Palworld war für viele das Spiel, das man fast nicht kommen sah – und plötzlich war es überall. Monster einfangen, Basen bauen, wilde Raids bestreiten, Fabriken voller kleiner Kreaturen hochziehen: Das Konzept traf mitten ins Herz einer Generation, die gerne Grenzen zwischen Genres sprengt. Für PocketPair bedeutete das: vom kleinen japanischen Studio zum weltweiten Namen. Jetzt öffnen die Entwickler die Karten und reden darüber, wohin die Reise bis 2026 geht.
- Von Raids bis Crossplay: Wie Palworld gewachsen ist
- Aufräumen für Version 1.0
- PocketPair denkt größer
Von Raids bis Crossplay: Wie Palworld gewachsen ist
Seit dem Early-Access-Start wirkt Palworld wie ein Projekt im Dauerlauf. Kaum hatte man die ersten Raids hinter sich gebracht, legten die Entwickler mit einer neuen Insel nach. Feybreak, das riesige Update im Winter, brachte frische Pals und neue Spielsysteme, während Crossplay die Community über Plattformen hinweg zusammenführte. Und als wäre das nicht genug, überraschte PocketPair mit einem Crossover, das kaum jemand erwartet hatte: Terraria und Palworld, zwei völlig unterschiedliche Welten, die für kurze Zeit zusammenfanden.
Diese Mischung aus eigenen Ideen und mutigen Kooperationen hat gezeigt, dass PocketPair nicht nur schnell liefert, sondern auch Spaß daran hat, Risiken einzugehen.
Aufräumen für Version 1.0
Die nächste Phase sieht weniger spektakulär aus, ist aber nicht minder wichtig. PocketPair macht klar: Die kommenden Monate sind dafür da, das Fundament zu stabilisieren. Bugs beheben, Systeme sauber aufstellen, die Technik langfristig tragfähig machen. Version 1.0 steht für 2026 im Plan – und bis dahin will das Studio sicherstellen, dass Palworld nicht nur größer, sondern auch verlässlicher wird.
Für Fans heißt das: kleinere Updates im Winter, aber kein Stillstand. Die Entwickler versprechen, dass es trotzdem Überraschungen geben wird. Gleichzeitig betonen sie, wie wichtig die Community bleibt. Rückmeldungen, Kritik und Ideen fließen in die Arbeit ein, und auch wenn nicht jeder Vorschlag umgesetzt wird, prägt der Austausch sichtbar die Richtung des Spiels.
PocketPair denkt größer
Mit dem Erfolg von Palworld hat sich für PocketPair ein neuer Horizont geöffnet. Anfang 2025 gründete das Studio eine eigene Publishing-Sparte, um kleineren Teams unter die Arme zu greifen. Die Idee: andere Entwickler sollen von den Erfahrungen profitieren, die PocketPair in den letzten Jahren gemacht hat – ob in Marketing, Technik oder Community-Management.
Die Terraria-Kollaboration war dabei kein Zufall, sondern ein Signal: Dieses Studio will nicht allein bleiben. Partnerschaften, Experimente und ehrliche Kommunikation gehören mittlerweile zu ihrer Identität. Palworld ist ihr Aushängeschild, aber die Ambition reicht weiter – sie wollen die Szene prägen, nicht nur ein Spiel liefern.
Veröffentlicht: 21. September 2025 17:10 Uhr