Pokémon GO
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Pokémon GO testet offenbar neue Währung für Mega-Raids

In Pokémon GO bahnt sich offenbar die nächste größere Systemänderung an. Kurz vor dem Start der GO Tour: Kalos und der Einführung neuer Mega-Entwicklungen aus Pokémon Legends: Z-A deuten Datamines darauf hin, dass Niantic die Mega-Raids neu aufziehen will – inklusive einer komplett neuen Battle-Ressource.

Inhaltsverzeichnis
  1. Mega-Raids sollen klarer abgegrenzt werden
  2. Kostenlos erspielbar – aber natürlich auch kaufbar
  3. Warum Mega-Raids ein Problem haben
  4. Mega Mewtu bleibt das große Fragezeichen

Konkret geht es um sogenannte Link Charges, die in den Spieldateien als „enhanced currency“ geführt werden. Laut interner Beschreibung sollen sie künftig genutzt werden können, um an Mega-Raids teilzunehmen – alternativ zu normalen Raid-Pässen. Für Remote-Mega-Raids sollen Link Charges sogar verpflichtend werden.

Mega-Raids sollen klarer abgegrenzt werden

Sollten sich diese Infos bestätigen, wäre das ein spürbarer Einschnitt. Mega-Raids existieren seit Jahren und waren bislang vergleichsweise simpel: rein, kämpfen, Mega-Energie sammeln, fertig. Link Charges würden sie erstmals klar von normalen Raids trennen – ähnlich wie das Max-Partikel-System bei Dynamax- und Gigadynamax-Kämpfen.

Vom Gefühl her klingt das nach einer Mischung aus klassischem Raid-Pass und eben jenem Max-System. Ein eigenes Ressourcen-Ökosystem nur für Megas, mit dem Ziel, diese Raids wieder relevanter zu machen.

Kostenlos erspielbar – aber natürlich auch kaufbar

Unveröffentlichte Texte legen nahe, dass sich Link Charges über mehrere kostenlose Wege verdienen lassen sollen. Genannt werden Wochenaufgaben, Campfire-Check-ins und Geschenke. Gleichzeitig zeigen erste Bilder die neue Ressource bereits in Shop-Bundles – futuristische, USB-stickartige Items, die ziemlich eindeutig auf Monetarisierung hindeuten.

Die Reaktionen der Community fallen entsprechend gemischt aus. Zwischen vorsichtigem Optimismus und dem üblichen „Jetzt wird das Wasser wieder ein bisschen heißer“-Zynismus ist alles dabei. Gerade auf Reddit wird diskutiert, ob das System fair genug für Free-to-Play-Spieler:innen bleibt oder ob Mega-Raids künftig stärker hinter einer Paywall verschwinden.

Warum Mega-Raids ein Problem haben

Ganz unabhängig von Monetarisierung gibt es einen Punkt, bei dem sich viele einig sind: Mega-Raids sind aktuell oft tot. Sobald genug Mega-Energie gesammelt ist, laufen Megas über Buddy-Distanzen quasi von selbst. Abgesehen von Shinys oder besseren IVs gibt es wenig Gründe, diese Raids dauerhaft zu spielen.

Für neue Spieler:innen ist das besonders frustrierend. Viele Megas lassen sich nicht solo erledigen, aber Mitstreiter:innen zu finden wird zunehmend schwieriger. Eine zusätzliche Ressource könnte genau hier ansetzen, indem Mega-Raids nicht mehr mit normalen Raids konkurrieren, sondern parallel spielbar werden.

Mega Mewtu bleibt das große Fragezeichen

Offiziell bestätigt sind bislang nur Mega-Malamar und Mega-Victreebell für die kommende Kalos-Phase. Interessant ist aber ein weiteres Detail aus dem Datamine: ein komplett neues Mega-Raid-Ei der Stufe 7. Für viele ist das ein ziemlich deutlicher Fingerzeig Richtung Mega Mewtu X und Y – eines der letzten großen Mega-Monster, das in Pokémon GO noch fehlt.

Ob Link Charges tatsächlich live gehen, wie großzügig sie verteilt werden und was sie kosten, bleibt offen. Klar ist nur: Sollte Niantic diesen Schritt gehen, verändert sich das Verhältnis zu Mega-Raids grundlegend. Für manche längst überfällig, für andere der nächste Test, wie viel Systemkomplexität die Community noch mitgeht.


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Author
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Linda Güster
Gaming & eSports Expertin
Ich bin Linda – und ich lebe Gaming in allen Farben (RGB natürlich). Für Escapist schreibe ich über alles, was mich packt: Indie-Games, Cozy-Perlen, Simulationen, (J)RPGs, Triple-A-Titel, Idle Games und Clicker, bei denen man „nur kurz“ was anklickt und drei Stunden später immer noch da sitzt. Mein Kalender besteht aus Releases und Event-Dates – Yu-Gi-Oh! Nationals, IEM Cologne, Gamescom – und dazwischen jongliere ich TikTok, mein Steam-Curator-Profil und eine 1.800-Spiele-Steam-Bibliothek, die ich garantiert nie komplett durchspiele. Stardew Valley hat mir 250 Stunden Schlaf geraubt, Dota 2 3.500 Stunden Lebenszeit, und ich würde beides sofort wieder tun. In MMORPGs kann ich stundenlang im Charakter-Designer oder ins Transmoggen versinken, bis jedes Detail sitzt. Kurz gesagt: Ich trage viele Hüte – aber mein Lieblingshut ist ein Gaming-Headset. ♥️