund.
Das historische Japan liefert Requisiten, die das Katamari in eleganten Bögen anwachsen lassen. Bandai Namco stellt die Epochen klar heraus und verknüpft sie erzählerisch mit der kosmischen Panne des Königs.
Auf einen Blick
- Release: 24. Oktober 2025
- Plattformen: PS5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch, PC
- Neuer Modus: KatamariBall für bis zu 4 Personen, online und offline
- Neue Tools: Rakete, Magnet, Zeitstopp als Power-Ups
- Roster: Der Prinz plus 68 Cousins mit Anpassung der Farben und Gesichter
Von Raketen, Magneten und königlichem Chaos
Die Power-Ups sind mehr als ein Gimmick. Die Rakete beschleunigt die Kugel, um träge Großobjekte endlich mitzunehmen. Der Magnet zieht Metallisches wie Nägel, Rüstungen und Schienen an. Der Zeitstopp friert die Umgebung kurz ein, damit riskante Wendemanöver gelingen.
Das offizielle Feature-Update skizziert genau diese Dreifaltigkeit, die im Leveldesign gezielt abgefragt wird. Wer in engen Gassen schnell wachsen will, spart den Zeitstopp bis zur großen Kurve. Im Museumslauf lassen sich Metallträger mit dem Magneten in wenigen Sekunden einsammeln. Und wenn die Rampe nicht reicht, zündet die Rakete.
Der Serienhumor bleibt erhalten. Der König kommentiert jede Runde in selbstgefälliger Poesie. Der Soundtrack mixt neue Stücke mit vertrautem Katamari-Pop. Das ergibt diesen eigenwilligen Ton zwischen kosmischer Peinlichkeit und bedingungslosem Optimismus, den Fans seit PlayStation-2-Zeiten lieben.
Gleichzeitig verspricht Bandai Namco, dass die Bedienung schnell sitzt und die neuen Hilfstools das Einstiegsgefühl stärken, ohne den High-Score-Jagdtrieb alter Hasen zu schwächen.
KatamariBall und die große Familienfeier
Der Multiplayer heißt KatamariBall. Vier Spielende rollen gleichzeitig um Punkte, tauschen gesammelte Masse in Wertungen ein und rempeln sich von der Bahn. Wer zu gierig wird, verliert beim Zusammenstoß Teile der Kugel.
Das Ganze funktioniert online gegen die Welt oder offline gegen CPU-Gegner. Damit lockt Once Upon A KATAMARI endlich auch jene an, die Katamari bisher nur als Solo-Puzzle gesehen haben.
Dass der Roster offiziell 68 Cousins umfasst, hilft dem Partycharakter zusätzlich. Mit Farbvarianten und anderen individuellen Merkmalen werden aus Standardfiguren schnell Lieblingscharaktere.
Königliches Chaos
Das neue Katamari wirkt wie die richtige Mischung aus Nostalgie und Überraschung. Zeitreise-Schauplätze verschieben die Objektkaskaden, Power-Ups öffnen taktische Abkürzungen, KatamariBall gibt dem Chaos eine kompetitive Bühne.
Wenn die Performance stimmt und die Physik so knackig bleibt wie im Trailer, steht vielen gemütlichen Aufräumabenden nichts im Weg.
Und falls der König wieder alles kaputt macht, ist das diesmal gar nicht schlimm. Je mehr Durcheinander, desto größer die Kugel. Physik kann so tröstlich sein.
Veröffentlicht: 20. Oktober 2025 09:20 Uhr